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News vom 26.08.2003

Neue Legionellen-Infektionen auf Kreuzfahrtschiff


Drei Tage nach Einlaufen des Kreuzfahrtschiffes "Ocean Monarch" in Cuxhaven gibt es in Niedersachsen sieben neue Verdachtsfälle der Legionärskrankheit. Die Betroffenen hätten Fieber und Atemwegs-Symptome, sagte der leiter des niedesächsischen Landesgesundheitsamtes. Sie würden zur Zeit im Krankenhaus untersucht. Ein Mann aus Hannover und eine Frau aus Nordrhein-Westfalen wurden bereits am Wochenende in Krankenhäuser eingeliefert. Lebensgefahr bestehe aber nicht. Zwei Passagiere des Schiffes waren bereits an der Legionärskrankheit erkrankt.

Die "Ocean Monarch" war am Freitag nach einer zweiwöchigen Grönland-Kreuzfahrt in Cuxhaven eingetroffen. Die 358 Passagiere, darunter 218 Deutsche verließen das Schiff. Bis zum Sonntag konnten die niedersächsischen Gesundheitsbehörden etwa die Hälfte der deutschen Passagiere sowie der 38 Gäste aus der Schweiz erreichen und warnen. Die "Ocean Monarch" erreichte am Sonntag Dover. Dort wird sie von den britischen Behörden unersucht.

Quelle der Bakterieninfektion sei vermutlich eine Verunreinigung im Wassesystem des Schiffes, sagte dieSprecherin des niedersächsichen Gesundheitsministeriums. Die Legionellen, welche die meldepflichtige Krankheit hervorrufen, können beim Duschen, im Whirlpool oder in klimatisierten Räumen eingeatmet werden. Legionellen werden nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Die Legionärskrankheit kann in besonders schweren Fällen tödlich verlaufen.

Allen Passagieren mit Grippe-Symptomen wird geraten, sich umgehend untersuchen zu lassen. Die Infektion beginnt meist mit Husten, Durchfall und Fieber. Es kann zu schweren Lungen- und Rippenfell-Entzündungen kommen. Wird die Legionärskrankheit frühzeitig erkannt, kann sie gut mit Antibiotika behandelt werden.

Mangelhafter Legionellen-Schutz in Frankfurter Klinik
In dem von der Legionärskrankheit betroffenen Klinikum Frankfurt (Oder) soll es lange Zeit keinen wirksamen Infektionsschutz gegeben haben. Das habe die Betreibergesellschaft, die Rhön-Klinikum AG, in einem Brief an Frankfurts Oberbürgermeister Martin Patzelt (CDU) eingeräumt, geht aus einem Zeitungsbericht vom Wochenende hervor. Eine unwirksame Desinfektionsanlage sei im März abgeschaltet worden. Im Frankfurter Klinikum waren im Januar und im Juli insgesamt zwölf Menschen an Legionellose erkrankt und mindestens drei von ihnen gestorben.

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tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
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