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News vom 26.02.2024

Überblick: Welche Fußbodenheizung für den Altbau?

Die Fußbodenheizung wird immer beliebter. Während sie im Neubau bereits zum Standard gehört, können auch Altbaumodernisierer problemlos nachrüsten. Welche verschiedenen Systeme zur Verfügung stehen und worauf man bei der Wahl der richtigen Fußbodenheizung achten sollte, erklärt heima24, Experte und Onlineshop für Wärme und Heizung.

Bild: depositphotos / serezniy
Bild: depositphotos / serezniy

Gute Argumente für die Fußbodenheizung

Die Vorteile einer Fußbodenheizung liegen auf der Hand: Ihre angenehme Strahlungswärme ist nicht nur energiesparend und umweltfreundlich, sondern auch gesund. Denn anders als bei Heizkörpern gibt es nahezu keine Staubentwicklung bei dieser Art des Heizens. Ein Segen für Allergiker. Hinzu kommt der ästhetische Vorzug, denn die Technik verschwindet unsichtbar im Boden. Nicht zuletzt kann man mit einer Fußbodenheizung schon bei der Installation viel Geld sparen, wenn man den Einbau selbst vornimmt.

Zwei Basistechnologien: Wasserführend oder elektrisch

Welche Fußbodenheizung ist die Richtige als Nachrüstlösung im Altbau? Diese Frage, vor der viele Modernisierer stehen, ist nicht immer einfach zu beantworten. Denn obwohl es im Prinzip nur zwei Basistechnologien gibt, elektrisch oder wasserführend, findet man innerhalb der jeweiligen Systeme eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Varianten, mit denen sich je nach Ihren Wünschen und Gegebenheiten ein individuelles Optimum erzielen lässt.

Die vernünftige Entscheidung hängt wie so oft von zweckmäßigen und wirtschaftlichen Überlegungen, aber auch von den baulichen und technischen Voraussetzungen Ihrer Wohnung ab.
Als Orientierung gilt: Die elektrische Fußbodenheizung ist in der Anschaffung meist günstiger und in der Verlegung einfacher. Dafür punktet die wasserführende Variante mit niedrigen Vorlauftemperaturen und dadurch geringeren Heizkosten. Wasserführende Fußbodenheizungen sind außerdem ideal zum Betrieb an einer Wärmepumpe. Welche Technik am besten passt, hängt nicht zuletzt von der in Ihrer Wohnung möglichen Aufbauhöhe ab. Hier der Überblick:

Das Trockenbausystem

Gut bewährt für die Nachrüstung im Altbau ist das Trockenbausystem. Es ist besonders für Umgebungen mit Holzdecken geeignet. Auch wer unter Zeitdruck steht und nur wenig Platz für den Aufbau hat, trifft hiermit oftmals eine gute Wahl.

Da diese Form der wasserführenden Fußbodenheizung ganz ohne Nassestrich auskommt, ist der Einbau in bestehende Untergründe problemlos möglich. Die Bauzeit kann somit erheblich verkürzt werden, da keine Trocknungszeiten eingehalten werden müssen. Bodenbeläge wie Fliesen oder Parkett kann man sofort im Anschluss verlegen.

Die Trockenbauplatten verfügen über eine Rillenstruktur mit sogenannten Wärmeleitlamellen. In deren Führungen wird das Heizrohr dann passgenau eingedrückt. Anders als bei einer Fußbodenheizung mit Nassestrich liegen die Heizrohre sehr dicht unter der Oberfläche. Dadurch kann dieses System schneller auf geänderte Temperaturanforderungen reagieren.

Die Verlegeplatten sind vergleichsweise dünn, sodass die gesamte Aufbauhöhe des Systems nur ca. 4,5 bis 5,5 cm beträgt – ein großer Vorteil bei niedrigen Raumhöhen. Sehr praktisch sind vorgefertigte Fußbodenheizungs-Sets, wie sie zu günstigen Preisen im Onlineshop von heima24 erhältlich sind. Sie enthalten schon fast alles, was für die Verlegung notwendig ist.

Das Dünnschichtsystem

Wie der Name bereits verrät, ist diese Art der Fußbodenheizung extrem dünn und kann auf einen vorhandenen Estrich oder Fliesenbelag aufgebracht werden. Durch die geringe Aufbauhöhe von etwa 10 mm sind Dünnschichtsysteme oft ideal für die Altbaurenovierung und -modernisierung.

Systeme wie z.B. „Aquaheat“ von Jollytherm, ebenfalls erhältlich bei heima24, sind für kleinere Flächen und Teilflächen gut geeignet und deutlich einfacher zu installieren als herkömmliche Warmwasser-Fußbodenheizungen. Denn bei Aquaheat sind die Wasserrohre bereits auf einer Gewebematte vorinstalliert. Da die Matte über zwei Rohre mit entgegengesetzten Fließrichtungen verfügt, wird überall die gleiche Menge an Energie abgegeben und der Boden erwärmt sich schön gleichmäßig.

