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News vom 24.01.2024

Planung einer energetischen Sanierung – was gehört alles dazu?

Immer mehr Menschen möchten aktiv etwas für den Klima- und Umweltschutz tun, da sie begriffen haben, dass sich der Klimawandel um eine der größten Bedrohungen unserer Zeit handelt. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, um genau das zu tun und eine der besten ist mehr Nachhaltigkeit im Alltag beziehungsweise das Sparen von Energie.

Bild: pixabay / Jan-Mallander
Bild: pixabay / Jan-Mallander

Das geht am besten mit einer energetischen Sanierung des Hauses. Durch eine energetische Sanierung sparen wir langfristig nicht nur eine Menge Geld, sondern reduzieren auch den ökologischen Fußabdruck. Doch was ist eigentlich Teil einer energetischen Sanierung?

Inanspruchnahme einer professionellen Energieberatung

Wie eine energetische Sanierung genau ablaufen sollte, hängt immer von dem jeweiligen Gebäude ab. Welche Maßnahmen effizient und welche womöglich nicht einmal erforderlich sind, kann nur ein Experte feststellen. Aus diesem Grund bietet sich die Unterstützung eines professionellen Energieberaters an. Energieberater helfen nicht nur bei der Planung und schlagen die besten Maßnahmen vor, sondern sorgen auch dafür, dass sie richtig umgesetzt werden. Sie nehmen sowohl eine Planungs- als auch Überwachungsfunktion ein.

Nutzung von erneuerbaren Energien

In Deutschland ist der Anteil an erneuerbaren Energien in den letzten Jahren stark gestiegen. Das hängt nicht nur mit dem Nachhaltigkeitsbewusstsein der Bevölkerung und den staatlichen Maßnahmen zusammen, sondern auch damit, dass die Technologien um ein Vielfaches effizienter geworden sind. Gerade Solarenergie ist inzwischen eine erschwingliche Möglichkeit, um den Energieverbrauch eines Gebäudes langfristig zu verbessern. Die überschüssige Energie kann sogar in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Dafür gibt es 20 Jahre lang eine garantierte Vergütung. Allerdings gibt es einige Voraussetzungen, welche für die Nutzung von Solarenergie gegeben sein müssen. Eine der wichtigsten ist eine ausreichend große Dachfläche mit richtiger Positionierung.

Umstellung auf energieeffiziente Beleuchtung

In der Europäischen Union sind Glühbirnen bereits seit 2012 verboten. Herkömmliche Glühbirnen dürfen daher nicht im Handel angeboten werden. Trotzdem gibt es nach wie vor viele Leuchtmittel, die einen viel zu hohen Energieverbrauch haben und von zahlreichen Menschen genutzt werden. Dabei ist gerade die Beleuchtung untrennbar mit Energieverschwendung verbunden. Grundsätzlich sollten wir im Rahmen einer energetischen Sanierung am besten nur noch LED Lampen nutzen. LEDs punkten mit geringen CO₂-Emissionen, einer guten Leuchtkraft und einer langen Lebensdauer. So verbrauchen wir beispielsweise bei der Nutzung einer LED Deckenlampe im Schnitt etwa 80 % weniger Strom als bei herkömmlichen Halogenlampen. LEDs sind zwar etwas teurer als konventionelle Heizmittel, aber sie amortisieren sich sehr schnell. Zudem ist die Umstellung auf energieeffiziente Beleuchtung eine der einfachsten und effektivsten Energiesparmaßnahmen.

Sanierung von undichten Stellen in der Bausubstanz

Nach einer längeren Nutzungsdauer ist es ganz normal, dass Gebäude undichte Stellen aufweisen. Solche Stellen können nicht nur unschön aussehen, sondern gehen auch mit einem Wärmeverlust einher. Das ist einer der Gründe dafür, dass viele ältere und renovierungsbedürftige Gebäude einen extrem hohen Energieverbrauch haben. Eine energetische Optimierung der Bausubstanz geht unter anderem mit der Dämmung von Dach, Fenstern sowie Wänden einher. Ferner muss ein unkontrollierter Luftwechsel verhindert werden. Zur Beseitigung von undichten Stellen eignen sich verschiedene Materialien wie Dichtungspaste, Expanding Foam und Gummi.

