Hausmodernisierung leicht gemacht, Umweltberater/innen helfen. Eigenheimbesitzer haben es nicht leicht: Hohe Energiekosten, neue Gesetzgebungen, eine Vielzahl von Sanierungsmöglichkeiten zur Auswahl;
Nieder- und Tieftemperatur, Brennwerttechnik, Solaranlagen, Kalt- oder Warmdach, Kerndämmung oder Thermohaut - welcher Verbraucher soll da durchfinden? Zudem berät das anbietende Gewerbe häufig Hersteller bedingt und baut z.B. bei der Heizungssanierung auch heute noch überdimensionierte und manchmal nicht den Verordnungen entsprechende Kesselanlagen ein.
Ebenso ist zu beobachten, dass nach erfolgter Sanierung dem Gebäudebesitzer eine „Gebrauchsanweisung“ für sein Objekt fehlt und sich im nachhinein nicht die gewünschten Einsparziele einstellen.
Abhilfe können hierbei die Berater/innen des Bundesverbandes für Umweltberatung (bfub) e.V. schaffen. Die Energieexperten/innen, am besten zu finden unter www.deutsches-energieberaternetzwerk.de, bieten eine Reihe von Konzepten zur effizienten Beratung und Baubegleitung an. Der Einstieg könnte z.B. die so genannte „Energiesparberatung vor Ort“ sein, so Geschäftsführer des bfub e.V., Dipl.-Ing. Raymond Krieger. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit geförderte Projekt bietet dem Eigenheim- oder Mehrfamilienhausbesitzer die Möglichkeit, sich ein umfassendes energetisches Bild von seinem Gebäude anfertigen zu lassen und dabei in den Genuss einer Förderung von mindestens 300,- € zu kommen. Die Beratung beinhaltet die Erhebung des Ist-Zustandes, einen ausführlichen Beratungsbericht sowie ein eingehendes, persönliches Beratungsgespräch vor Ort. Sie wirkt somit dem Bauherrn als wichtige Entscheidungshilfe für Investitionen im Bereich der Wärmedämmung, Heizungsanlage oder dem Einsatz von regenerativen Energien.
Ebenso kann ein niedriger Energienachweis als positives Image in der vermietenden Wohnungswirtschaft angewandt werden. Eine derart qualifizierte und arbeitsaufwendige Beratung kann natürlich nicht ganz kostenlos sein. Je nach Objekttyp, mit bis zu 120 Wohneinheiten, muss mit ca. 600,-€ bis 1600,-€ , von dem der Zuschuss in Höhe von 300,-€ bis 400,-€ in Abzug gebracht werden kann, gerechnet werden. Diese Investition ist aber allemal lohnenswert, wie aus einer Vielzahl von abgewickelten Projekten zu ersehen ist. Die richtige Grundlage, d.h. einen umfassenden energetischen Gesamteindruck des Gebäudes zu haben, führt erst zu den richtigen, wirksamen Maßnahmen. Häufig begleiten die Experten/innen die Umsetzungen und sorgen so für die Qualitätssicherung, damit die erbrachten Anstrengungen auch tatsächlich der Energieeinsparung und somit dem Umweltschutz und auch dem Geldbeutel zugute kommen.
Bundesverband für Umweltberatung e.V. (bfub)
Der Bundesverband für Umweltberatung e.V. setzt sich seit über 10 Jahren erfolgreich für die Umweltberatung ein. Er vertritt die umwelt- und berufspolitischen Interessen der Umweltberatung unter anderem in Expertenanhörungen und Fachbeiräten. Er forciert die Qualitätssicherung der Umweltberatung und fungiert als zentrale Servicestelle, Forum für Vernetzung, Erfahrungsaustausch sowie Kooperation und Koordination. Mit der Durchführung und Unterstützung von Projekten liefert der bfub e.V. praxisnahe Arbeitshilfen für den Umweltschutz. Der Verband stellt sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und macht deutlich, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind. Er unterstützt die Umweltberatung dabei, über deren ökologische Kernkompetenzen hinaus, auf die notwendigen gesellschaftlichen Reformprozesse zu wirken. Denn: "Nur mit Umweltberatung wird es eine nachhaltige Entwicklung geben".
Zu den Mitgliedern des bfub e.V. zählen- Umwelt-, Energie-, Abfall-, Bau- und Wohn-, Agendaberater/innen
- Umweltpädagogen/innen und andere Multiplikatoren
- Emissions-, Arbeitsschutz-, Abwasserbeauftragte
- Institutionen, Städte und Gemeinden
- Landes-, Regional- und Fachverbände
Bundesverband für Umweltberatung e.V.,
Bornstraße 12/13,
28195 Bremen,
Tel: 0421/34 34 00,
Fax: 0421/34 787 14,
Email: bfubev@t-online.de,
www.umweltberatung.org