Der Clou: Dünnschicht-Rohre haben einen Querschnitt von nur 8 mm – halb so viel wie herkömmliche Fußbodenheizungsrohre. Das hält die Gesamtaufbauhöhe gering und macht die Technik attraktiv für den Altbau. 

Die Installation dieses Systems ist sehr benutzerfreundlich. Die bestückten Matten werden einfach ausgebreitet und fixiert. Der Anschluss an das Heizungssystem ist dank werkzeugloser Steckverbinder im Handumdrehen erledigt.

Das Tackersystem

Wer viel Wert auf eine schnelle und einfache Installation legt, fährt zumeist auch mit einem Tackersystem sehr gut. Hier werden die Warmwasserrohre auf speziellen Tackerplatten verlegt und mit Heizrohrhaltern fixiert. Dies geschieht mithilfe eines speziellen Tacker-Setzgeräts. Es ermöglicht ein zügiges Arbeiten, was besonders bei umfangreichen Renovierungsprojekten von Vorteil ist.

Tackersysteme sind äußerst flexibel: Das Verlegematerial gibt es sowohl in Platten- als auch in Rollenform. Das bequeme Ausrollen hält den Verschnitt gering. Unter dem Tackermaterial kann eine zusätzliche Dämmung eingebracht werden, ideal z.B. für Altbauten mit kalten Kellergeschossen.

Tackersysteme punkten außerdem mit ihrer Kosteneffizienz. Denn im Vergleich zu anderen Verlegesystemen sind die Anschaffungskosten relativ niedrig, was die Sanierung insgesamt deutlich günstiger machen kann. Mit Tackersystemen behält man daher bei der Altbaumodernisierung Zeit und Kosten gut im Griff.

Das Noppensystem

Altbauten überraschen oft mit unebenen Oberflächen, unregelmäßigen Grundrissen und unvorhersehbaren baulichen Herausforderungen. Mit einem Noppensystem können diese Hürden gut gemeistert werden. Es passt sich nahezu jeder Raumform an und sitzt auf unterschiedlichsten Untergründen sehr sicher.

Das Herzstück des Noppensystems sind Dämmplatten, die auf der Oberseite eine Struktur aus ausgeschäumten Noppen aufweisen. Zwischen diese Noppen wird das Heizrohr eingedrückt und dort durch die Klemmungskräfte sicher in Position gehalten. 

Der große Vorteil dieses Systems für den Altbau liegt in seiner unkomplizierten Montage: Es erfordert keinerlei Spezialwerkzeuge und kann sogar von einer Person allein verlegt werden. Bögen und unterschiedliche Abstände der Heizrohrleitungen lassen sich problemlos realisieren. Wer maximale Flexibilität beim Verlegen sucht, sollte das Noppensystem in die engere Wahl ziehen.

Elektrische Fußbodenheizung: Die geht immer

Wenn niedrigste Aufbauhöhen angezeigt sind, können Modernisierer auf ein elektrisches System zurückgreifen. Anders als Warmwasser-Fußbodenheizungen, die an das zentrale Heizsystem angeschlossen werden müssen, arbeitet die elektrische Fußbodenheizung völlig unabhängig von einer Zentralheizung. Das ist ideal, um einzelne Räume wie z.B. ein renoviertes Bad zu erwärmen.

Installiert wird diese Variante ebenfalls mithilfe von bereits vorkonfigurierten Verlegematten. Deren elektrische Heizleiter reagieren schneller als jede wasserbasierte Fußbodenheizung. Somit bietet sich diese Lösung auch für Räume an, die vielleicht nur temporär beheizt werden müssen. Die Montage geht schnell und einfach. Allerdings sollte man beachten, dass die Heizkosten, insbesondere in ungedämmten Altbauten, aufgrund des Strompreises relativ hoch ausfallen können. Wer seinen Energiebedarf jedoch bereits über eine eigene PV-Anlage mit Solarspeicher deckt, kann mit einer elektrischen Fußbodenheizung nachhaltig glücklich werden.

Immer die richtige Temperatur: Moderne Raumtemperatur-Regler

Um die gewünschte Temperatur für jeden Raum individuell, einfach und schnell zu regeln, kommen moderne Raumthermostate bei beiden Fußbodenheizungs-Technologien zum Einsatz. Über Temperaturfühler ermitteln sie die aktuelle Raumtemperatur und geben diese per Funk oder Kabel an das jeweilige Regelsystem weiter. Bei wasserführenden Heizungen sorgt sodann ein Regelventil für eine angepasste Heizleistung, bei strombasierten Heizungen ein elektronisches Modul.

