Kalkfeinputze gehören zu den gesundheitlich unproblematischsten Baustoffen überhaupt. Ein guter Kalkfeinputz besteht ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen wie Kalkstein, Marmor, Quarz sowie Sand und kommt ohne Lösungsmittel, Weichmacher und Konservierungsstoffe aus.
Aufbringen des Kalkfeinputzes mit der Kelle.
Bild: Heck Wall Systems
Wie beispielsweise der Innenputz Rajasil KFP OWA. Er unterschreitet die Grenzwerte des RAL-Umweltzeichens für unbedenkliche Raumnutzung um das Zwölffache und ist mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet. Kalk ist alkalisch und hat einen hohen pH-Wert, daher wirkt er stark schimmelhemmend, desinfizierend und schützt vor Algen- und Pilzbefall. Wegen seiner Diffusionsfähigkeit wird er auch in Räumen mit hoher Feuchtigkeitsbelastung wie Badezimmer oder Küche eingesetzt. Kalkfeinputz neutralisiert sogar Gerüche.
Die Putze sind in vielen Farbtönen lieferbar. Da sie sich ohne Dispersionsanstrich nicht statisch aufladen können, empfehlen Experten wie Heiko Faltenbacher von Heck Wall Systems für die Farbgestaltung auch die Verwendung einer atmungsaktiven Silikat-Innenfarbe. Sie bewahrt den positiven Effekt des Kalkfeinputzes auf das Raumklima.
Kalkfeinputz bietet mit der Baustoffklasse A (nicht brennbar) die höchste Brandschutzstufe. Er ist sowohl auf modernen Wandbaustoffen als auch im Altbau anwendbar.