Als Anfang März 2021 die alte Gasheizung von Thomas Höllmüller in seinem Einfamilienhaus in Gau-Algesheim ausfiel, war der heftige Wintereinbruch in weiten Teilen Deutschlands zum Glück vorbei.
Die Bosch Luft-Wasser-Wärmepumpe Compress 7400i AW 7 mit 7 kW Leistung lässt sich als Hybrid-Modell über den bewährten Systemregler CW 400 ansteuern.
Nach dem Ausfall der bestehenden Gas-Brennwertheizung ersetzt in Gau-Algesheim ein effizientes Bosch Hybridsystem den defekten Energieträger erfolgreich und effizient.
Das Gas-Brennwertgerät GC 8000i F (rechts) und der Speicher Stora WH 290 LP1 B des Hybridsystems können platzsparend am bestehenden Ort der Energieversorgung installiert werden.
Die Hybridheizung kann einfach über den bekannten Systemregler CW 400 gesteuert werden.
Bilder: Bosch Trotzdem brauchte Höllmüller schnelle Hilfe, denn die bestehende Gas-Brennwertheizung war nicht mehr zu reparieren. Simon Gundlach, Heizungsbauer aus dem benachbarten Ingelheim, riet zu einer Hybrid-Heizung, bestehend aus Gas-Brennwertkessel und Luft-Wasser-Wärmepumpe. Damit konnte die volle BAFA-Förderung genutzt und eine sichere Energieversorgung gewährleistet werden. Das Wichtigste für Thomas Höllmüller: Die neue Bosch Hybridheizung läuft sehr zuverlässig und war schnell installiert.
Hybridheizung - wenn es schnell, sicher und nachhaltig sein muss
Was tun, wenn die Gasheizung im März ausfällt und nicht mehr zu reparieren ist? Thomas Höllmüller konnte zum Glück die restlichen Tage des harten Winters 2021 mit Elektro-Heizungen und Heizlüftern überbrücken. Doch eine neue Heizlösung für das 1974 erbaute, 120 qm große Einfamilienhaus im rheinland-pfälzischen Gau-Algesheim musste schnell gefunden werden. Erster Ansprechpartner für Thomas Höllmüller war Installateur- und Heizungsbauermeister Simon Gundlach, der auch schon die bestehende Anlage betreut hatte. Das wichtigste Entscheidungskriterium für Höllmüller war die Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit der neuen Heizungslösung. Simon Gundlach machte seinen Kunden auf die BAFA-Fördermöglichkeiten für nachhaltige Heizungslösungen aufmerksam und riet zur Einbindung von erneuerbaren Energien in Form einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. „Natürlich wäre es möglich gewesen, die bestehende Gas-Brennwertlösung einfach auszutauschen, jedoch war es mir wichtig, dem Kunden mit Blick auf die CO2-Einsparung und die Fördermöglichkeiten eine regenerative Heizungslösung aufzuzeigen.“ Da eine Solarthermieanlage für Thomas Höllmüller nicht in Betracht kam, suchte Simon Gundlach das Gespräch mit seinem Bosch Fachberater Marius Müller. Mit Blick auf die örtlichen Gegebenheiten riet der Bosch Berater zu einer neuen Hybrid-Heizungslösung bestehend aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gas-Brennwertkessel.
Das Beste aus Gas-Brennwert und Wärmepumpe
Für die Konfiguration der Hybrid-Lösung in Gau-Algesheim empfahl Müller die Bosch Luft-Wasser-Wärmepumpe Compress 7400i AW 7 mit 7 kW Leistung in Kombination mit dem Gas-Brennwertkessel GC 8000i F und dem Speicher Stora WH 290 LP1 B. Diese Kombination traf die Erwartungen des Kunden, denn die Sicherheit der Energieversorgung bei der zukünftigen Wärmelösung hatte oberste Priorität. „Ich kann mich bei der neuen Hybrid-Anlage auf die Zuverlässigkeit eines konventionellen Gas-Brennwertgeräts verlassen und schöpfe gleichzeitig das volle Potential einer Wärmepumpe aus. Damit kann ich das bisherige Heizsystem sehr nachhaltig ersetzen und profitiere von den Fördermöglichkeiten für die neue Anlage“, erklärt Neubesitzer Höllmüller. Neben den finanziellen Aspekten waren natürlich die Verfügbarkeit und die einfache Anpassung an die Räumlichkeiten wichtige Aspekte bei der Auswahl des hybriden Energieerzeugers. Eine abgestimmte Hydraulik an der Rückseite des Gaskessels sorgt dafür, dass die Anlage ohne eine eigene Wärmepumpen-Inneneinheit auskommt. Damit konnte die Anlage sehr platzsparend am bisherigen Aufstellort 1:1 ersetzt werden. Darüber hinaus sollten die bestehenden Radiator-Heizkörper weiter im Betrieb bleiben. „Das lief alles ohne Probleme“, erinnert sich Höllmüller. „Wir mussten lediglich die Thermostate austauschen und einen hydraulischen Abgleich machen. Die neue Anlage arbeitet problemlos mit den alten Heizkörpern zusammen.“ Eine Änderung konnte Höllmüller jedoch feststellen. Die Vorlauftemperatur hat sich deutlich verringert. Während die alte Gasheizung etwa 80 °C Temperatur erzeugt hat, werden die Heizkörper von der Hybrid-Kombination nur mit etwa 48-50° angesteuert. „Die erzeugte Wärme fühlt sich genauso angenehm wie vorher an“, ergänzt Höllmüller.