Sind weitere Wärmequellen wie etwa Sonneneinstrahlung oder ein Kaminofen im Spiel, reagieren die Temperaturfühler sofort, indem sie in einzelnen Heizkreisen gezielt den Durchfluss begrenzen. So wird der Energieverbrauch situativ gesenkt und man spart wiederum Heizkosten. Bei der elektrischen Fußbodenheizung stellen sogenannte Bodenfühler sicher, dass es zu keiner Überhitzung kommt.

Die meisten Modelle haben außerdem eine Systemuhr, mit der sich die Temperatur z.B. über Nacht auf einen schlaffreundlichen Wert absenken lässt. Das spart ebenfalls viel Energie, ohne dass der Wohnkomfort darunter leidet.

Smarte Thermostate für Fußbodenheizungen erhöhen den Wohnkomfort zusätzlich: sie helfen dabei, das Raumklima genau einzustellen. Dabei überwachen sie stets die Temperatur, den Heizstatus und die Luftfeuchtigkeit und bieten individuelle Zeitprogramme und Automatisierungsmöglichkeiten. Die meisten dieser intelligenten Thermostate können bequemerweise über das Smartphone und eine App gesteuert werden.

Schritt für Schritt zur richtigen Technik

Achten Sie besonders auf die folgenden Parameter, um die passende Modernisierungslösung für Ihre vier Wände zu finden:

  • Bodenbelag: Nicht alle Fußbodenheizungen sind mit allen Bodenbelägen kompatibel. Fliesen und Natursteinbeläge sind gut für eine Fußbodenheizung geeignet. Teppiche oder Holzböden erfordern hingegen oft zusätzliche Maßnahmen.
  • Heizleistung: Je nach Größe des zu beheizenden Raums und der gewünschten Heizleistung kann eine bestimmte Fußbodenheizungsart besser geeignet sein als eine andere.
  • Kosten: Die Kosten für die Installation und den Betrieb der Fußbodenheizung können je nach gewählter Heizungsart variieren. Einige Fußbodenheizungsarten sind möglicherweise teurer in der Anschaffung, können aber langfristig zu Einsparungen bei den Heizkosten führen, besonders im Dauerbetrieb.
  • Wärmequelle: Je nachdem, welche Art von Wärmequelle (z.B. Gas, Öl, Fernwärme, erneuerbare Energien) zur Verfügung steht, kann dies die Wahl der Fußbodenheizung beeinflussen.
  • Raumhöhe: Überprüfen Sie die Raumhöhe, da die Aufbauhöhe einer Fußbodenheizung immer die Raumhöhe entsprechend reduziert. 

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, die passende Fußbodenheizung im Altbau nachzurüsten. In der Fülle der unterschiedlichen Konstruktionsformen findet jeder Bauherr die optimale Lösung für seinen individuellen Bedarf. Überlegen Sie genau, was Ihre persönlichen Anforderungen sind und prüfen Sie neben den wirtschaftlichen Aspekten auch die baulichen und technischen Gegebenheiten Ihrer Wohnung. Nicht zuletzt sollte bei Sanierungsentscheidungen immer auch das vorhandene Zeitbudget kritisch unter die Lupe genommen werden.

Über heima24

heima24 gehört seit über 15 Jahren zu den führenden Onlineshops in Deutschland im Bereich Heizung, Installation und Rohrsystemen. Mit hochwertigen, sicheren und einfach zu installierenden Markenprodukten überzeugt heima24 täglich viele Heim- und Handwerker. Bereits über 500.000 Kunden vertrauen auf die Produkte, Kompetenz und den schnellen Lieferservice von heima24. Günstige Preise, eine Geld-zurück-Garantie, sowie 30 Tage Widerrufsrecht sind weitere Merkmale, welche heima24 auszeichnen.

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pB schrieb: ...diese alten Anlagen waren oft Schwerkraftanlagen. Unbedingt mal auf dem Dachboden suchen, da war mal das alte Ausdehnungsgefäß..... Manche legen die (ehemaligen) Sicherheits-Vor- und Rückläufe...
crink schrieb: Moin Sven, wenn Du noch Grundstücksgrenzen und den Verlauf von Frischwasser- und Abwasserrohren mit einzeichnest, dann lassen sich leichter Gegenvorschläge erstellen, die evtl. eine bessere Ausnutzung...
Gebäudetechniker SHK (m/w/d)
ConSoft, gegründet 1983, gehört heute mit 30 Mitarbeitern zu den beständigen Arbeitgebern in der Gebäudetechnik und gestaltet durch Programme, Sensorik und IoT-Lösungen die digitale Zukunft rund um das Gebäude. Unser Ziel ist es, die beste Unterstützung für die Umwelt schonende Gebäudebeheizung zu liefern. Sind Sie bereit mit uns den nächsten Schritt zu gehen?
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