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News vom 18.08.2003

Mit einer Stimme: arbeitskreis baden und duschen


Zusammenschluss auf Industrieebene.

Als eine in der Sache und im Sinne schlankerer, effizienterer Organisationsstrukturen "zweckmäßige und logische" Formation bezeichnet sich der arbeitskreis baden und duschen (abd) in seiner ersten Grundsatzmitteilung. Wie gemeldet, hoben Mitte Mai 2003 neun Produzenten den jüngsten Zusammenschluss auf Industrieebene aus der Taufe. Er will sich künftig verstärkt um die Belange einer Sortimentsgruppe kümmern, deren "hohe strategische Bedeutung" für den dreistufigen Vertriebsweg zwar unbestritten, faktisch aber von sehr unterschiedlichen Einflüssen geprägt sei.

Die mit der abd-Gründung verbundene Auflösung der bisher eigenständigen Arbeitskreise Badewannen (abw) und Duschabtrennungen (ADA) resultiert laut Geschäftsführer Herbert Decker im Wesentlichen aus der Tatsache, dass fast alle Mitglieder beide Produktfelder abdecken.

Ungeachtet der individuellen Wettbewerbssituation gebe es deshalb gerade bei generellen Branchen- und Marktfragen ein großes Maß an gemeinsamen Überzeugungen und Interessen. Sie lassen sich nach Meinung von Bette, Duscholux, Glamü, Hoesch, Hüppe, Kaldewei, Kermi, Koralle und Villeroy & Boch mit einer Stimme "erheblich klarer und hörbarer" vertreten als durch zwei Absender. Das gelte u. a. für die Mitgliedschaft in der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS).

Ausdrücklich bekennt sich der neue Verbund zum professionellen Vertriebsweg "als der überlegenen und besseren Alternative für den Verbraucher" etwa gegenüber Direktanbietern und Baumärkten. Das schließe jedoch die Notwendigkeit ein, "alle relevanten Entwicklungen" zu registrieren, zu diskutieren und zu bewerten. "Die daraus eventuell abzuleitenden Maßnahmen stehen nicht zuletzt auf der Agenda unserer Gespräche mit den Marktpartnern", ergänzt Decker. Er weist damit auf den Dialog mit anderen Industrie-, Großhandels- und Handwerksverbänden als wichtigem Kommunikationsbaustein hin.

Intern formieren - extern etablieren
Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt sehen die abdInitiatoren darin, die Position ihrer Markenprodukt-Palette zu stärken. Diese "absolute Priorität" beruhe nicht nur auf dem "konjunkturellen Inlandsdebakel", das 2003 anhalte und bei den Mitgliedsfirmen seit der Jahrtausendwende zu kontinuierlichen Umsatz- und Ertragseinbußen geführt habe. Auch durch mit den Branchenprinzipien "völlig unvereinbaren Tendenzen" wie dem immer mehr um sich greifenden Handwerker-Direktbezug verschärften sich die Probleme der Markenhersteller speziell im Wannen- und Duschensegment. Schon dieses Beispiel zeige, dass sich das generelle Ziel der Förderung gemeinsamer Interessen besonders an konkreten Praxisthemen orientiere. Ein Instrument: Jeweils aktuell zu bildende abdFachausschüsse sollen sich mit derartigen Projekten intensiv befassen.

Insgesamt will sich die neu strukturierte Industriegruppe zuerst intern formieren und dann extern etablieren. Für beide Schritte sei die Fähigkeit zur "offenen, fairen und unabhängigen Kooperation" eine gute Basis. Von einer "breiten Branchenakzeptanz" geht Decker u. a. mit Blick auf die Marktbedeutung der beteiligten Firmen ebenfalls aus.


Stärkere Markenpositionierung, mehr Branchendialog, effizientere Organisationsstrukturen: So lauten die Hauptziele des aus den bisherigen Arbeitskreisen für Badewannen und Duschabtrennungen hervorgegangenen arbeitskreises baden und duschen (abd). Ungeachtet der individuellen Wettbewerbssituation gebe es ein großes Maß an gemeinsamen Überzeugungen und Interessen, denen mit einer Stimme am besten Gehör zu verschaffen sei. Dazu will sich die neue Industriegruppe mit ihren neun Mitgliedern zunächst intern formieren und dann extern etablieren. Im Bild von links: Hüppe-Vertriebsdirektor Thomas Klein (stv. Vorsitzender), Herbert Decker (Geschäftsführer) und Kaldewei-Geschäftsführer Roland Schäfer (Vorsitzender).
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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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