Das Eigenheim ist ein Traum vieler Familien. Wir zeigen, wie es nachhaltig gestaltet werden kann.
Warum sollten Eigenheimbesitzer auf Nachhaltigkeit achten?
Da die Beachtung der Nachhaltigkeit im eigenen Haus einige Maßnahmen erfordert, die mit gewissen Kosten und einem Aufwand einhergehen, sollten sich die Besitzer zunächst damit beschäftigen, welchen Mehrwert die entsprechenden Schritte haben.
Beitrag für den Klimaschutz
Als allererstes besteht die Chance, durch umsichtige Entscheidungen einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Für die aktuelle und die nachfolgenden Generationen ist es wichtig, dass die Erderwärmung eingedämmt wird.
Experten warnen immer wieder vor den Konsequenzen, die eine ungebremste Fortsetzung der bisherigen Entwicklung hätte. Neben einer massiven Erwärmung der Städte gehören hierzu extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hitzewellen und Stürme.
Durch massiven Regen entstehen Überschwemmungen. Starke Stürme sind oftmals gleichermaßen Ereignisse, die teure Schäden nach sich ziehen und für Leib und Leben der Bewohner eines Ortes gefährlich sein können.
Vor diesem Hintergrund kann der Eigenheimbesitzer durch seine Entscheidungen eine gewisse Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, dass sich die Situation nicht verschlimmert.
Vielseitige Möglichkeiten der Umsetzung im Eigenheim
Dabei kann der eigene Beitrag durchaus spürbar sein. Das liegt vor allem daran, dass es beim Bau und der Einrichtung des Eigenheims viele unterschiedliche Faktoren gibt, die einen Unterschied ausmachen. Wird das Thema Nachhaltigkeit ignoriert, sind der CO2-Ausstoß und andere schädliche Folgen für die Umwelt – zumindest bei einem Blick auf die Möglichkeiten des einzelnen – relativ groß.
Andersherum kann mit der Beachtung der zentralen Kriterien in verschiedenen Bereichen des Eigenheims in logischer Konsequenz ein umfassender Mehrwert geschaffen werden. Das gilt hinsichtlich des Bauens, aber auch für den Alltag. Denn: Neben dem Arbeitsplatz ist das eigene Haus für viele Menschen wohl der Ort, an dem sie sich am meisten aufhalten.
Dementsprechend kann mit den passenden Lösungen, allen voran bezüglich der Energie- und Wärmeversorgung, über Jahre und Jahrzehnte eine spürbare Menge an CO2 eingespart werden. Wer also nachhaltig leben möchte und dabei einen zentralen Fokus auf die Gestaltung des eigenen Hauses legt, handelt äußerst effektiv und zielführend.
Die Baustoffe für das Eigenheim im Sinne der Nachhaltigkeit auswählen
Ein erster Aspekt, bei dem ein umfangreicher Blick auf die Kriterien der Nachhaltigkeit hinsichtlich des eigenen Hauses gelenkt werden kann, sind die Stoffe, die für den Bau verwendet werden. Zwischen den möglichen Materialien gibt es durchaus Unterschiede, was die CO2-Bilanz und weitere Kriterien des Schutzes der Umwelt angeht. Dabei kommt es auf mehrere Faktoren an, wozu zählen:
- der Energieaufwand bei der Herstellung,
- die Lebensdauer
- sowie die Wärmeisolierung.
Nachhaltige Baustoffe
Beton wird häufig für den Bau eines Hauses verwendet. Der Stoff benötigt jedoch viel Energie bei der Herstellung, hat eine mittlere Lebensdauer sowie eine geringe Wärmeisolierung. Im Sinne des Klimaschutzes entstehen also eher Nachteile.
Ganz anders Massivholz: Für die Produktion wird wenig Energie benötigt. Gleichzeitig bietet das Material eine gute Wärmeisolierung und hat eine oftmals hohe Lebensdauer. Als nachhaltiger Baustoff ist Massivholz daher wohl am besten geeignet.
Weitere Optionen, die angedacht werden können, sind Ziegel und Kalksandstein. Ziegel, den es in verschiedenen Formen gibt, benötigt zwar viel Energie in der Herstellung. Allerdings kann er lange genutzt werden und das Haus außerdem gut isolieren.
