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News vom 10.04.2003

Produkt-Highlights aus dem SHK- und Energiebereich auf der Hannover Messe


  • Windkraftbetriebene Wärmepumpe
  • Messgerät zur Erfassung des Brennwertnutzens
  • Mehr Power für die Solaranlage
  • Kabelbinder mit Mehrweg-Effekt
  • Der "Porsche" unter den Solarmodulen

Die inneren Werte der Windkraft
Von außen betrachtet sieht die Windkraftanlage, die ein Maschinenbau-Unternehmen auf der HANNOVER MESSE 2003 vorstellt, wirklich nicht besonders spannend aus. Kein Wunder, denn interessant an ihr sind auch vorrangig ihre inneren Werte.

Genauer gesagt, das Innenleben ihres Turms. Darin befindet sich eine Wärmepumpe, die ohne Umweg direkt über eine verlustreiche Stromerzeugung von der Windkraft angetrieben wird. Mehr als 70 Prozent der Primärenergie werden nach Angaben des Unternehmens direkt in Nutzleistung umgesetzt. Ganze Siedlungen, Kühlhäuser oder Fabriken sollen sich mit der neuen Windkraftnutzung temperieren lassen. Für windstille Zeiten ist die Anlage mit einem Latentspeicher ausgerüstet, der über mehrere Tage Wärme liefern kann.

KGW Schweriner Maschinenbau GmbH
Wismarsche Straße 380
D-19055 Schwerin
Tel.: +49(0)385/5731270
Fax: +49(0)385/565126
www.kgw-schwerin.de
Halle 13, Stand A34


BrennCon - Das Messgerät zur Erfassung des Brennwertnutzens einer Heizungsanlage unter Praxisbedingungen

Eigentlich sind es "nur" Spezialisten für Software für die Haustechnik. Doch durch jahrelange Erfahrung ist man bei der ConSoft GmbH zu dem Schluss gekommen, dass der überwiegende Anteil aller je errichteten Heizungsanlagen mit einem Brennwertheizgerät nicht optimal arbeiten. Schließlich soll die Brennwerttechnologie auch das letzte aus den fossilen Energieträgern Erdgas und Heizöl herausholen, was sonst bei herkömmlicher Heiztechnik ungenutzt im Schornstein verschwindet: die Verdunstungsenergie des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs.
Im direkten Vergleich von optimal anlagenspezifisch eingestellter Niedertemperaturtechnik zu Brennwerttechnik bedeutet das ca. 10 Prozent Brennstoffeinsparung, weit mehr wird es, wenn die Heizungsanlage erst einmal insgesamt verbessert werden kann.

Das Optimierungspotential der Anlagen ist beträchtlich. Und Brennwertanlagen bieten gegenüber herkömmlichen Heizanlagen eine besondere Diagnosemöglichkeit. In kurzen Worten: zu wenig Kondensat – zu geringer Brennwertnutzen. In diesem Sinn wurde das preiswerte BrennCon-Messgerät entwickelt, welches mit äußerst geringen Toleranzen die entstehende Kondensatwassermenge erfasst. Im zweiten Schritt wird mit einer speziell für diesen Zweck entwickelten Software mit nur wenigen Eingabeparametern die Effektivität der Heizungsanlage in Bezug auf den Brennwertnutzen sichtbar gemacht.

Und diese Effektivität gibt Aufschluss über durchzuführende Optimierungsmaßnahmen. Deren Erfolg dann wieder bei weiteren Messungen überprüft werden kann. Das Einsparpotential ist beträchtlich. Erste Einsätze zeigen den Nutzen einer optimal eingestellten Heizungsanlage. Die Beseitigung von Fehlschaltungen und das Einregulieren der Hydraulik bei allen Brennwert-Anlagen würde uns unserem gemeinsamen Ziel, Energie sparsam zu verwenden und die Umwelt zu schonen, ein beträchtliches Wegstück entgegenbringen.

