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News vom 08.04.2003

Feldtest „Virtuelles Kraftwerk“ mit Brennstoffzellen-Heizgeräten erstmals öffentlich vorgestellt


Entwicklung von Brennstoffzellen-Heizgeräten für die dezentrale Energieversorgung kommt weiteren wichtigen Schritt voran.

Mit dem Start eines weiteren Feldtestprojekts in mehreren europäischen Ländern kommt die Brennstoffzelle in der dezentralen Hausenergieversorgung in eine neue entscheidende Phase. Im Vordergrund dieser Erprobung steht die Frage, wie Brennstoffzellen-Heizgeräte - zu einem „virtuellen Kraftwerk“ vernetzt - betrieben werden können. Dazu sollen bis Ende 2003 in mehreren europäischen Ländern insgesamt rund 30 Vaillant Brennstoffzellen-Heizgeräte installiert werden. Gefördert wird das Projekt durch das 5. Forschungs- und Entwicklungs-Rahmen-Programm der Europäischen Kommission. Vorgestellt wurde das Vorhaben auf der Hanover Messe Industrie von Joachim Berg, Leiter Brennstoffzellentechnik bei Vaillant.

An dem internationalen Vorhaben sind folgende Firmen beteiligt:

Das Heiztechnikunternehmen VAILLANT, das Gasversorgungsunternehmen RUHRGAS, die E.ON-ENERGIE - ein Tochterunternehmen des Energieversorgungsunternehmens E.ON, das Energieversorgungsunternehmen EWE, der niederländische Gasversorger GASUNIE, der Brennstoffzellen-Hersteller PLUG POWER Holland, der Verband für Kraftwärmekopplung COGEN EUROPE, das INSTITUTI SUPERIOR TECNICO an der Universität Lissabon, das INSTITUTE FOR TECHNOLOGY OF ENERGY SUPPLY AND ENERGY SYSTEMS an der Universität Essen, das SOLARZENTRUM der DEUTSCHEN LUFT- UND RAUMFAHRT in Almería sowie das spanische Heizungs- und Klima-Installationsunternehmen SISTEMAS DE CALOR.

Bei diesem Entwicklungsprojekt geht es darum, mehrere Brennstoffzellen-Heizgeräte in der dezentralen Hausenergieversorgung in Mehrfamilienhäusern, Kleingewerbeobjekten und öffentlichen Einrichtungen zu installieren. Das Ziel ist, rund dreißig Geräte zu vernetzen und zentral zu steuern. Wie ein “virtuelles Kraftwerk” sollen diese Anlagen dazu beitragen, die Stromversorgung zu dezentralisieren und damit Strom und Wärme ohne Leitungsverluste direkt am Verbrauchsort zu erzeugen. Als Nebeneffekt können teure Verbrauchsspitzen im Stromversorgungsnetz ausgeglichen und damit die Effizienz und Sicherheit der Energieversorgung verbessert werden. Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein, um Brennstoffzellen-Heizgeräte auf dem Weg zur Marktreife einen wesentlichen Schritt voranzubringen. Umfassende Testläufe unter Praxisbedingungen in unterschiedlichen Umgebungen sollen nachweisen, wie diese Technologie den maßgeblichen technischen Normen und den Ansprüchen der Kunden hinsichtlich technischer Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und CO2-Emissionsminderung gerecht wird.

Das Brennstoffzellen-Heizgerät gilt als Meilenstein in der Entwicklung einer zukunftsorientierten Energie- und Wärmeversorgung. Es nutzt Wasserstoff, der mittels eines Reformers aus Erdgas gewonnen wird. Dieser Wasserstoff wird in den Brennstoffzellenstapel geleitet, wo er mit Luftsauerstoff vermischt wird. In einer elektrochemischen Reaktion mit hohem Wirkungsgrad werden auf geräuscharme Weise Wärme und Strom erzeugt.

Vaillant auf der Hannover Messe: Halle 13, Stand D72/2

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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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