Ziegel gilt als vergleichsweise nachhaltiger Baustoff.
Kalksandstein benötigt ein mittleres Maß an Energie bei der Produktion. Des Weiteren ist eine mittlere Lebensdauer zu erwarten. Andererseits ist die Isolierung für das Haus mit diesem Baustoff eher gering.
Dämmstoffe und Farben
Für den CO2-Abdruck des Eigenheims spielen die genutzten Dämmstoffe ebenfalls eine Rolle. Dabei kommt es darauf an, dass sie zum einen verhindern, dass viel Wärme aus dem Haus austritt und somit mehr Energie für das Heizen genutzt werden muss. Darüber hinaus sollten die Stoffe selbst nach den Kriterien der Nachhaltigkeit unbedenklich sein.
Oftmals sind solche Materialien tierischer Herkunft oder kommen aus der Herstellung von Lebensmitteln. Im Bereich der natürlichen, nachwachsenden und damit nachhaltigen Dämmstoffe ist Hanf eine Option. Gleiches gilt für Zellulose, Flachs und Holzwolle. Schafwolle kann ebenfalls eine Anwendung finden.
Viele Eigenheim-Besitzer wollen ihr Haus farblich angenehm und gemütlich gestalten. Mit der Nutzung von umweltfreundlichen Farben und Lacken kann ein weiterer Mehrwert im Sinne der Nachhaltigkeit erzielt werden.
Gängig und vorteilhaft ist dabei unter anderem Lehmfarbe. Gleiches gilt für Leimfarbe und Kalkfarbe. Auch Farbe aus Kasein ist umweltfreundlich und damit für ein nachhaltiges Eigenheim gut geeignet.
Rohstoffe beim Bau wiederverwerten
Beim nachhaltigen Bauen des Eigenheims bietet es sich an, Rohstoffe wiederzuverwerten. Damit wird eine erneute Produktion der entsprechenden Materialien vermieden, was Energie spart und die Ressourcen schont.
Mittlerweile gibt es in der Baubranche ein Konzept, welches äußerst kreativ ist. Das sogenannte Urban Mining. Hierbei wird darauf gesetzt, die benötigen Rohstoffe nicht neu zu produzieren, sondern sie als Sekundärrohstoff in Gebäuden in Städten zu suchen.
Mit diesen Mitteln wird versucht, den stetig hohen Rohstoffbedarf zu decken, ohne dabei die natürlichen und gleichzeitig endlichen Ressourcen weiter zu verringern. Mittlerweile gibt es für die Idee einige Praxisbeispiele, unter anderem in Heidelberg und Wien.
Nachhaltige Energie für den Haushalt
Wie bereits angeklungen ist die Art der Energie, die im Eigenheim genutzt wird, gleichermaßen ein wichtiger Gradmesser für das Level der Nachhaltigkeit. Um eine klimaschonende Versorgung sicherzustellen, können Hausbesitzer auf mehrere Konzepte und Varianten zurückgreifen.
Auf umweltfreundliche Anbieter setzen
Zunächst besteht die Option, nach einem umweltfreundlichen Stromanbieter zu suchen. Mittlerweile gibt es solche Energieproduzenten in den allermeisten Regionen. Im besten Fall wird Öko-Strom angeboten.
Dabei handelt es sich um Elektrizität, die zu 100 Prozent aus nachhaltigen Quellen stammt. Hierzu zählen:
Oftmals wird die Energie nicht nur aus einer dieser Quellen gewonnen, vielmehr haben die Unternehmen einen Mix im Programm. Dabei werden Herkunftsnachweise genutzt, um zu zeigen, aus welcher Art der Produktion der Strom stammt.
Allerdings muss hierbei nicht immer ein Umweltnutzen bestehen. Wer sicher gehen möchte, dass die Elektrizität, die er nutzt, wirklich einen Beitrag zur Energiewende leistet, sollte sich daher auf entsprechende Labels verlassen.
Diese zertifizieren einen bestimmten Tarif oder den ganzen Anbieter. In den allermeisten Fällen werden dabei deutlich umfangreichere und strengere Kriterien angesetzt als bei einem einfachen Herkunftsnachweis.
