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News vom 06.05.2003

Bei Badmöbeln in den Vordergrund gerückt: Harmonie und leise Töne


Auch für die Zukunft gilt: Badmöbel werten den Raum auf, tragen zu Atmosphäre und Wohnlichkeit bei und schaffen obendrein ein gern genutztes Platzangebot rund um Wanne, Waschtisch und WC. Ihre Formensprache wendet sich weg vom experimentellen, hin zu allgemein verständlichem Design. Komplizierte Modelle bleiben aus, die geometrischen Grundformen haben genug zu bieten. Einfache und klare Möbel, die schlicht und geradlinig sind, werden eine große Strömung in den nächsten zwei Jahren darstellen, erklärte der Spezialist Sanipa anlässlich der "ISH" in Frankfurt.

Materialmix in Alu-Optik

Vielfalt und Individualität prägen die Ausstattung. Der nach wie vor gefragte Materialmix begegnet einem vor allem in Alu-Optik. So unterstreichen schlanke Aluminiumrahmen die elegante Erscheinung der komplett überarbeiteten Serie "Palita" des Treuchtlinger Herstellers. Echtholzfurniere bringen Wärme, und satiniertes Glas, das sich bei den Türen wiederfindet, sorgt für die gewünschte Transparenz. Vier verschiedene Oberflächen stehen zur Wahl - darunter trendige Fronten in metallisch wirkendem "Eiche-Alufarbig" oder natürlichem "Eiche-Mittelhell".

Eiche im Kommen

Richtig: Eiche. Eine Zeit lang in den Hintergrund gedrängt, aber immer mit einem gewissen Marktanteil versehen, gesellt sich das heimliche Lieblingsholz der Deutschen in Verbindung mit Metallelementen wieder in den Kreis der ausgestellten hellen Favoriten in Ahorn, Apfel und Buche. In einer lauten Zeit sind eben leise, bodenständige Töne gefragt; dazu Programme, die rundum Harmonie ausstrahlen. Zu ihnen zählt ebenfalls die Messeneuheit "Facett-Design", deren Aussehen auf einem sanften Wechselspiel zwischen Horizontalen und Vertikalen beruht. Klare, flache Facetten geben dem Programm mit dem guten Preis-/Leistungsverhältnis und einer Vielzahl von Einzelelementen, die sich variabel kombinieren lassen, den Namen.

Dauerbrenner Spiegelschränke

Ob mit eingebauten Halogenspots oder Bogenleuchten, einteilig oder zweiteilig, symmetrisch oder asymmetrisch, ganz geschlossen oder mit offenen, seitlichen Ablagen: Spiegelschränke werden im Badmöbelbereich immer eine wichtige Rolle spielen. Das ergab im Herbst 2002 auch eine Umfrage des Internetdienstes "badinfo", in deren Mittelpunkt die bereits erfolgreich auf dem Markt eingeführte Serie "Frontal" stand. Auf die Frage, ob sie bei dem Angebot der soliden Elemente mit Wohnmöbelcharakter einen Spiegelschrank vermissen, antworteten immerhin 35% der Leser mit "ja". Die Sanipa-Reaktion kam prompt und zur "ISH": ein neuer "Frontal"-Waschplatz mit dreitürigem Spiegelschrank.

Kühles Aluminium

Auf dem Vormarsch bei den verspiegelten Stauräumen sind ovale oder runde Hingucker wie "Giro". Bei dem Ende März in Frankfurt vorgestellten Typ schneiden sich Kreis und zwei Quadrate. Hinter den sich aus dem geometrischen Spiel ergebenden und raffiniert verglasten Schnittflächen spenden Leuchtstoffröhren so effektvoll wie ausreichend Licht - sowohl für die Innen- als auch für die Außenbeleuchtung. Abgerundet wird das Spiegelschrank-Sortiment durch das erst vor wenigen Monaten vom Anbieter Duscholux übernommene Repertoire aus dem Werkstoff Aluminium. Zusammen mit dem aktuellen Einsteigermodell "Profisan" und dem zu "Mondo" passenden verspiegelten Hochschrank umfasst die "kühle" Kollektion nun insgesamt acht Typen in verschiedenen Ausführungen und Breiten.

40 verschiedene Frontausführungen

Apropos: Auffällig "breit" machen sich Badmöbel für kleine Räume. Die Entwicklung kommt nicht von ungefähr, scheitert doch laut einer repräsentativen Studie der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft noch immer ein knappes Drittel der rund 34 Mio. Bäder an der 6 qm-Hürde. Für sie konzipiert ist die neue Doppelwaschplatz-Lösung aus dem "Arto Compact"-Programm, bei der "auf engstem Raum alles drin und alles dran ist". Dass der Gestaltung dennoch kaum Grenzen gesetzt sind, dafür sorgen bei der zweckmäßig ausgestatteten, 1450 mm breiten Einheit aus Spiegelschrank und Waschtischanlage allein 40 verschiedene Frontausführungen, so der Produzent.

Die Liebe zum Detail greift ebenfalls weiter um sich. Schrankelemente beherbergen Auszüge sowie klappbare Wäschekörbe und überraschen mit "farbigem" Innenleben. So setzt sich bei Sanipa jetzt das äußere Dekor von Front und Korpus auch bei der Innenausstattung fort. Trends mit Sinn für Harmonie eben.

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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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