Zertifizierte Gebäude liegen im Trend: Im vergangenen Jahr 2020 lag der relative Anteil bei 22,4 %. Das spiegelt sich auch in vielen Bereichen des Immobilienmarkts wider. Bei Büroimmobilien zum Beispiel wurde 2020 über ein Drittel (34 %) des Umsatzes in Green Buildings angelegt – das sind 3 % mehr als im Vorjahr1. Die Zertifizierung kann durch entsprechende Kälte-, Klima- und Heiztechnik bis zu 40 % positiv beeinflusst werden. Es lohnt sich deshalb, bei der Wahl der Systeme für Heizen, Kühlen und warmes Wasser genau hinzuschauen.
Die Entscheidung für die Zertifizierung einer Immobilie ist nicht nur ökonomisch sinnvoll. Der gewerbliche und private Gebäudesektor stellt einen großen Hebel bei der Erreichung der Klimaschutzziele dar, denn er ist für rund 35 % der gesamten CO2-Emissionen Deutschlands verantwortlich.
Insbesondere die VRV Technologie von Daikin – eine Gesamtlösung für die Gebäudeklimatisierung z.B. in Hotels, Büroimmobilien oder im Einzelhandel – kann diverse Bereiche der DGNB, LEED und BREEAM Zertifizierungsanforderungen positiv beeinflussen.
Bilder: DAIKIN Die Wahl der richtigen Gebäudetechnik ist ein essenzieller Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Zertifizierung. Die Gebäudetechnik ist dabei nicht nur im Neubau, sondern vor allen Dingen in Bestandsgebäuden entscheidend. Je nach Zertifizierung wird der Beitrag der Gebäudetechnik bei den Zertifizierungskriterien unterschiedlich bewertet: Bei DGNB und LEED mit knapp 30 % und bei BREEAM mit bis zu 40 %. Dementsprechend kann auch der Weltmarktführer Daikin mit seinem breiten Produktportfolio bei rechtzeitiger Einbindung einen erheblichen Teil zur erfolgreichen Zertifizierung beitragen.
VRV Technologie von Daikin hat positiven Einfluss auf Zertifizierungsanforderungen
Die VRF/VRV Technologie, das Herzstück des Daikin Produktsortiments, kann diverse Bereiche der DGNB, LEED und BREEAM Zertifizierungsanforderungen positiv beeinflussen. VRV ist die Gesamtlösung für die Gebäudeklimatisierung und findet in Hotels und Büroimmobilien, aber auch im Einzelhandel Einsatz. Die Wärmepumpen-Technologie gewinnt ihre Energie für Heizung, Kühlung, Lüftung und Warmwasser bis zu 3/4 aus erneuerbaren Energien. Dadurch senkt sie die Betriebskosten und der indirekte CO2-Ausstoß wird um 30 - 40 % verringert im Vergleich zu konventioneller Wärme- und Kälteerzeugung (Szenario der erneuerbaren Energien bei der Nettostromerzeugung 2030 bis zum Jahr 2050 (siehe IINAS Studie)). Dank der VRT-Technologie, die sowohl die Drehzahl des Inverter-Verdichters als auch die Kältemitteltemperatur kontinuierlich anpasst, wird der Energieverbrauch reduziert sowie die thermische Behaglichkeit im Gebäude gesteigert. Die Möglichkeit, die Anlage durch Daikin Regelungen individuell und zentral zu steuern, bringt neben Punkten fürs Energiemonitoring auch Punkte für den Komfort der Nutzer. Ein speziell entwickelter Kompressor sorgt dafür, dass VRV Wärmepumpen auch im Teillastbetrieb beste Effizienzwerte bei niedrigem Energieverbrauch erzielen. Die kompakten Außengeräte zahlen mit einer geringen Geräuschentwicklung auf die Anforderung ein, Lärmbelästigungen zu reduzieren.
Daikin ist einer der Hersteller von Wärmepumpen-, Klima- und Lüftungssystemen, für den das Thema Klima- und Umweltschutz oberste Priorität hat. Schon lange vor offiziellen Übereinkommen wie der Agenda 21 von 1992, dem Kyoto Protokoll von 1997 oder dem Pariser Klimaabkommen von 2015 setzte das Unternehmen auf die erneuerbare Energie Luft in seinen Wärmepumpen und Klimaanlagen.
Zertifizierung ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll
Der Mehrwert erfolgreicher Gebäudezertifizierungen ist weitreichend: Zum einen sprechen Marketing- sowie Imagevorteile, die eine Zertifizierung zweifelsohne sowohl für Investor als auch für Mieter und Nutzer der Immobilie mit sich bringt, dafür. Zertifizierte Büro- und Gewerbeimmobilien lassen sich schon heute besser vermarkten, da sich eine nachhaltige Zertifizierung langfristig als Standard durchsetzen wird. Beobachtet wird außerdem verstärkt, dass ein grünes Label immer häufiger Entscheidungskriterium einer Anmietung ist. Projektentwickler und Bestandshalter setzen demnach häufig dort auf Gebäudezertifizierung, wo sie auf Nutzer treffen, die Nachhaltigkeitszertifikate als Kriterium für eine Anmietung ansehen. Derartige Mieter befinden sich vor allen Dingen in Metropolregionen, etwa im Frankfurter Marktgebiet (21 %), in Hamburg (16 %) und Berlin (14 %)2. Doch die Entscheidung für die Zertifizierung einer Immobilie ist nicht nur ökonomisch sinnvoll. Auch die positiven Umweltauswirkungen, die damit einhergehen, sind enorm. Der gewerbliche und private Gebäudesektor stellt einen großen Hebel bei der Erreichung der Klimaschutzziele dar, denn er ist für rund 35 % der gesamten CO2-Emissionen Deutschlands verantwortlich. Unternehmen können hier ein positives Zeichen setzen. Alle notwendigen Technologien und Produktlösungen im Bereich der Gebäudetechnik sind bereits heute am Markt verfügbar.
[1] BNP Paribas Real Estate, Market Focus 2021, Investmentmarkt Green Buildings
[2] BNP Paribas Real Estate, Market Focus 2021, Investmentmarkt Green Buildings