Je nach Siegel werden dabei unterschiedlichen Faktoren zugrunde gelegt. Eine Variante kann darin bestehen, dass ein Teil der Einnahmen für den Ausbau der erneuerbaren Energien genutzt wird. Bekannt im Bereich der Gütesiegel für Öko-Strom sind das ok-Power-Label sowie das Grüner-Strom-Label.
Energie selbst erzeugen: Solaranlagen
Ein Solardach hilft beim Ziel einer klimafreundlichen Stromproduktion.
Alternativ haben Hausbesitzer die Option, die benötigte Energie vollständig oder teilweise selbst zu erzeugen. Die wohl bekannteste und am meisten genutzte Methode sind dabei Solarzellen auf dem Dach.
Je nach Größe und gewünschter Energieproduktion belaufen sich die Kosten einer solchen Photovoltaik-Anlage auf einen vierstelligen, öfter jedoch fünfstelligen Betrag. Hierbei ist die Montage mit inbegriffen.
Das sind Ausgaben, die nicht jeder Haushalt ohne weiteres tragen kann. Allerdings kann sich die Investition auf Dauer auszahlen. Denn: Im Rahmen der Eigenproduktion entstehen trotz des hohen Kaufpreises gerade auf längere Sicht Kostenvorteile gegenüber einem Bezug von einem professionellen Anbieter über den gleichen Zeitraum.
Hinzu kommen die Einnahmen, die aus einer Einspeisung der Überproduktion in das öffentliche Netz resultieren. Daher ist der Kauf einer Solaranlage eine Investition in die Zukunft – hinsichtlich der Kosten und der Nachhaltigkeit.
Wer sich eine derartige große Anlage auf dem Dach trotz aller Überlegungen und Bemühungen nicht leisten kann, aber trotzdem einen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten möchte, kann auf eine kleinere und deutlich günstigere Alternative setzen.
Vor allem die Balkonkraftwerke gewinnen in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit. Dabei handelt es sich um kleinere Solarmodule, die auf dem Balkon aufgestellt und mittels Stecker mit dem Haushalt verbunden werden können.
Neben den geringen Kosten ist die unkompliziertere Installation ein Vorteil. Die Stromproduktion ist zwar bei weitem nicht so umfangreich. Aber zumindest in Teilen kann die Elektrizität mithilfe dieser Geräte aus eigener Gewinnung stammen.
Die Vorteile wurden übrigens bereits von der Politik erkannt. Im Solarpaket, das zeitnah beschlossen werden könnte, gibt es einige Erleichterungen für entsprechende Geräte, unter anderem bezüglich der Anmeldung.
Eine moderne und klimafreundliche Heizung
Neben der Stromversorgung hat die Heizung eine zentrale Bedeutung für die Energiebilanz des Eigenheims. Mittlerweile gibt es einige Möglichkeiten, nachhaltig Wärme zu erzeugen und zu beziehen. Hierzu zählen:
- Fernwärme,
- Biomasse
- sowie die Nutzung einer Wärmepumpe.
Beim Konzept der Fernwärme bezieht der Besitzer des Eigenheims die Energie von einem Anbieter. So wird Aufwand hinsichtlich der Umstellung der eigenen Heizung gespart. Aktuell ist geplant, dass diese Art der Wärmeproduktion in Zukunft möglichst umfangreich von Erdgas auf Quellen wie Biomasse oder Solarthermie umgestellt werden soll.
Des Weiteren ist das Netz für die Verteilung der Fernwärme noch nicht umfangreich ausgebaut. Bis eine breite Masse von Haushalten auf diese Art der Versorgung zugreifen kann, wird es noch einige Zeit dauern.
Eine weitere Variante besteht in der Nutzung von Biomasse für die Beheizung des Hauses. Dafür werden oftmals Pellets verwendet. Ideal ist diese Art des Heizens für Hausbesitzer, die ihre Ölheizung gegen eine nachhaltigere Variante eintauschen wollen.
Allerdings besteht hierbei ein umfangreicher Platzbedarf, zudem ist diese Art des Heizens vergleichsweise teuer. Der Anschaffungspreis einer solchen Heizung liegt oftmals im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Wärmepumpen wiederum sind äußerst effizient. Sie beziehen den größten Teil der benötigten Energie aus der direkten Umgebung. Wer sich für dieses Konzept interessiert, kann sich zwischen einer Luftwärmepumpe und einer Erdwärmepumpe entscheiden.
