Das Thema „saubere Energie“ prägt den Zeitgeist wie kein anderes: Wer in Sachen Klimaschutz nicht auf der Strecke bleiben möchte, nutzt erneuerbare Energien. Diese sollen Treibhausgase vermeiden und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dabei haben Experten vor allem Solarenergie im Blick. Hausbesitzer als auch Mieter können mit einer Solaranlage nicht nur für saubere Energie der Zukunft sorgen, sondern auch von einer staatlichen Förderung profitieren.
Bild: www.freepik.com/ senivpetro Was ist eine Photovoltaik-Anlage?
Solarenergie lässt sich mit einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) gewinnen, indem diese Sonnenlicht in elektrischen Strom verwandelt. Hierfür kann eine größere PV-Anlage auf dem Dach errichtet werden, aber auch Balkon oder Terrasse bieten ideale Ausgangsvoraussetzungen.
Eine Photovoltaik-Anlage besteht aus Solarmodulen, die dank der enthaltenen Solarzellen Sonnenlicht aufnehmen. Der erzeugte Gleichstrom wird anschließend über einen Wechselrichter in Haushaltsstrom mit 230 Volt umgewandelt und kann genutzt werden.
Ausweg aus der Strompreis-Spirale
Durch die in letzter Zeit stark gestiegenen Strompreise erlebt die Investition in eine Solaranlage einen regelrechten Boom. Kein Wunder, denn einige Energieversorger heben ihre Strompreise an, darunter etwa EnBW. Die kürzlich gesunkenen Strompreise dürften also keinesfalls von Dauer sein. Laut „Business Insider“ sollen mehr als 100 Versorger ihre Preise ab März oder April 2024 anheben wollen. Im Schnitt ist mit einer Erhöhung von 171,80 Euro pro Jahr zu rechnen.
Experten raten von einer Preiserhöhung betroffenen Verbrauchern, Angebote miteinander zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln. Eine weitere Alternative, mit welcher man auch den Gedanken des Klimaschutzes weitertragen kann, ist die Installation einer Solaranlage. Auch wenn dafür zunächst eine Investition getätigt werden muss – es gibt viele gute Gründe, im Jahr 2024 eine Photovoltaik-Anlage zu kaufen um das Potenzial der Sonne zu nutzen: Als größte Energiequelle der Erde liefert die Sonne jährlich eine Energiemenge, die mehr als dem 10.000-fachen des Energiebedarfs der Erde entspricht.
Welche Vorteile die Gewinnung von Solarenergie bietet
Sowohl finanziell als auch ökologisch ist die Investition in eine Solaranlage sinnvoll. Es gibt einige staatliche Förderungen und Anreize für energetische Maßnahmen. Aber auch dadurch, dass die eigenen Stromkosten gesenkt werden können, ergeben sich mit einer Solaranlage finanzielle Vorteile. So lässt sich mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach ein Strompreis ab 11 bis 13 Cent pro Kilowattstunde (kWh) realisieren. Im Vergleich zum Kauf von Strom aus dem Netz eine deutliche Ersparnis. Wird die PV-Anlage mit einem Stromspeicher ergänzt, lässt sich die jährliche Ersparnisse maximieren. Aber Achtung! Eine Solaranlage bringt auch laufende Kosten mit sich, etwa die fachgerechte Installation und Wartung der PV-Anlage.
Ein weiterer Vorteil, den eine Solaranlage bietet, betrifft den Umweltschutz. Ob Solaranlage zur Wärmegewinnung oder zur Stromerzeugung – beide Varianten erzeugen zu 100 % erneuerbare Energien. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Auch deswegen gilt Photovoltaik als eine der sichersten Formen der Geldanlage. Immerhin sichert diese bei einer für 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung feste Einnahmen.
Endlich unabhängig von Energiekonzernen sein – dank PV-Anlage durchaus möglich. Damit entgeht man den Preisschwankungen an der Strombörse. Stattdessen haben Besitzer einer Solaranlage über Jahrzehnte einen gleichbleibenden Energiepreis. Sobald sich die Solaranlage amortisiert hat, ist die Energie sogar kostenlos nutzbar.