Urteil vom Fachmann: starker Service und technisch einmalig
Bislang hatten hybride oder bivalente Systeme oft mit dem Vorurteil zu kämpfen, sie wären besonders kostspielig und in der Bedienung sehr komplex. Bei der Condens Hybrid 8000i F setzt Bosch auf Einfachheit und Bedienerfreundlichkeit. Das gilt sowohl für den Endanwender als auch für den Installateur: Die Installation ist, wie bei einem gewöhnlichen Heizkessel, einfach mit den bestehenden Installationsanschlüssen von Gas- bzw. Ölheizungen zu erledigen. Abhängig von der Raumsituation kann das Hybridheizsystem kompakt mit liegendem oder stehendem Speicher eingebaut werden. Der bekannte und bewährte Systemregler CW 400 von Bosch stellt bei der Inbetriebnahme, bei Wartung und Reparatur und der täglichen Bedienung die zentrale und damit zeitsparende Steuerung des Hybrid-Systems sicher. Auch die Parametrierung der Wärmepumpe erfolgt über die Kesselregelung. Der integrierte Hybridmanager MH 200 fungiert dabei als smarter Energieverwalter, der je nach Energiebedarf die optimale Energiequelle wählt und den höchstmöglichen Effizienzgrad des Hybrid-Systems gewährleistet. Über vernetzte Regler, wie der Bosch EasyControl, kann das System darüber hinaus bequem aus der Ferne per App und Smartphone gesteuert werden. Simon Gundlach schätzt die simple Installation und die Qualität der Bosch-Hybridlösung: „Mit der Einfachheit des Systems hat Bosch wirklich ein Alleinstellungsmerkmal. Dazu kommt die sehr gute Unterstützung des Bosch-Planungsservices, bei dem die Ansprechpartner immer gut unterstützen. Marius Müller von Bosch ergänzt: „Wir bieten nicht nur Schulungen zum System an. Vor Ort macht ein übersichtlicher Verdrahtungs- und Hydraulikplan die Arbeit des Installateurs einfacher. Alles ist da, wo es hingehört. Fehlerquellen verringern sich.“ Darüber hinaus hilft Bosch bei der individuellen Förderung der Lösung und unterstützt den Installateur von der Antragstellung bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude über die Kommunikation mit den Förderinstitutionen bis zum Genehmigungslauf.
Die richtige Entscheidung für eine hybride Zukunft
Nach mehreren Monaten Nutzung ist Thomas Höllmüller zufrieden mit seiner hybriden Anschaffung zur Energieversorgung. Für ihn war es vor allem wichtig, dass die Anlage störungsfrei und effizient läuft. Mit Blick auf die Zukunft der Energieversorgung sieht er seine Entscheidung für eine Hybride Heizungsanlage als richtig: „Niemand kann voraussagen, wie die Energiepreise sich wirklich entwickeln werden. Mit der Integration einer Wärmepumpe erreiche ich ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit.“ Thomas Höllmüller verrät, dass seine hybride Heizung schon bald Gesellschaft bekommt. In der Nachbarschaft wird das gleiche System noch einmal installiert. Und auch in den eigenen vier Wänden ist die Zukunftsplanung noch nicht beendet. Mit der Integration einer Photovoltaikanlage plant Thomas Höllmüller die nächste Ausbaustufe seiner Energieversorgung.