In Arbeits-, Schlaf- und Wohnräumen spielt das Licht eine extrem wichtige Rolle. Spätestens mit dem Einbruch der Dunkelheit ist eine künstliche Beleuchtung erforderlich, wenn sich die Sonne verabschiedet. Darüber hinaus herrschen in vielen Räumen dunkle Verhältnisse, da es dort entweder gar keine oder nur kleine Fenster gibt.
Bild: www.pexels.com/Max Vakhtbovych Dazu gehören Badezimmer, Dachgeschosse, Keller, Korridore und Treppenhäuser. In diesen Bereichen ist bei der Nutzung immer eine Lichtquelle erforderlich. Diesbezüglich steht entweder eine direkte oder indirekte Beleuchtung zur Auswahl. Beide Beleuchtungsarten haben ihre Vor- und Nachteile, sie lassen sich abhängig vom Zimmer gezielt einsetzen.
1. Direkte Beleuchtung richtig einsetzen
Bei der direkten Beleuchtung gibt es keine Abschirmung, deshalb wird das komplette Licht voll und ganz in einem Bereich ausgestrahlt. Sie eignet sich für genaues Arbeiten sowie als Beleuchtung für ausgewiesene Zonen. Außerdem lassen sich durch das direkte Beleuchten bestimmte Objekte in den Vordergrund stellen. Allerdings kann das ausgestrahlte Licht blenden und erzeugt dazu noch harte Schatten im Raum. Des Weiteren kommt es zu einer starken Reflexion, wenn die direkte Beleuchtung auf sehr helle Oberflächen trifft. Aus diesen Gründen entsteht dadurch ein eher ungemütliches Licht, bei dem die Augen nicht entspannen können. Außerdem lässt es sich nicht so weit streut wie bei der indirekten Beleuchtung.
2. Einsatzgebiete für indirekte Beleuchtung
Bei der indirekten Beleuchtung wird das Licht geblendet in den Raum hinein gestrahlt. Dafür wird es entweder an die Decke oder eine Wand geworfen und von dieser Fläche reflektiert. Als Alternative lässt sich das Licht auch durch eine zusätzliche Blende diffus machen. So trifft nur ein geringer Prozentsatz der ausgestrahlten Lichtmenge auf das ausgewählte Areal. Im Anschluss entsteht ein gemütliches und weiches Licht im Raum, welches den Nutzer nicht blendet und die Augen entspannt. Abhängig von der verwendeten Lampe lässt sich das Licht viel weiter streuen und als optisch ansprechende Dekoration einsetzen. Des Weiteren erzeugt indirekte Beleuchtung kaum Schatten und sorgt für weiche Kanten im Zimmer.
3. Vorteilhafte LED-Beleuchtung für diverse Zwecke
Mit praktischen LED-Streifen lässt sich schnell und einfach indirektes Licht in allen Räumen kreieren. Sie lassen sich leicht an den gewünschten Oberflächen anbringen und sind recht schmal, sodass sich fast überall ein geeigneter Platz findet. Entscheidend ist eine Steckdose in der Nähe, um die LED-Streifen mit Strom zu versorgen. Für das Anbringen bieten sich Vorsprünge an, die es bei Regalen, Stufen, Tischkanten und Zierleisten gibt. Möglich ist auch das Montieren an Sockelkanten von Schränken oder in der Einbauküche. Sehr beliebt ist das Anbringen an einer Abhängung unter der Decke, um den ganzen Raum auszuleuchten.
4. Harmonische Kombination von direkter und indirekter Beleuchtung
Idealerweise wird in jedem Zimmer direkte mit indirekter Beleuchtung kombiniert. So entsteht ein ganzheitliches Lichterlebnis, außerdem ist eine vielseitige Nutzung der Räume möglich. In diesem Zusammenhang passt direkte Beleuchtung als Schreibtischlampe ins Büro oder Arbeitszimmer, genauso wie als Pendelleuchte über dem Esstisch. Eine Stehlampe mit einem direkten Lichtkegel bietet neben der Couch genügend Licht, um zu lesen oder einer Handarbeit nachzugehen. Des Weiteren dient es als Arbeitslicht in der Küche. Für entspannte Momente im Schlaf- und Wohnzimmer kommt indirekte Beleuchtung in Form von LED-Streifen unter dem Bett, Deckenflutern und Wandleuchten zum Einsatz.