Bei Luftwärmepumpen ist der Abstand zum Grundstück der Nachbarn wichtig, vor allem aufgrund der Lautstärke während des Betriebs. Erdwärmepumpen wiederum benötigen viel Platz.
Um die Leistung einer solchen Pumpe optimal ausnutzen zu können, sollte das Haus möglichst gut isoliert sein. Eine Erdwärmepumpe kostet den Hausbesitzer im Normalfall inklusive Installation einen Betrag, der ungefähr zwischen 20.000 und 35.000 Euro liegt.
Nachhaltige Einrichtung des Eigenheims: Von Möbeln bis zu technischen Hilfsmitteln
Nicht nur der Bau selbst, sondern auch die Einrichtung kann einen spürbaren Einfluss auf die Klimabilanz und die Umweltfreundlichkeit des Eigenheims haben. Dabei kommt es oftmals auf den Produktionsprozess der Gegenstände an, gleichzeitig gibt es mittlerweile einige technische Geräte, die beim Sparen von Energie eine große Hilfe sind.
Nachhaltige Möbel
Bei der Nachhaltigkeit der Möbel kommt es vor allem auf die genutzten Materialien an.
Mit einem Blick auf die Möbel gibt es eine ganze Reihe von Kriterien, die sie erfüllen sollten, um nachhaltig und umweltfreundlich zu sein. Zunächst kommt es dabei auf die Materialien an, die bei der Herstellung des jeweiligen Stücks genutzt wurden.
Im besten Fall sind die Möbel aus Holz, das aus heimischem Anbau stammt. Hierdurch können lange Wege für den Transport vermieden werden, was die Klimabilanz verbessert. Daneben erfüllen weitere Materialien die Kriterien eines nachhaltigen Wirtschaftens. Hierzu zählen:
- Glas,
- Baumwolle
- und Kork.
Bambus und Keramik eignen sich ebenfalls für die Produktion entsprechender Stücke. Ein besonderer Mehrwert entsteht, wenn die Grundstoffe im Rahmen der Produktion bereits recycelt wurden. Tropenhölzer wiederum sind alles andere als empfehlenswert, da ihr Anbau oftmals mit der Vernichtung des Waldes in der jeweiligen Region verbunden ist und ein langer Anfahrtsweg entsteht.
Nicht minder wichtig ist der Blick auf Details. So sollte nicht nur das Material selbst umweltschonend sein, sondern gleichermaßen der gesamte Produktionsprozess. Dabei muss auf umweltschädliche Substanzen verzichtet werden. Das Material sollte entweder naturbelassen oder mit natürlichen Schutzmitteln und wasserlöslichen Farben bearbeitet sein.
Wer einen weiteren Beitrag leisten möchte, kann sich nach Möbeln in einem Second-Hand-Geschäft umschauen. Der Vorteil dabei besteht allen voran in der umfassenden und bestmöglichen Schonung der Ressourcen, da bereits genutzte Gegenstände dadurch nicht weggeworfen, sondern weiterverwendet werden.
Technische Hilfsmittel zum Sparen von Energie
Neben den Möbeln ist die technische Einrichtung heutzutage ein fester Bestandteil der allermeisten Haushalte. Dabei ist es sinnvoll, auf moderne Geräte zu setzen, die es ermöglichen, im Alltag viel Energie zu sparen.
Das zeigt sich zum Beispiel bei der Ausstattung der Küche. Mit modernen Kühlschränken lässt sich eine merklich bessere Energieeffizienz erzielen als mit älteren Geräten. Gleiches gilt für den Herd.
Die Wahl sollte dabei auf ein Modell fallen, das mit Induktion funktioniert. Je nach Vergleichsgerät (Ceranfeld oder Elektroherd) liegt die Energieersparnis beim Kochen durch diese Entscheidung bei 20 bis 40 Prozent.
Zudem lassen sich einigen Geräte aus dem Bereich des Smart-Homes nutzen, um den Energieverbrauch des Eigenheims zu senken. Smarte Steckdosen sorgen dafür, dass die elektrischen Geräte nicht weiter Strom verbrauchen, nachdem sie abgeschaltet wurden.