ConSoft GmbH
Markgrafstraße 5
D-30419 Hannover
Tel.: +49(0)511/979869-0
Fax: +49(0)511/979869-49
www.consoft.de
www.brennwert.info
Halle 4, Stand E34 (WMF)


So hat Solarenergie noch mehr Power
Bei der Energie, die mit Solarzellen gewonnen wird, handelt es sich in der Regel um Gleichstrom. Um diese Energie ins öffentliche Stromnetz ein­speisen zu können, muss sie ein Inverter in Wechselstrom umwandeln. Bisher war dabei aber mit relativ hohen Verlusten zu rechnen. Am Stand eines Photovoltaik-Spezialisten auf der HANNOVER MESSE 2003 wird jetzt aber ein trafoloser Wechselrichter vorgestellt, der dieses Manko beseitigen soll.

Sein Wirkungsgrad liegt bei eindrucksvollen 97 Prozent. Ermöglicht wird die hohe Ausbeute durch eine Neuentwicklung im Bereich der Leistungs­halbleiter, die so genannte Heric-Topologie. Neben der hervorragenden Ausbeute bietet das System auch technisch alles inklusive: von einem zweizeiligen Display mit Anzeige aller Betriebsdaten über einen einge­bauten Datenlogger mit Speicherfunktionen bis hin zu Datenschnittstel­len und der entsprechenden Software zur Auswertung der Daten. Der Solar Inverter kann um bis zu 99 Solar Invertern erweitert werden. Ihre Montage ist, dank der vormontierbaren Rahmen, fast ein Kinderspiel.

Sunways AG
Macairestraße 3-5
D-78467 Konstanz
Tel.: +49(0)7531/99677-39
Fax: +49(0)7531/99677-10
www.sunways.de
Halle 13, Stand C33


Ein Klick und die Kabel bleiben zusammen.
Kabelbinder – das sind diese Plastikschnüre, bei denen man sich immer eine dritte Hand wünscht. Denn wenn man mit ihnen Kabel bündeln will, muss man das Kunststück vollbringen, die Leitungen zusammenzuhalten und gleichzeitig ein Ende des Binders durch eine Lasche zu ziehen.

Wie sich diese Prozedur viel einfacher erledigen lässt, zeigt ein Aussteller auf der HANNOVER MESSE 2003 mit seinem neuen Kabelbinder Q-Tie. Das Besondere daran: bei Q-Tie ist der Verriegelungsknopf offen. Zum Schließen des Binders muss das entsprechende Ende nicht mehr exakt eingefädelt, sondern nur noch eingeklickt werden. Damit ist der Kabel­binder dann zunächst provisorisch verschlossen und kann bei Bedarf wieder geöffnet werden um weitere Kabel aufzunehmen.

Wird die Schlinge aber fest angezurrt, dann ist auch der Q-Tie dauerhaft verschlossen. Zwei im Verriegelungskopf integrierte Führungsschienen verhindern darüber hinaus die Verformung des Kabelbinders auch unter Zugbelastung.

Gepe GmbH
Partenkircher Straße 50
D-82490 Farchant
Tel.: +49(0)8821/685-210
Fax: +49(0)8821/685-100
www.gepe-cmp.com
Halle 12, Stand C51


Der Porsche unter den Solarmodulen
Schon allein die Optik der schwarz schimmernden Solarzelle, die ein Fachgroßhändler für Solartechnik auf der HANNOVER MESSE 2003 vorstellt, zeugt von echter Power. Kein Wunder, denn schließlich handelt es sich um das Modul für den kommerziellen Gebrauch mit dem weltweit höchsten Wirkungsgrad, sagt sein Hersteller.

Grund für den Zell-Wirkungsgrad mit Spitzenwerten von 17,3 Prozent, ist die neu entwickelte HIT-Technologie (Heterojunction with Intrinsic Thin Layer). Dieser besondere Zellaufbau eines mit amorphem Silizium beschichteten so genannten monokristallinen Hybridwafers sorgt für eine verbesserte Ausnutzung des Lichtspektrums.

Das Ergebnis: Diese neue Technologie ermöglicht etwa zehn Prozent höhere Energieerträge bei geringerem Flächenbedarf. Neben der faszinierenden Technik sprechen die kompakten Ausmaße und das geringe Gewicht für eine besonders einfache Handhabung bei der Montage.

Atmosphaere GmbH
Am Thie 2 A
D-30880 Laatzen
Tel.: +49(0)511/848598-0
Fax: +49(0)511/848598-11
www.atmosphaere.com
Halle 13, Stand B40

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