Die fortschreitende technologische Entwicklung kommt Hausbesitzern nicht nur im Innenbereich zugute. Wer möchte, kann neben einer intelligenten Lichtschaltung und smarten Heizkörpern auch verschiedene Vorgänge rund um die Pflege seines Pools im Außenbereich automatisieren und sich so in Zukunft viel Arbeit sparen.
Bild: www.pixabay.com/ icsilviu Poolpflege mithilfe eines Roboters
Blätter, Erde und Insekten verschmutzen das Poolwasser, trüben es ein und mindern die Qualität. Damit das nicht passiert, wird eine Pumpe eingesetzt. Sie allein schafft es aber nicht, den Pool sauber zu halten. Hier kann ein vollautomatischer Poolroboter Abhilfe schaffen. Der fährt selbstständig die Poolwände ab, sodass eine manuelle Reinigung nur noch selten notwendig ist, denn er kann sowohl grobe als auch feine Verschmutzungen entfernen. Bei vielen Modellen kann eine automatische Reinigung zu bestimmten Zeiten voreingestellt werden.
Selbstständige Reinigung der Wasseroberfläche
Während der Roboter die Poolwände säubern soll, ist ein Skimmer dazu da, die Wasseroberfläche von Insekten, Blättern und anderen Verunreinigungen wie zum Beispiel von Sonnencreme zu befreien. Er wird einfach in den Pool gehängt und saugt das Wasser ein, um es zu filtern. Dreck und kleine Tierchen werden in einem Schmutzkorb gesammelt, der regelmäßig geleert werden muss. Damit der Skimmer jederzeit optimal arbeiten kann, besteht die Möglichkeit, ihn mit einer Skimmerregelung zu kombinieren. Sie misst den Wasserstand und sorgt dafür, dass er immer ausreichend hoch ist.
Smarte Poolpumpen sparen Strom
Eine Poolpumpe darf natürlich nicht fehlen. Sie wälzt das Wasser um und verringert so das Risiko, dass sich Algen, Schimmel und Bakterien im Pool ausbreiten. Um das zu gewährleisten, muss sie aber nicht durchgängig laufen. Zeitschaltuhren sind eine gute Lösung, da sie dafür sorgen, dass die Pumpe jeden Tag angeht und zugleich verhindern, dass sie dauerhaft läuft. Auf diese Weise lässt sich also jede Menge Strom sparen.
pH-Sensor kontrolliert die Wasserqualität
Damit Haut und Augen nicht zu sehr gereizt werden, sollte sich der pH-Wert des Wassers immer im Bereich von 7,2 bis 7,6 befinden. Um ihn zu überwachen, können Teststreifen eingesetzt werden. Damit lässt sich die Messung aber nur manuell und punktuell durchführen. Ein pH-Sensor misst hingegen die ganze Zeit den pH-Wert und schlägt bei Abweichungen Alarm. Jetzt kann entsprechend entgegengewirkt werden.
Intelligente Poolbeleuchtung sorgt für die passende Stimmung
Während die oben genannten Lösungen eher auf die Pflege des Pools und den Erhalt der Wasserqualität abzielen, hat die Poolbeleuchtung einen rein optischen Effekt. Wir möchten diese Automatisierungslösung aber dennoch nicht unerwähnt lassen, denn mithilfe moderner Apps ist es kein Problem, die Beleuchtung des Pools zu steuern und Zeitpläne zu erstellen. Auch die Helligkeit oder die Lichtfarbe können je nach verbauter Leuchte individuell bestimmt werden.