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News vom 20.01.2022

Sicherheit und Wärmeschutz mit der richtigen Haustür

Geht es um den Kauf einer neuen Haustür, ist das Angebot riesig. Es gibt zahlreiche Stilrichtungen, Materialien und Preiskategorien. Wählen können Hausbesitzer zwischen günstigen Modellen aus Kunststoff, modernen Designerarbeiten aus Glas und Aluminium oder rustikal wirkendem Holz. Neben der Optik sollte aber auf zwei weitere Kriterien Wert gelegt werden, wenn es um den Haustürkauf geht: Sicherheit und Wärmeschutz.

Dadurch zeichnet sich eine gute Haustür aus

Stabilität, Widerstandsfähigkeit gegen Witterung, Wärmeschutz, Langlebigkeit und Einbruchschutz – das sind die wichtigsten Qualitätskriterien. In der Produktnorm DIN EN 14351-1 sind hierfür die Mindestanforderungen festgelegt, in weiteren Normen sind die Anforderungen zu Sicherheit und Wärmeschutz geregelt. Eine qualitativ hochwertige Haustür kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Doch wie wirkt sich das Material auf Sicherheit und Wärmeschutz aus?

Kunststoffhaustüren

Modelle aus Kunststoff sind preiswert, fast wartungsfrei und pflegeleicht. Kunststoffhaustüren bilden zudem mit Blick auf den Wärmeschutz eine hervorragende Wahl. Das Material besitzt gute Dämmeigenschaften und trägt so dazu bei, dass Heizwärme im Haus bleibt. Allerdings ist Kunststoff auch dehnbar. Damit sich das Material mit der Zeit nicht verzeiht, empfiehlt sich ein umlaufender Stahlkern. Dieser dient auch als Einbruchschutz.

Haustüren aus Aluminium

Aluminium ist ein Material, das sich für die Produktion von Haustüren sehr gut eignet. Es ist pflegeleicht und nach entsprechender Oberflächenbehandlung auch witterungsbeständig. Der Nachteil: Das Material hat schlechte Dämmeigenschaften, weshalb Haustüren aus Aluminium mit einer Isolierungsschicht versehen sein sollten. Die Stabilität von Aluminium bietet jedoch eine hohe Sicherheit.

Holzhaustüren

Für die Anforderungen bringt Holz optimale Eigenschaften mit. Holz ist ein langlebiges Naturmaterial und verfügt über hervorragende Dämmeigenschaften. Da Holz sich bei Temperaturschwankungen jedoch verzieht, ist ein Stahlkern wichtig. Dieser dient gleichzeitig der Sicherheit. Der Nachteil: Holz ist im Vergleich zu Kunststoff und Aluminium pflegeintensiv. Zum Schutz vor Witterung und UV-Strahlung ist das regelmäßige Auftragen einer Lasur deshalb unerlässlich.

Haustüren aus Holz verfügen über hervorragende Dämmeigenschaften, sind aber pflegeintensiv.

Bild: pixabay.com @ MabelAmber

Kaufkriterium Sicherheit – so werden Haustüren sicher

Hausbesitzer sollten vor dem Kauf unbedingt auf die Widerstandsklasse gemäß europäischer Produktnorm DIN V ENV 1627 achten. Entsprechend der Norm werden einbruchsichere Türen in sechs Widerstandsklassen (RC 1 bis RC 6) eingeteilt. Dabei gilt RC 1 als niedrigste und RC 6 als höchste Sicherheitsstufe. Für Privathaushalte genügen Empfehlungen der Polizei zufolge die Sicherheitsklassen RC 2 und RC 3.

Um sicher zu sein, dass die Haustür den Vorgaben auch wirklich entspricht, sollten Hauseigentümer auf eine Zertifizierung (z. B. durch das Deutsche Institut für Normung oder den Verband der Sachversicherer) achten. Auch die Montage nach Herstellervorgaben – bestenfalls durch einen Fachmann – ist für die Sicherheit entscheidend.

Aber wann genau gilt ein Hauseingang eigentlich als sicher? Grundsätzlich lässt sich dazu sagen, dass sie dann sicher ist, wenn Einbrecher vom gewaltsamen Zutritt abgehalten werden. Hierfür kommen verschiedene Sicherungsmaßnahmen infrage.

