Die Wärmepumpe wird die Heiztechnik Nummer 1. Davon ist der Physiker Reinhard Loch überzeugt. Loch ist Gruppenleiter Energieeffizienz bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Unlängst hat er der Tageszeitung „taz“ erklärt, wie eine Wärmepumpe funktioniert und warum sie im Begriff ist, alle anderen Heizsysteme zu überflügeln.
Bild: www.pixabay.com / 849356
Der Leitspruch des Wärmepumpen-Herstellers alpha innotec heißt „Geschaffen für ein besseres Klima“. Genau das ist der Grund, weshalb der Staat beim Einbau einer Wärmepumpe derzeit bis zu 50 Prozent der Kosten trägt.
Einen weiteren wichtiger Pluspunkt nennt der Verbraucherschützer Reinhard Loch im Gespräch mit der taz: Wärmepumpen sind genau so robust und ausfallsicher wie jede andere Heizung. „Die Kinderkrankheiten sind Geschichte“, so der Physiker.
Im Prinzip macht eine Wärmepumpe genau das Gleiche wie ein Kühlschrank: „Sie holt Wärme von A nach B. Beim Kühlschrank wird die Wärme nur aus dem Innenraum nach außen transportiert. Beim Haus ist das andersherum, Wärme aus der Außenluft oder aus der Erde, seltener auch aus dem Grundwasser, wird ins Innere geleitet.“
Eine Wärmepumpe könne die Temperatur im Boden oder in der Außenluft über ein spezielles Kreislaufsystem auf 45 Grad anheben, also auf die Temperatur der Heizung. Das funktioniere selbst bei sehr kalter Luft und Frost.
Klimafreundliches System
Entscheidend für die Klimafreundlichkeit sei, der Verbraucherschützer, „dass mit möglichst wenig Strom viel Wärme gewonnen wird und der Wirkungsgrad groß ist.“
Auskunft darüber gibt die Jahresarbeitszahl der Pumpe. Die liegt bei modernen Wärmepumpen wie denen von alpha innotec in der Regel zwischen 4 und 5. Das bedeutet, dass das Heizsystem aus einer Kilowattstunde Strom 4 bis 5 Kilowattstunden Heizenergie macht. „Und je mehr Strom aus Wind- und Sonnenkraft in den allgemeinen Strommix einfließt, umso klimafreundlicher wird die Heizung. Immerhin liegt der Anteil der erneuerbaren Energien heute schon bei etwa 50 Prozent.“
Für den Experten jedenfalls steht fest: „Die Wärmepumpe wird die Heiztechnik Nummer 1, ich bin mir sicher.“
Schon heute würden mehr als die Hälfte aller Neubauten mit Wärmepumpen beheizt. Doch auch bei der Modernisierung von Bestandsgebäuden gewinne die Wärmepumpe in den kommenden Jahren an Bedeutung. „Die Bundesregierung drängt auf eine Wärmewende, Ölheizungen dürfen ab 2026 faktisch nicht mehr neu eingebaut werden. Spätestens 2030 werden vermutlich auch neue Gaskessel nicht mehr gewünscht sein.“
Großzügige staatliche Förderung
Um das klimafreundliche Heizsystem für Verbraucher noch attraktiver zu machen, finanziert der Staat kräftig mit. Wer etwa seine alte Ölheizung gegen eine Wärmepumpe tauscht, bekommt derzeit bis zu 50 Prozent seiner Investitionen zurück.
Förderfähig sind die Kosten für Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme der Anlage, aber auch die Aufwendungen für die Deinstallation und Entsorgung von Altanlagen oder für Erdwärmebohrungen. Ebenso für die Optimierung des Heizungs-Verteilsystems, den Austausch von Heizkörpern beziehungsweise den Einbau von Flächenheizungen oder die Installation eines Speichers.
Hilft weiter: der alpha innotec Förderservice
Um die Inanspruchnahme der staatlichen Fördergelder so einfach wie möglich zu machen, hat alpha innotec einen speziellen Förderservice eingerichtet. Wer eine Wärmepumpe einbauen lässt, bekommt von den dortigen Experten sachkundige Unterstützung beim Beantragen. So haben die Kunden von alpha innotec über den Förderservice von alpha innotec allein im Jahr 2020 mehrere Millionen Euro an Fördergeldern erhalten.