Integration von Smarthome-Technologien

Smarthome hat nicht direkt etwas mit der energetischen Sanierung zu tun. Tatsächlich erfordert dieser Schritt nicht einmal zwangsweise bauliche Maßnahmen. Trotzdem möchten wir ihn hier nennen, da er sich leicht umsetzen lässt und den Energieverbrauch eines Gebäudes deutlich senken kann. Ein gutes Beispiel sind intelligente Thermostate, welche eine automatisierte Regelung der Raumtemperatur ermöglichen. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Wer möchte, kann Smarthome sogar zum Energiemanagement nutzen und über Apps seinen Energieverbrauch überwachen. Das hilft bei der Identifizierung von Sparmaßnahmen im Alltag. Bereits die Nutzung von Beleuchtungssystemen mit Bewegungssensoren kann einen großen Unterschied machen.

Austausch von veralteten Heizsystemen

Eines der häufigsten Themen in unserem Haustechnikforum ist die Heizung. Angesichts der stetig steigenden Heizkosten ist das keine Überraschung. Gerade veraltete Heizsysteme verursachen hohe laufende Kosten, die wir uns sparen können. Daher ist ein Austausch von solchen Systemen eine der Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche energetische Sanierung. Einige Alternativen zu Energiefressern wie konventionellen Gas- und Ölheizungen sind Infrarotheizungen, Pelletheizungen und Wärmepumpen. Welches Heizsystem sich am ehesten eignet, hängt von den Rahmenbedingungen ab, darunter die Dämmung des Gebäudes, die klimatischen Bedingungen und den Platz für die Installation. Gerade bei Wärmepumpen sind die klimatischen Voraussetzungen von großer Bedeutung. Es gibt schließlich verschiedene Arten und nicht jede Art ist für jedes Gebäude geeignet.

Einbau von moderner Lüftungstechnik

Bisher nutzen immer noch relativ wenige Menschen eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL). Dabei hilft die maschinelle Lüftung bei der Belüftung und Entlüftung von Räumen. Das Gute daran ist, dass alles kontrolliert erfolgt, was wiederum einen Wärmeverlust verhindert. Ein weiterer Vorteil ist das bessere Raumklima. Durch die optimierte Belüftung lässt sich viel leichter ein gesundes Raumklima erreichen. Wir schonen also nicht nur unseren Geldbeutel und die Umwelt, sondern fördern auch unsere Gesundheit.

Beantragung von Fördermitteln

Der Staat hat selbst ein Interesse an einer energetischen Sanierung von Gebäuden. Entsprechende Maßnahmen tragen schließlich dazu bei, die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Aus diesem Grund gibt es die unterschiedlichsten Fördermittel und es ist empfehlenswert, sich über die zur Verfügung stehenden Optionen zu informieren, denn dadurch fallen die Gesamtkosten deutlich geringer aus. Wer eine energetische Sanierung plant, sollte unter anderem einen Blick auf die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werfen. Die Bank bietet Förderkredite mit niedrigen Zinsen an. Zudem gibt es auf der Webseite einen nützlichen Sanierungsrechner, mit dem Hausbesitzer schnell einen groben Überblick über den Energieeffizienzzustand ihres Gebäudes bekommen.

Ausstellung eines Energieausweises

Sobald die energetische Sanierung durchgeführt wurde, können wir uns erst einmal ausruhen. Nur bloß nicht zu lange, denn einen letzten Schritt gibt es noch. Die Rede ist von der Beantragung eines Energieausweises. Wo die Beantragung erfolgt, hängt von der Art des Ausweises ab. Für den kleineren Verbrauchsausweis ist der Energieversorger zuständig. Geht es hingegen um den umfassenderen Bedarfsausweis, muss ein zertifizierter Fachmann das Gebäude besichtigen. In jedem Fall ist ein Energieausweis eine lohnenswerte Investition. Er kostet nicht viel und dokumentiert die energetische Qualität des Gebäudes. Er ist beispielsweise dann hilfreich, wenn das Haus vermietet oder verkauft werden soll.

Aktuelle Forenbeiträge
Remmi Demmi schrieb: ... die neuen sind eben voreinstellbar und wohl zwingend erforderlich...
Subusi schrieb: Suche korrekte Modbus-Registertabelle für Deye SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2 Hallo...
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