Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat ein weiteres Paket zur Energiesicherung angekündigt. Dazu gehören schärfere Vorgaben zur Befüllung der Gasspeicher und eine Aktivierung der Braunkohlereserve, wie Habeck am Donnerstag, 21.07.2022, in Berlin sagte. Weiter geht es um Einsparmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden und einen verbindlichen "Heizungscheck". Vorgesehen sind auch Maßnahmen, um in Wohnungen beim Heizen Gas zu sparen.
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Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz
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Der Heizungscheck wurde als standardisiertes Verfahren zur kompletten Überprüfung entwickelt und liefert ein schnelles und umfassendes Ergebnis. Hierbei geht es vor allem darum, die verschiedenen Anlagenkomponenten, den Wärmeerzeuger, die Wärmeverteilung sowie die Wärmeübergabe energetisch zu beurteilen.
Die DIN 4792, Oktober 2007 "Heizungsanlagen in Gebäuden - Inspektion von Wärmeerzeugern und Heizungsanlagen" und der Nationaler Anhang zur DIN EN 15378:2006-02 sind die Grundlage für diesen Check.
Dieses standardisierte Verfahren bezieht unter anderem den Wärmeerzeuger, die Wärmeverteilung und die Wärmeübergabe auf der Suche nach energetischem Verbesserungspotenzial ein. Ein einfaches Punktesystem vermittelt dem Nutzer bzw. Hausbesitzer anschließend anschaulich den Status der Anlage.
Der Heizungscheck ist Bestandteil der ZVPLAN App und der ZVPLAN Basisversion, die einen kompletten Werkkasten für das SHK-Fachhandwerk darstellt.
Aus den vielen Rückmeldungen der Innungsmitglieder des ZVSHK hat der Verband den Input für eine einfache Planungssoftware geliefert, die den tatsächlichen Bedürfnissen und Aufgabenstellungen des SHK-Fachhandwerks entspricht. Die Software ZVPLAN berücksichtigt als Ergebnis beispielsweise die Fachregel „Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand“ für typische Ein- und Mehrfamilienhäuser, ist aber auch für die Neubauplanung ideal. Das Programm wird über eine leicht bedienbare 3D-Eingabe gesteuert.
Hier eine Übersicht der Funktionen:
- Eingabemodul Heizungscheck
- Bauteildefinition (U-Werte) auf der Basis der DIN EN 12831
- Einbindung der ZVSHK-Fachregel „Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand“
- Heizlastberechnung und Schnell-Heizlastberechnung
- Heizkörper-, Fußbodenheizungs- und Kesselauslegung
- Rohrnetzberechnung inkl. hydraulischem Abgleich
- Gas-Rohrnetzberechnung nach TRGI 2018
- Ventilauslegung und -einstellung sowie Pumpenauslegung
- Vorlauftemperaturoptimierung und Regelkurvenberechnung sowie Berechnung des Ausdehnungsgefäßes
- Materialzusammenstellung
- Berechnung Füllwassermenge
ZVPLAN inklusive Heizungscheck können Sie hier bestellen