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News vom 30.01.2003

Die Alternative zur Dachmontage: WESTFA-Fassadenkollektoren


Maßgeschneiderte Lösungen für die Fassade.

Ob im architektonisch anspruchsvollen Objektbau oder als Alternative zur Dachmontage bei ungünstiger Dachneigung: Die neuen Fassadenkollektoren aus dem Programm des Hagener Unternehmens WESTFA Flüssiggas und Umwelttechnik erleichtern durch variable Modulgrößen und durchdachte Montagelösungen dem Handwerker den Einbau.

Bei ihrer neuen Kollektorengeneration hat die Firma WESTFA besonderen Wert darauf gelegt, dass die Elemente problemlos zu installieren sind. Während herkömmliche Fassadenkollektoren erst vor Ort beim Endkunden zusammengebaut werden müssen, sind die Module des Systemanbieters bereits in der vom Bauherren gewünschten Größe vorgefertigt. Zwischen einer minimalen Abmessung von einem Meter je Seite und dem zwei mal fünf Meter großen Modul kann jedes Maß gewählt werden.

Schnell an der Fassade befestigt
Die Kollektoren lassen sich auf Grund ihres neu entwickelten Montagesystems und spezieller Halteprofile zudem schnell an der Fassade befestigen. Die Verschaltung der Solarmodule erfolgt während der Montage über flexible Edelstahl-Wellenrohrschläuche. Dank einer einfachen Schraubtechnik entfällt das aufwändige Zusammenlöten. Die neuen Wellenrohrschläuche erleichtern ferner die Wartung und Reparatur, weil die Kollektoren dafür nicht mehr demontiert werden müssen. Die Abdeckung des Kollektors ist aus gehärtetem Solarsicherheitsglas, das in einer Stärke von vier und sechs Millimetern angeboten wird. In der sechs Millimeter Ausführung eignet es sich besonders für Gegenden mit erhöhter Gefahr von Hagelschlag. Das Glas isoliert und schützt den dahinter liegenden Absorber. Dabei handelt es sich um einen ultraschallgeschweißten Kupfervollflächenabsorber mit einer hochselektiven Vakuumbeschichtung, die eine hohe Strahlungsaufnahme garantiert. Eine innovative Rahmenkonstruktion aus Aluminium erlaubt den Verzicht auf eine thermische Hinterlüftung, ohne dass der Kollektor beschlägt. Durch die fehlende Luftzirkulation wird gleichzeitig die Wärmedämmung des Gebäudes verbessert.

Funktionsweise eines Fassadenkollektors
Das Prinzip der solaren Erwärmung von Brauch- und Heizungswasser ist bei Dach- und Fassadenkollektoren gleich. Die Sonne trifft auf einen Absorber, ein Material, das einen möglichst hohen Anteil der auftreffenden Strahlung aufnimmt (absorbiert) und in Wärme umwandelt. Diese Wärme wird von einer Flüssigkeit aufgenommen, die in kleinen Kanälen durch den Kollektor strömt. Je nach Sonneneinstrahlung erwärmt sich das Wasser auf Temperaturen zwischen 70 und 120 Grad Celsius. Bei den von WESTFA angebotenen Kollektoren ist diese Flüssigkeit ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel (Glykol), das die hohe Wärmekapazität des Wassers und die Frostschutzwirkung des Glykols miteinander vereint. Die erwärmte Flüssigkeit fließt durch hochflexible und isolierte Edelstahl-Wellenschläuche bis zu einem Wärmetauscher im Warmwasserspeicher. Über den Wärmetauscher wird das im Speicher befindliche Wasser erwärmt und zur Nutzung bereitgestellt. Die Höhe der Temperatur im Speicher kann, über eine Regelung begrenzt, eingestellt und überwacht werden. Die Speicher des Umwelttechnik-Spezialisten zeichnen sich ebenfalls durch eine hohe Montagefreundlichkeit aus. Der neue Kompaktspeicher SKK enthält zum Beispiel ab Werk nicht nur die Rücklaufgruppe und die Steuerung, sondern auch das Ausdehnungsgefäß, den Brauchwassermischer und die Fremdstromanode. Das verringert die Installationszeit.

Ertragsprofile von Fassaden- und Dachkollektoren
Der Unterschied zwischen Fassaden- und Dachkollektoren liegt vor allem im Ertragsprofil. Die jährlich auf die Erde auftreffende Sonnenstrahlung, die sogenannte Globalstrahlungssumme, ist bei Fassaden um rund 30 Prozent geringer als bei Flächen, die um 45 Grad geneigt sind. Im Vergleich zur Dachmontage stehen diesem energetischen Nachteil ein gleichmäßigeres Ertragsprofil und eine verbesserte Wärmedämmung des Gebäudes entgegen. Während bei geneigten Dachflächen im Sommer ein deutliches Maximum im Einstrahlungsprofil erreicht wird, weist die Fassadeneinstrahlung in den Monaten März bis September ein eher ausgeglichenes Profil auf. In den Wintermonaten erzielen Fassadenkollektoren durch die Stellung der Sonne und durch Schneereflexion einen höheren Ertrag als schneebedeckte Dachkollektoren. Sie bieten sich gerade in dieser Zeit für das solare Heizen an.

Der Deckungsgrad einer Solaranlage hängt nicht alleine vom Solarmodul ab. Auch das Verhältnis von Speichervolumen zur Kollektor-fläche und die Einbindung in den gesamten Heizungskreislauf müssen stimmen. Das WESTFA-Serviceteam unterstützt seine Kunden rund um Planung, Ertragsberechnung, Versicherung und technischer Installation. Ebenfalls bietet WESTFA Solarthermie-Seminare für Einsteiger und Fortgeschrittene sowie individuelle Beratung bei der Auswahl der passenden Komponenten für den einzelnen Anwendungsfall an.
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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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