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News vom 30.07.2025

Zuschüsse für Photovoltaik: Welche Förderungen Hausbesitzer jetzt nutzen können

Strompreise steigen, der Wunsch nach Unabhängigkeit vom Energiemarkt nimmt zu, und gleichzeitig rückt der Klimaschutz stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Hausbesitzer für die Installation einer Photovoltaikanlage interessieren.

Paris Freiherr von Troschke <br />Bild: TH-Solar GmbH
Paris Freiherr von Troschke
Bild: TH-Solar GmbH

Die eigene Stromproduktion auf dem Dach verspricht nicht nur langfristige Einsparungen, sondern auch einen Beitrag zur Energiewende. Doch die Anschaffungskosten für Solaranlagen sind hoch. Umso wichtiger ist es, sich mit den bestehenden Fördermöglichkeiten vertraut zu machen. Wer sich rechtzeitig informiert, kann mehrere tausend Euro sparen.

Denn: Der Bund, die Länder sowie viele Kommunen unterstützen den Ausbau von Photovoltaik mit verschiedenen Zuschüssen, Krediten und steuerlichen Erleichterungen. Viele dieser Programme lassen sich sogar kombinieren, was den finanziellen Aufwand erheblich reduziert. Im Folgenden wird ein Überblick über die wichtigsten aktuellen Förderungen gegeben.

Bundesweite Förderungen: Solaranlagen für jedermann

Auf Bundesebene spielt vor allem das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine zentrale Rolle. Es regelt die sogenannte Einspeisevergütung: Hausbesitzer, die Solarstrom erzeugen und ins Netz einspeisen, erhalten eine festgelegte Vergütung. Seit Februar 2025 liegt diese für Anlagen bis 10 Kilowattpeak (kWp) bei 12,60 aktuell 7,94 Cent pro Kilowattstunde. Diese Zahlungen sind für zwanzig Jahre garantiert – ein stabiler Anreiz für Investitionen.

Darüber hinaus bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Programm 270 einen zinsgünstigen Kredit zur Finanzierung von PV-Anlagen inklusive Batteriespeichern an. Der Zinssatz beginnt aktuell bei 5,21 Prozent. Finanziert werden können bis zu 100 Prozent der Investitionskosten, was insbesondere für Eigenheimbesitzer mit begrenztem Startkapital eine attraktive Option darstellt.

Ein weiterer Vorteil: Seit 2023 profitieren Betreiber von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung bis 30 kWp von steuerlichen Erleichterungen. Weder Umsatz- noch Einkommensteuer fallen auf den selbst erzeugten und verbrauchten Strom an. Damit verbessert sich nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Anlage, sondern auch der Aufwand für die steuerliche Abwicklung reduziert sich deutlich.

Förderung am Beispiel von Schleswig-Holstein: Landesmittel gezielt nutzen

In Schleswig-Holstein ist die direkte Landesförderung aktuell begrenzt. Das zuvor aktive Programm "Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger" wurde aufgrund der Haushaltslage eingestellt. Dennoch bestehen auf kommunaler Ebene verschiedene Unterstützungsangebote. In Kiel etwa werden Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern ab einer Größe von 5 Kilowattpeak mit 300 Euro je kWp gefördert. Für Balkonkraftwerke gibt es pauschale Zuschüsse von 100 Euro. Auch andere Gemeinden wie Lübeck bieten ähnliche Programme an. Wer eine Solaranlage in Schleswig-Holstein plant, sollte sich daher gezielt bei der eigenen Kommune informieren. Wichtig ist auch hier: Die Antragstellung muss vor Beginn der Maßnahmen erfolgen.