Intelligente Thermostate oder Heizungssysteme wiederum helfen, dass die Energie für die Wärme noch effizienter eingesetzt werden kann. Je nach Technologie und Anwendungen können damit bis zu 30 Prozent der Kosten gespart werden – ein weiterer Mehrwert neben dem Vorteil für das Klima.
Smarte LED-Leuchten sind ebenfalls eine Hilfe beim Senken des hauseigenen Energieverbrauches. Sie können insgesamt bis zu 80 Prozent des Stroms einsparen und haben eine deutlich längere Lebensdauer als konventionelle Modelle.
Nachhaltigkeit im Garten
Viele Eigenheimbesitzer haben einen eigenen Garten. Hier gibt es ebenfalls einige Gelegenheiten, auf mehr Nachhaltigkeit zu achten. Das zeigt sich vor allem bei einem Blick auf die für die Gestaltung und Pflege genutzten Geräte und Hilfsmittel.
Verzicht auf chemische Hilfsmittel
Wer einen blühenden Garten haben möchte, benötigt hierfür Dünger und andere Substanzen, die die Pflanzen vor Schädlingen schützen. Dabei besteht die Möglichkeit, auf chemische Produkte und Pestizide zurückzugreifen.
Für die Nachhaltigkeit ist dies alles andere als empfehlenswert. Zum einen Schaden die Mittel dem Grundwasser, zum anderen greifen sie wichtige Tiere wie Insekten an. Dementsprechend sollte auf natürliche Varianten gesetzt werden, zum Beispiel mithilfe eines eigenen Komposthaufens.
Keine Elektrogeräte nutzen
Die Nutzung von Handgeräten im Garten trägt dazu bei, Elektrizität zu sparen und damit die Ressourcen zu schonen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Thema Elektrogeräte. Bei der Gartenarbeit können unter anderem ein elektronischer Rasenmäher oder eine mit Strom betriebene Schere zum Einsatz kommen.
Gerade bei Letzterer gibt es die Möglichkeit, auf ein Handgerät zu setzen, das keinen Strom verbraucht. Mit diesem Schritt trägt der Eigenheimbesitzer zu einer Schonung der Ressourcen bei und senkt den CO2-Ausstoß, da im Alltag weniger Elektrizität benötigt wird.
Nutzung einer Regentonne
Ebenfalls ressourcenschonend ist die Nutzung einer Regentonne. Gerade im Somme wird für das Gießen der Pflanzen im Garten viel Wasser benötigt, das oftmals aus dem Haushalt kommt.
Die Tonne wiederum hilft dabei, Regenwasser aufzufangen, was sonst ungenutzt versickern würde. Damit wird Wasser aus dem Haushalt gespart, was zum einen nachhaltig ist und zum anderen die Kosten für den Verbrauch je nach Größe des Gartens sogar spürbar senkt.
Einen tierfreundlichen Garten gestaltet
Darüber hinaus ist es äußert hilfreich im Sinne der Nachhaltigkeit, den Garten tierfreundlich zu gestalten. Einer der wohl bekanntesten und gängigsten Wege hierfür ist das Aufstellen eines Vogelhauses.
Des Weiteren kann der Eigenheimbesitzer Nistkästen und Wasserschalen aufstellen. Zudem besteht die Möglichkeit, die Pflanzen so zu wählen, dass Bienen sie für ihre Zwecke nutzen können.
Fazit
Eigenheimbesitzer haben die verschiedensten Möglichkeiten, ihr Haus, die Einrichtung sowie den Garten auf der Basis von Kriterien der Nachhaltigkeit zu gestalten. Zunächst spielen dabei die verwendeten Baustoffe eine Rolle. Nicht minder wichtig ist die Energieversorgung aus klimafreundlichen Quellen. Zudem kann auf nachhaltige Möbel sowie moderne Technik zum Sparen von Elektrizität gesetzt werden. Schlussendlich kann der Garten durch den Verzicht auf chemische Mittel und elektrische Geräte sowie weitere Maßnahmen umweltfreundlich gestaltet werden.
Bildquellen:
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