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News vom 13.04.2021

KfW-Effizienzhaus - Was ist bei einem Neubau zu beachten?

Heutzutage sollen und müssen neue Gebäude vor allem eines: Energiesparend betrieben werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert energieeffiziente Neubauten, aber auch den Umbau von bereits bestehenden Häusern. Um die Energieeffizienz zu klassifizieren, gibt es den KfW-Effizienzhaus-Standard. Die Höhe des KfW-Effizienzhaus-Standards entscheidet darüber, wie hoch die finanzielle Unterstützung ausfällt. Es werden aber auch einzelne Maßnahmen gefördert, die für eine höhere energetische Qualität sorgen. Dazu gehören beispielsweise gut isolierte Fenster oder eine neue Heizung.

Bild:www.pixabay.com/13902
Bild:www.pixabay.com/13902

Der KfW-Effizienzhaus-Standard setzt sich im Grunde aus zwei Bereichen zusammen: Aus der Höhe des Gesamtenergiebedarfs eines Hauses und der Wärmedämmung der Gebäudehülle. 

Welche Effizienzhaus-Standards gibt es beim Neubau?

Zur exakten Einschätzung gibt es die Standards 40, 40 plus und 55, womit der Grad der Energieeffizienz gemeint ist. Die Werte geben den Primärenergiebedarf pro Jahr in Prozent an, welches ein Haus im Vergleich zu einem Referenzhaus hat. Der Referenzwert ist immer 100 % und je kleiner der eigene Wert ist, desto geringer ist der Energiebedarf und desto mehr Förderung gibt es. Ein KfW-55-Haus verbraucht beispielsweise 45 % weniger Energie als der Standard-Neubau nach der Energieeinsparverordnung. Um diese Werte zu erhalten müssen bestimmte Energiesparmaßnahmen getroffen werden. Bei Neubauten gelten die Standards 40, 55 und 70, bei Sanierungen 55, 70, 85, 100 und 115. Der gesetzliche Neubaustandard liegt bei 75 % vom Niveau des Referenzgebäudes. Die Einstiegsförderung für ein KfW-Effizienzhaus 55 erhält man bereits dann, wenn das Gebäude nur ungefähr 25 % besser gebaut wird als die Mindestanforderungen, welche durch die Energieeinsparverordnung vorgegeben werden. Ein guter Einstieg dafür ist eine moderne Heizung oder die Maßfenster von ENERsign, damit die Wärme auch effizient im Haus gehalten wird. Die hoch wärmegedämmten Fenster sind speziell für Häuser die nach KfW-Standard gebaut werden und ein Hauptfaktor für einen guten Wert.

Wie wird gefördert?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt entweder zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse. Die Höhe des Kredites orientiert sich dabei daran, wie niedrig der KfW-Effizienzhaus-Wert ist. Für Neubauten mit einem Standard 55 kann man mit zudem mit einem Tilgungszuschuss von 15 % rechnen, bei einem Niveau von 40 sind es bereits 20 % und ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus erhält einen Tilgungszuschuss von 25 %. Bei diesen drei Standards werden zudem Kredite in einer Höhe von bis zu 120.000 Euro vergeben. Bei Sanierungen ist es ähnlich: Bei einem KfW-Effizienzhaus 115 erhält man einen Tilgungszuschuss von 25 % oder aber wahlweise einen Investitionskostenzuschuss von bis zu 30.000 Euro. Bei einem KfW-Effizienzhaus 85 gibt es einen Tilgungszuschuss von 30 %  oder einen Investitionskostenzuschuss von bis zu 36.000 Euro, bei einem KfW-Effizienzhaus 55 sind es sogar ganze 40 % oder 48.000 Euro die man erhält.

Welche baulichen und technischen Maßnahmen muss man ergreifen?

Unter anderem geht es darum, die Gebäudehülle so aufzubauen, dass diese möglichst energieeffizient ist. Dazu gehört die Dämmung der Außenwand, des Daches sowie der Kellerdecke. Aber auch hochwertige Fenster sind ein sehr wichtiges Element. Vor allem dreifach verglaste Fenster werden häufig verwendet. Aber auch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung spielen eine wichtige Rolle, da diese bis zu 90 % der Wärme aus der verbrauchten Abluft dazu verwenden, die neue Zuluft zu erwärmen, was einiges an Heizkosten spart. Aber auch effiziente Heizungsanlagen oder Photovoltaik- sowie Solarthermie-Anlagen sind wichtige Elemente. Strom und Energie werden so selbst auf Basis erneuerbaren Energien produziert. Der Sonnenschutz im Sommer ist ebenfalls ein wichtiges Thema, hierbei sollten Maßnahmen ergriffen werden, damit sich das Haus in dieser Zeit nicht unnötig aufheizt.

Voraussetzungen für die KfW-Förderung

Damit die KfW-Förderung ausgeschüttet wird, sollte in der Regel ein Energieberater vor Ort sein und feststellen, dass die Mindestanforderungen entsprechend umgesetzt werden. Diese helfen aber auch bei der Planung und geben vorher eine Einschätzung, ob das Vorhaben förderungsfähig ist. Zudem führen diese Experten eine Detailplanung durch und planen die Belüftung oder sorgen dafür, dass Wärmebrücken verhindert werden. Im Grunde kann jeder die KfW-Förderung beantragen, wenn sichergestellt wird, dass die entsprechenden Anforderungen eingehalten werden.

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