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News vom 16.10.2023

Ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude bietet heute 300 m² hochwertigen Wohn- und Lagerraum

Feuchte Mauern minimalinvasiv trockenlegen

Ehemals landwirtschaftlich genutzte Gebäude bieten ein beachtliches Potenzial für die Schaffung neuen Wohnraums. Doch viele dieser Altgebäude leiden durch teils jahrelangen Leerstand unter feuchten Mauern.

Über die Bohrlöcher wurde die niederviskose, kriechfähige Silikonharzlösung ins Mauerwerk injiziert, die bei Kontakt mit der Feuchtigkeit reagiert und eine unverrottbare Schicht aus polymerem Silikonharz bildet. <br />Bild: Veinal
Über die Bohrlöcher wurde die niederviskose, kriechfähige Silikonharzlösung ins Mauerwerk injiziert, die bei Kontakt mit der Feuchtigkeit reagiert und eine unverrottbare Schicht aus polymerem Silikonharz bildet.
Bild: Veinal

Bei einem 1902 erbauten ehemaligen Wohn- und Stallgebäude war das Mauerwerk durch aus dem Erdreich aufsteigende Feuchtigkeit stark durchfeuchtet und versalzen mit großflächigen Putzabplatzungen über die gesamten Wandlängen im unteren Bereich. Gebäude dieser Art verfügen meist über keine oder nur einfache Horizontalsperren, die zudem im Lauf der Jahrzehnte verrotten. So kann die Feuchtigkeit in den Mauern klettern. Man spricht dann von aufsteigender, kapillarer Feuchtebelastung des Baustoffes.

Das Haus freizulegen und abzudichten, wäre sehr aufwendig gewesen. Daher erfolgte die Feuchtesanierung durch Einbringen einer nachträglichen Veinal Horizontalsperre als Querschnittsabdichtung. So wurden ca. 40 lfm Mauerwerk trockengelegt. Von außen wurde über Bohrlöcher eine niederviskose, kriechfähige Silikonharzlösung ins Mauerwerk injiziert. Sie reagiert mit der Feuchtigkeit und bildet nach ein bis zwei Tagen eine porenauskleidende, unverrottbare Schicht aus polymerem Silikonharz. So wird schnell und ohne Freilegen der Wand eine neue Horizontalsperre eingebracht. Die darüber liegenden Mauerbereiche beginnen abzutrocknen. Bei sachgemäßer Ausführung liegt die Feuchtereduktion bei fast 100, im Mittel bei 99 Prozent – abhängig u.a. von der Ausgleichsfeuchtigkeit der verwendeten Baustoffe.

Im Sockelbereich wurde die Sanierung mit dem Spezialputz Veinal Multisockel ausgeführt. Er ist widerstandsfähig gegen witterungsbedingt von außen eindringende Feuchtigkeit. Der darüber liegende durchfeuchtete, teils abgefallene Altputz wurde ebenfalls entfernt und durch den feuchtebeständigen und salzspeichernden Spezialputz Veinal Sanierputz WTA ersetzt.

Das Veinal-System entspricht dem Regelwerk der WTA (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V.). Die Wirksamkeit der Veinal-Horizontalabdichtung ist durch Prüfstellen wie dem Amt für Materialprüfung der TU München und dem Institut für Bauforschung in Aachen getestet und bestätigt. Veinal gibt 20 Jahre Herstellergarantie auf die Horizontalsperre.

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FrankWe schrieb: Ich fürchte mittlerweile dass die Wurzel des Übels tiefer sitzt... Heute...
Gebäudetechniker SHK (m/w/d)
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