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News vom 08.09.2023

Gebäudesanierung wird Pflicht: Experte verrät, wie Eigentümer an die Förderungen kommen

Die Bundesregierung bereitet eine neue Regelung vor, nach der Gebäude bestimmter Energieklassen verpflichtend saniert werden müssen. Um dies zu unterstützen, wurden bereits diverse Förderungen aufgelegt. Allerdings sind einige dieser Förderungen schwierig zu erhalten: Sie erfordern einen hohen Antragsstellungsaufwand, während andere einfacher zugänglich sind als allgemein angenommen.

Luca Arenz <br />Bild: ARCenergie GmbH<br /><br />
Luca Arenz
Bild: ARCenergie GmbH

"Gerade bei Förderungen gibt es unfassbar viele Möglichkeiten, die sich stellenweise auch gegenseitig ausschließen. Es gibt aber auch attraktive Optionen, die jeder Hausbesitzer kennen sollte", erklärt Luca Arenz. Er betreibt ein Ingenieurbüro mit rund 30 Mitarbeitern und begleitet über 250 Sanierungen im Jahr. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß er, wie Eigentümer an die Förderungen kommen und erklärt dies im folgenden Beitrag.

Energetische Standards für die Zukunft

Die Gebäudesanierung wird in naher Zukunft verpflichtend: Der neuen Regelung zufolge müssen Gebäude, die ein bestimmtes Energieniveau aufweisen, bis zum Jahr 2030 beziehungsweise 2033 saniert sein. Das bedeutet, dass die Sanierung zu diesen Zeitpunkten abgeschlossen sein muss - und nicht etwa erst begonnen werden kann. Eine frühzeitige Planung ist daher von großer Bedeutung.

Die Sanierung von mittleren Gebäuden dauert im Allgemeinen etwa drei bis vier Jahre. Doch selbst bei kleinen Gebäuden können die Planung, die Suche nach Handwerkern und die Ausführung zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. Es ist daher ratsam, spätestens im Jahr 2027 mit der Planung zu beginnen. Da viele Anfragen zu erwarten sind, besteht das Risiko, dass Planer und Handwerker möglicherweise nicht verfügbar sind, was zu steigenden Kosten führen kann. Daher ist es wichtig, frühzeitig Unternehmen zu kontaktieren, die bei der Sanierung unterstützen können.

Energetische Gebäudesanierung: Kostenoptimierung durch die richtige Vorgehensweise

In Bezug auf die Fördermittel ist es hierbei nicht sinnvoll, das Gebäude zuerst auf das Energiestandardniveau von 2030 und anschließend auf das Energiestandardniveau von 2033 zu sanieren. Eine solche Vorgehensweise würde lediglich unnötige Mehrkosten erzeugen. Stattdessen empfiehlt es sich, das Gebäude direkt auf ein zukunftsfähiges Niveau zu sanieren, da es höchstwahrscheinlich ohnehin weitere Sanierungspflichten geben wird. Vermutlich werden KfW 70 und KfW 55 in Zukunft die gängigen Energiestandards sein. KfW 70 ist der Neubaustandard von 2022, KfW 55 ist der Neubaustandard von heute. Ab 2030 werden alle Neubauten vermutlich sogar den Energiestandard KfW 40 aufweisen müssen. Ein Gebäude, das aufgrund der neuen Regelung nur auf KfW 70 saniert wurde, wäre im Vergleich zu einem Gebäude mit KfW 40 energetisch um bis zu 75 Prozent schlechter, was zu 75 Prozent höheren Heizkosten führen würde. Im Jahr 2030 würde ein solches Gebäude vermutlich bereits wieder als energetischer Altbau gelten.

Fördermittel für die energetische Gebäudesanierung

Für die Gebäudesanierung gibt es attraktive Fördermöglichkeiten. Durch die Sanierung von sogenannten "Worst Performing Buildings" können Hausbesitzer zusätzliche zehn Prozent KfW-Tilgungszuschuss erhalten. Bei einer Sanierung auf KfW 55 mit erneuerbaren Energien kann ein Tilgungszuschuss von bis zu 30 Prozent - maximal 150.000 Euro pro Wohnung - in Anspruch genommen werden. Das macht die Förderungen äußerst attraktiv und effizient. Um die Fördermittel zu erhalten, müssen verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden - darunter die Sanierung der Fassade, der Austausch der Fenster und die Erneuerung des Dachs. Auch die Installation einer neuen Heizung gilt als Voraussetzung. Eine Photovoltaikanlage ist in den meisten Fällen nicht erforderlich, jedoch kann es sein, dass nach einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gefragt wird.

Durch die Sanierung erhält das Gebäude einen hohen energetischen Wert - und verursacht in der Folge sehr viel geringere Heizkosten. Das macht die Immobilie attraktiver für die Vermarktung, die Vermietung und den Verkauf, da keine weitere Sanierung notwendig ist. Zudem kann die Inanspruchnahme der Fördermittel die Sanierung finanziell besonders attraktiv machen. Von einer Gebäudesanierung profitieren daher sowohl der Hausbesitzer als auch die Umwelt.

Über Luca Arenz:

Luca Arenz ist der Geschäftsinhaber der ARCenergie GmbH, eines Ingenieurbüros für Bauphysik, spezialisiert auf Fördermittel, Energieberatung, Nachhaltigkeitszertifizierungen (DGNB), Schallschutz, Wärmeschutz sowie Brandschutz und Qualitätskontrolle. Im ARCenergie-Team befinden sich Bauingenieure, Architekten, Physiker, Vermesser, Dachdecker, Maurer und Zimmerleute, die sich um die technischen Aspekte des Bauprojektes kümmern können. Auf diese Weise kann die ARCenergie GmbH ihre Projekte ganzheitlich planen und Lösungen finden. Weitere Informationen unter: https://www.arcenergie.de/.

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