Immer mehr Bauherren wollen heizkörperfrei wohnen und entscheiden sich für eine Fußbodenheizung, mitunter auch für eine
Wandheizung. Komfort und Hygiene sind bei beiden Varianten unübertroffen. Die strahlende Wärme schafft die Behaglichkeit eines Kachelofens, und zwar ohne Staubaufwirbelung.

Die Wandheizung wird dann favorisiert, wenn die freie Bodenfläche für die Wärmeabgabe zu klein ist - in einem engen Bad zum Beispiel, in einem Erker oder in einer Küche mit tiefer Möbelzeile. Oder im Althaus, bei dem ein Holzboden erhalten bleiben soll und die Sanierung nicht wochenlang dauern darf.
Der Installationsaufwand ist bei der Wandheizung bescheiden, sofern eine "Trockenbaulösung" gewählt wird. Dann kommen auf die rohe Wand vorgefertigte Dämmplatten mit Rillen, in die flexible Kunststoffrohre eingeschnappt werden.

Die Strahlungsfläche wird anschließend verputzt oder gefliest. Estrich, der tagelang trocknen muss, entfällt. velta, Norderstedt, stellt so ein Trockenbausystem unter dem Namen „siccus" vor. Es hat eine Aufbauhöhe von nur 50 mm und kommt für Wand- und Bodenheizungen gleichermaßen in Frage.
Die wasserdurchflossene Wandheizung ist im Grunde nichts anderes als ein übergroßer, unsichtbarer Heizkörper. Die große Strahlungsfläche hat einen willkommenen Nebeneffekt: Zum Heizen genügen Wassertemperaturen von nur 35 bis 40°C. Der Energiespareffekt liegt dabei auf der Hand, denn der Kessel muss keine hohen Vorlauftemperaturen erzeugen. Eine ideale Anwendung auch für den Brennwertkessel und für regenerative Wärmeerzeuger wie Wärmepumpe und Sonnenkollektoren.