Vorbeugender Brandschutz: schnell und sicher mit KME - neuer Brandschutzleitfaden zum Download Ein besonders komplexes Thema bei Planung und Ausführung von Hausinstallationen, das je nach Bauvorhaben viel Zeit und Arbeit kostet, ist der vorbeugende Brandschutz. Speziell an die Wand- und Deckendurchführungen der Rohrleitungen werden je nach Gebäudetyp sehr strenge Anforderungen gestellt.

Vor diesem Hintergrund hat die KM Europa Metal AG zwei interessante Neuerungen vorgestellt, die Planern und Verarbeitern Sicherheit geben und die Arbeit erheblich erleichtern. So hat die Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen (MPA) in Braunschweig jetzt in einem Gutachten bestätigt, dass die werkseitig ummantelten bzw. wärmegedämmten KME-Markenkupferrohre „Copatin“, „Wicu Rohr“, „Wicu Flex“ und „Wicu Extra“ in den meisten R30- bzw- R90-Rohrdurchführungen nicht mehr abgemantelt werden müssen, wenn bestimmte Rohrabschottungen aus der „Pyrostat-uni“-Serie des Herstellers G+H Isolierung GmbH verwendet werden. Die entsprechenden allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse für diese Einbaufälle wurden im März 2003 um diesen Punkt erweitert. Hierdurch können Rohrdurchführungen – so ein KME-Sprecher – deutlich schneller realisiert werden als mit anderen Rohren.
Wie dabei im einzelnen vorzugehen ist, ist unter anderem Bestandteil einer neuen Broschüre der KM Europa Metal AG. Die Technische Kundenberatung des Unternehmens hat gemeinsam mit dem anerkannten Brandschutzexperten Dipl.-Ing. Manfred Lippe einen umfassenden „Brandschutzleitfaden für die regelgerechte Ausführungsplanung mit KME-Hausinstallationsrohren“ erstellt. Die als schnelles Nachschlagewerk konzipierte, 60-seitige Broschüre erläutert das „Beziehungsgeflecht“ von Verordnungen, Richtlinien, Normen und Regelwerken nicht nur im Bereich des Brandschutzes, sondern auch des Schall- und Wärmeschutzes.
Anhand von Schaubildern, Tabellen sowie farbigen Symbolen für Brandschutzklassen, Schall- und Wärmeschutz wird für jeden Gebäudetyp und jedes Bauteil praxisgerecht und übersichtlich aufgezeigt, wie die relevanten Anforderungsprofile erfüllt werden können. Dabei wird unterschieden zwischen Durchführungslösungen nach den Erleichterungen der Leitungsanlagen-Richtlinie (LAR / RbALei) und solchen mit einem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (ABP) bzw. einer Zulassung (ABZ) nach der LAR / RbALei. Der Brandschutzleitfaden beschreibt dabei alle möglichen Einbaufälle für die KME-Markenkupferrohre „Sanco“, „Copatin“, „Wicu Rohr“, „Wicu Flex“ und „Wicu Extra“. Unter den dargestellten Ausführungsvarianten werden dabei die jeweils wirtschaftlichsten Lösungen besonders hervorgehoben. Da für viele Aspekte des vorbeugenden Brandschutzes in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen gelten – ausschlaggebend sind die jeweiligen Landesbauordnungen – erfolgt in Teilbereichen eine länderspezifische Darstellung.
Abgerundet wird der neue Brandschutzleitfaden durch Hinweise zur Verlegung von KME-Markenkupferrohren im Bereich von Flucht- und Rettungswegen, zur Realisierung von Durchführungslösungen z.B. in Holzbalkendecken und in abweichenden Wand- und Deckenkonstruktionen sowie zur Verlegung von „Sanco“-Markenkupferrohren als Löschwasserleitungen.
Der Bezug des KME-Brandschutzleitfadens ist ausschließlich über das Internet möglich. Die Broschüre liegt als PDF-Datei vor und kann von der KME-Homepage heruntergeladen werden.
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