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News vom 09.07.2025

Studie:

Bauen und modernisieren gegen die Hitze

Der voranschreitende Klimawandel bringt in Deutschland häufigere und intensivere Hitzephasen. Wer neu baut oder ein Haus modernisiert, sollte das berücksichtigen. Doch nicht nur die Sommerhitze spielt bei der Planung von Fassaden eine Rolle. In Frühling, Herbst und Winter ist Sonneneinstrahlung erwünscht, da sie kostenfreie Heizenergie und Tageslicht liefert.

Sommertage mit Temperaturen über 25 Grad und heiße Tage über 30 Grad nehmen in Deutschland deutlich zu.<br />
Sommertage mit Temperaturen über 25 Grad und heiße Tage über 30 Grad nehmen in Deutschland deutlich zu.
Ein typisches Wohn-/Esszimmer mit großer Fensterfläche im Jahr 2045 ohne Sonnenschutz: Die tiefroten Flächen zeigen eine deutliche Überhitzung.
Ein typisches Wohn-/Esszimmer mit großer Fensterfläche im Jahr 2045 ohne Sonnenschutz: Die tiefroten Flächen zeigen eine deutliche Überhitzung.
Ein typisches Wohn-/Esszimmer mit großer Fensterfläche im Jahr 2045: Mit einem außenliegenden Sonnenschutz bleibt der Raum auch bei starker Hitze stets angenehm kühl.
Ein typisches Wohn-/Esszimmer mit großer Fensterfläche im Jahr 2045: Mit einem außenliegenden Sonnenschutz bleibt der Raum auch bei starker Hitze stets angenehm kühl.
Wirksamer Sonnenschutz kann - wie in diesem Beispiel - einen Raum im August um bis zu 10 Grad kühler halten als ohne.
Wirksamer Sonnenschutz kann - wie in diesem Beispiel - einen Raum im August um bis zu 10 Grad kühler halten als ohne.
Ein typisches Wohn-/Esszimmer mit großer Fensterfläche im Jahr 2045: Mit einem innenliegenden Sonnenschutz und Sonnenschutzglas bleibt der Raum gut nutzbar.<br />Bilder: Repräsentanz Transparente Gebäudehülle GbR
Ein typisches Wohn-/Esszimmer mit großer Fensterfläche im Jahr 2045: Mit einem innenliegenden Sonnenschutz und Sonnenschutzglas bleibt der Raum gut nutzbar.
Bilder: Repräsentanz Transparente Gebäudehülle GbR

Wie sich die verschiedenen Bedingungen ganzjährig auf einen Wohnraum mit großer Fensterfläche nach Süden auswirken, hat das Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser untersucht, das auch die Bundesregierung berät. Ergebnis: Mit gutem Sonnenschutz bleiben Räume im Sommer komfortabel, die Fensterflächen liefern Tageslicht und in den kalten Monaten Wärmeenergie.

Beauftragt wurde das Gutachten von der Branchenvertretung "Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG". Thomas Drinkuth, Leiter des Hauptstadtbüros, rät: "Der Klimawandel wird schon jetzt deutlich spürbar, mit steigender Tendenz. Architekten und Planer müssen sich darauf einstellen und bei Neubauten und bei Sanierungen ein Augenmerk auf den Hitzeschutz legen". Wer jetzt auf guten Sonnenschutz verzichte, werde später nachrüsten müssen. Das Ingenieurbüro Hauser hat bei seinen Berechnungen die Prognose-Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes zu Grunde gelegt, um zu zeigen, wie selbst ein kritischer Wohnraum in Zukunft immer noch komfortabel bleiben kann.

Entscheidend ist dabei nicht die Größe der Fenster, sondern die Auswahl des passenden Sonnenschutzes sowie begleitender Maßnahmen. Ein hochwertiger außenliegender Sonnenschutz löst das Überhitzungsproblem in einem Raum mit großer Fensterfläche (35% der Grundfläche) vollständig. Doch auch innenliegender Sonnenschutz kann ausreichen, wenn man ihn beispielsweise mit Sonnenschutzglas oder einer erhöhten Nachlüftung kombiniert. Eine moderate Verkleinerung der Fensterfläche auf 25% führt hingegen allein nicht ans Ziel - Sonnenschutz bleibt auch in diesem Fall erforderlich. Erst bei einer sehr kleinen Fensterfläche von 15% könnte man in dem Beispielraum auf Sonnenschutz verzichten. Dann mangelt es in dem Raum allerdings massiv an Tageslicht und er muss dauerhaft künstlich beleuchtet werden.

Im Winter hat die Größe der Fensterfläche im Beispielraum keine besonderen Auswirkungen auf die Energieeffizienz. Mit zunehmender Glasfläche geht in dem Beispielraum etwas mehr Wärmeenergie als bei einer gedämmten Wand verloren. Aber: Die höheren Wärmegewinne aus der Sonneneinstrahlung gleichen diesen Effekt aus.

Das Fazit der Berechnungen des Ingenieurbüros Hauser: Wer baut oder beispielweise die Fenster saniert, sollte in die Zukunft denken und für guten Sonnenschutz sorgen. Damit lassen sich dann auch größere Glasflächen, die im Winter für Heizenergie und viel Tageslicht sorgen, beherrschen.

Die Repräsentanz Transparente Gebäudehülle ist das gemeinsame Hauptstadtbüro des Bundesverbands Flachglas, der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation und des Verbands Fenster + Fassade zusammen mit den Unternehmen Hunter Douglas, Roma, Somfy, Velux, Veka und Warema. Sie ist Impulsgeber und Dialogpartner für alle Politikakteure und Stakeholder, die die bau- und energiepolitischen Rahmenbedingungen gestalten.

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