Zusätzliche Zuschüsse auf kommunaler Ebene

Neben den bundes- und landesweiten Förderungen bieten auch einige Städte und Gemeinden eigene Programme an. Betrachtet man auch hier noch einmal Schleswig-Holstein, sieht man: Besonders hervorzuheben ist die Landeshauptstadt Kiel, die sich durch ein vergleichsweise umfangreiches Förderangebot auszeichnet. Ziel der Stadt ist es, bis 2035 klimaneutral zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, stellt Kiel seit dem Jahr 2022 jährlich 300.000 Euro zur Förderung von Photovoltaikanlagen zur Verfügung. Derzeit sind etwa 34 Megawatt Solarleistung auf den Dächern und Freiflächen der Stadt installiert; bis 2035 sollen es 50 Megawatt sein, was dem Strombedarf von rund 24.500 Haushalten entspricht.

Gefördert werden dabei sowohl größere Dachanlagen als auch kleinere Lösungen wie Balkonkraftwerke. Für Mehrfamilienhäuser gibt es bei Erstinstallationen 100 Euro pro Kilowattpeak, sofern ebenfalls die maximale Dachbelegung erfolgt. Auch Anlagen auf Nichtwohngebäuden und Freiflächen können bezuschusst werden, mit ebenfalls 100 Euro pro Kilowattpeak. Die Förderung ist hier jedoch auf 15.000 Euro pro Objekt begrenzt. Balkonkraftwerke, also kleine, steckerfertige Solaranlagen, werden mit einem Pauschalbetrag von 100 Euro pro Haushalt unterstützt. Dieses Teilprogramm ist mit einem Jahresbudget von 2.000 Euro versehen.

Die derzeit gültige Förderrichtlinie stammt aus dem Jahr 2022, wird jedoch überarbeitet. Anträge für die Förderperiode 2025 können bereits jetzt gestellt werden. Die Mittelvergabe erfolgt nach dem Prinzip „solange der Vorrat reicht“, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2025. Eine frühzeitige Antragstellung ist daher dringend zu empfehlen.

Kombination von Fördermitteln: Strategie mit Mehrwert

Besonders effektiv wird die Förderung von Photovoltaik dann, wenn verschiedene Programme klug kombiniert werden. So lassen sich bundesweite Kredite mit Landeszuschüssen und kommunalen Fördergeldern zusammen nutzen. Auch steuerliche Vorteile können in diese Kalkulation einfließen. Dadurch verringern sich die Investitionskosten teils erheblich – in manchen Fällen um mehrere tausend Euro.

Wichtig ist dabei, dass alle Anträge fristgerecht und vor Beginn der Bau- oder Installationsmaßnahmen gestellt werden. Förderprogramme sind oft mit festen Budgets ausgestattet und an bestimmte Zeiträume gebunden. Wer sich also rechtzeitig informiert und gezielt handelt, erhält nicht nur finanzielle Entlastung, sondern profitiert auch von technischer Beratung und weiteren Serviceangeboten der Förderstellen.

Fazit: Chancen nutzen, bevor Fristen enden

Die Förderlandschaft für Photovoltaikanlagen in Deutschland ist vielfältig und bietet zahlreiche finanzielle Vorteile. Hausbesitzer, die sich jetzt mit den vorhandenen Programmen auseinandersetzen, können erhebliche Summen einsparen. Dabei ist es entscheidend, sich nicht nur auf eine einzelne Förderquelle zu verlassen, sondern die unterschiedlichen Angebote sinnvoll zu kombinieren.

Angesichts steigender Energiepreise und politischer Zielsetzungen zum Ausbau erneuerbarer Energien lohnt sich die Investition in Photovoltaik mehr denn je. Die Voraussetzungen sind günstig – man muss sie nur kennen und nutzen.

Über TH-Solar:

Paris Freiherr von Troschke ist Gründer und Geschäftsführer der TH-Solar GmbH, einem Unternehmen für Photovoltaik-Technik mit Sitz in Norddeutschland. Die Firma deckt alle Schritte von der Beratung über die Planung bis zur Umsetzung ab. Als Mitinhaber eines Großhandels für PV-Komponenten bringt er zudem Fachwissen und Einblicke in aktuelle technische Entwicklungen ein. Mehr Informationen unter: https://th-solar.de/

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