Mehrfache Verriegelung

Zusätzlich zu einem einbruchhemmenden Schließzylinder erschweren weitere Verriegelungsmöglichkeiten einen Einbruch. Die Verriegelungen sind ober- und unterhalb des Hauptschlosses angebracht und werden während des Schließvorgangs ebenfalls geschlossen. Erhältlich sind Drei-, Fünf-, Sieben- und Neunfach-Verriegelungen.

Sicherung der Türbänder

Die Verbindung zwischen Türblatt und -zarge sollte bei geschlossener Tür so fest wie möglich sein. Dadurch lässt sie sich nicht aushebeln. Spezielle Sicherungen im Bereich der Bänder und Scharniere ermöglichen einen besseren Schutz.

Elektronische Sicherheitssysteme

Neben den klassischen mechanischen Sicherungsmaßnahmen nutzen immer mehr Hausbesitzer ergänzend elektronische Sicherheitssysteme wie schlüssellose Zutrittskontrolle (z. B. per Code, Fingerabdruck oder Karte) sowie Alarm- und Videoanlagen.

 Bild: pixabay.com @ 652234

Beleuchtung

Auch wenn man es nicht glauben mag: Die Gestaltung des Eingangsbereichs hat ebenfalls Einfluss auf das Thema Sicherheit. Dunkle Ecken (z. B. aufgrund hoher Büsche) locken Einbrecher regelrecht an und sollten deshalb vermieden werden. Ein wichtiger Schutzfaktor ist hier die Außenbeleuchtung, die bestenfalls über Bewegungsmelder gesteuert wird.

Wärmeschutz – ein weiteres wichtiges Kriterium

Die Haustür gilt als ein wichtiger Teil der Fassade und muss daher sowohl beim Neubau als auch bei der Modernisierung eines Hauses bestimmte Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllen. In Prüfnorm DIN 4108-2 sowie im Gebäudeenergiegesetz (GEG) sind die Mindeststandards hierfür geregelt.

Eine ausreichende Wärmedämmung der Haustür ist enorm wichtig. Nur so entweicht die Heizungswärme nicht nach draußen. Die verwendeten Materialien, aber auch die Bauweise sowie die Qualität der Dichtungen nehmen maßgeblich Einfluss auf die Dämmwirkung.

Unter den gängigen Materialien bietet Holz schon von Natur aus die besten Eigenschaften in Bezug auf Wärmedämmung. Aber auch Türen aus Kunststoff oder Aluminium lassen sich mithilfe entsprechender Konstruktionen auf ein hohes energetisches Niveau bringen. Dabei geht der Trend deutlich zu Kombinationen aus unterschiedlichen Materialien (z. B. Holz oder Kunststoff mit stabiler Aluminium-Außenschale). In vielen Fällen werden aber auch Dämmstoffe aus Kunststoff sowie nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Kork) in das Türblatt oder den Rahmen integriert. Soll die Haustür über Glaselemente verfügen, ist hochisolierendes Wärmeschutzglas die beste Wahl. Zudem sollte Glas die Mindestanforderungen an den Einbruchschutz erfüllen.

Um den Wärmeschutz dauerhaft sicherzustellen, sollten die Türdichtungen regelmäßig überprüft werden. Außerdem leiten Kunststoff-Profile keine Wärme, bieten einen Schutz gegen Wind und dienen so als wichtiger Puffer zwischen außen und innen.

Tipp: Soll eine neue Haustür in ein Bestandsgebäude eingebaut werden, ist eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bis zu einem Betrag von zehn Prozent der anrechenbaren Kosten möglich. Wichtig ist hierbei, den Zuschuss vor Einkauf und Einbau zu beantragen.

Hochwertige Haustüren sind nicht nur ein Design-Element

Egal ob beim Neubau oder der Modernisierung: Bei der Anschaffung einer Haustür sollte nicht nur die Optik im Vordergrund stehen. Wichtig sind vor allem Wärmeschutz und Sicherheit. Da die Haustür täglich in Nutzung ist, solle sie dennoch auch optisch zu den Vorstellungen passen. Inzwischen gibt es so viele Designs, bei denen Wärmeschutz und Sicherheit nicht hinten anstehen. Auch viele moderne Smart-Systeme können die Gebäude zusätzlich vor Diebstahl oder Einbrechern schützen. Wer sich unsicher ist, sollte sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen, bevor es aufgrund von Unwissenheit oder Fehlinformationen zu einem Fehlkauf kommt.

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