Für jeden guten Handwerker ist eine hochwertige Ausstattung genauso wichtig wie sein handwerkliches Geschick an sich. Wir zeigen Dir, welche Ausstattung Du für Deine Werkstatt benötigst.
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Transporthilfen für schwere Gegenstände
Heimwerkstätten sind für Handwerker häufig Hobby- und Rückzugsraum zugleich. Um sich nicht zu sehr anstrengen zu müssen, ist es daher wichtig, schwere Werkzeuge leicht transportieren zu können. Beispiele für schwere Maschinen sind:
- Kreissägen
- Holzspalter
- Werkstattwägen
Grundsätzlich sind alle Werkzeuge mit Füßen ausgestattet, an denen sich Schwerlastrollen befestigen lassen. Hochwertige Schwerlastrollen ermöglichen einen einfachen Transport der Maschinen, gerade falls keine Möglichkeit besteht, dass jemand anders mit anpackt.
Aber auch eine Sackkarre oder Schubkarre kann helfen, schwere Dinge zu transportieren. Es gibt sogar Sackkarren, die speziell für Treppen ausgelegt sind, um Gegenstände schnell und einfach durch das Treppenhaus transportieren zu können.
In größeren Werkstätten erleichtern Ameisen oder elektrische Hubwägen die Arbeit, diese würden jedoch in Heimwerkstätten den finanziellen und räumlichen Rahmen sprengen. Große Betriebe und Unternehmen haben in Ihren Fertigungswerkstätten häufig sogar einen Kran integriert, der eine Traglast von über 8 Tonnen stemmen kann.
Werkbänke für individuelle Arbeiten
Die Werkbank solltest Du individuell Deinen Ansprüchen anpassen. Grundsätzlich stellt sich zu Beginn die Frage, ob Du lieber im Stehen oder lieber im Sitzen arbeiten möchtest. Für Feinarbeiten empfiehlt es sich, im Sitzen zu arbeiten, da Du so eine ruhigere Hand hast und präziser arbeiten kannst. Schwere Arbeiten, bei denen viel Kraft aufgewendet wird, sollten im Stehen verrichtet werden.
Falls Du sowohl schwere als auch leichte Arbeiten verrichtest, empfiehlt sich eine höhenverstellbare Werkbank. So bleibst Du zum einen flexibel und zum anderen kann die Werkbank auch von anderen Handwerkern benutzt werden, die sich individuell ihre Höhe einstellen können.
Die Oberfläche Deiner Werkbank sollte sich Deiner Arbeit anpassen. Eine Holzoberfläche ist sehr empfindlich, durch ihre warme Natur aber sehr angenehm zum Arbeiten. Robuster sind Oberflächen aus Metall.
Werkstattwägen für schnellen Tool-Transport
Ein Werkstattwagen sollte in erster Linie mobil sein, da die Werkzeuge immer an verschiedenen Stellen und Projekten benötigt werden. So hast Du Deine Werkzeuge immer dort, wo Du sie benötigst. Die Ausstattung des Wagens sollte individuell an Deine Arbeiten angepasst werden. Nicht jedes Handwerk benötigt die gleichen Tools, weshalb es wichtig ist, die Ausstattung Deinen Ansprüchen anzupassen.
Es besteht die Möglichkeit, Werkstattwägen direkt mit Ausstattung zu kaufen, jedoch hat man hier nur geringen Einfluss auf die Art der Werkzeuge. Besser ist es, einen leeren Werkstattwagen zu kaufen und die Ausstattung selbst zu wählen.
Zusätzliche Möbel für die eigene Werkstatt
Neben Transporthilfen, Werkzeugen und anderen Utensilien zum Arbeiten gehört zu jeder guten Werkstatt das richtige Mobiliar. Dazu zählen beispielsweise:
- Aufhängeschränke
- Schränke mit Schubladen
- Sortierboxen
- Beleuchtung
Aufhängeschränke oder Schränke mit Schubladen helfen Dir bei der Verwahrung von Arbeitsmaterialien und Werkzeugen, die keinen Platz in Deinem Werkstattwagen finden. Häufig reicht eine kleine Halterung aus, um Schraubenzieher, Hammer und Co. an der Wand zu sichern, sodass hier auch viel DIY gemacht werden kann.
Sortierboxen sind insbesondere für Handwerker interessant, die mit vielen Kleinteilen wie beispielsweise Schrauben, Muttern oder Nägeln arbeiten. So können alle Materialien nach Form und Größe sortiert werden und es muss nicht aufwendig gesucht werden.
Die Beleuchtung ist besonders bei Feinarbeiten wichtig. Die Arbeitsfläche sollte komplett ausgeleuchtet sein, aber gleichzeitig nicht blenden. Nur so ist präzises Arbeiten möglich und es werden die Augen des Heimwerkers geschont.