Im Zuge der Energiewende kommt verschiedenen Materialien im Objektbau eine ganz neue Bedeutung zu. Dazu gehören auch Aluminiumfenster und -Türen, die von Planern zunehmend für komplexe Bürogebäude, Gewerbeimmobilien und nachhaltige Wohnanlagen berücksichtigt werden. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Zum einen bieten die schlanken Aluminiumprofile maximale gestalterische Flexibilität bei der Errichtung von Gebäuden, die zum Markenimage beitragen sollen. Zum anderen kombinieren die Systeme Langlebigkeit, Stabilität und eine hohe Tragkraft.
Von statischen Vorteilen bis hin zum geringen Wartungsbedarf – darum steht Aluminium im modernen Objektbau im Vordergrund
Im Vergleich zu anderen Rahmenmaterialien zeichnen sich Aluminiumtüren und ‑fenster durch eine hohe Formstabilität aus. Selbst schmale Profile behalten bei einer hohen Traglast und allen denkbaren Witterungen ihre Form – sodass beispielsweise große Fensterflächen und architektonische Bögen leichter realisiert werden können. Gerade in gewerblich genutzten Objekten spielen entsprechende Eigenschaften eine große Rolle: Schließlich werden Fenster und Türen in solchen Gebäuden stärker beansprucht.
Architektonisch anspruchsvolle Fassaden lassen sich dank der Festigkeit von selbst schmalsten Aluminiumprofilen gut umsetzen, ohne Risiken bei der Statik eingehen zu müssen. Größere Spannweiten können ganz ohne Verstärkung umgesetzt werden – was unter anderem auch optisch mehr hermacht. Architekten und Planer können deshalb folgende Gestaltungen vermehrt integrieren:
- Großflächige Fensterfronten
- Bodentiefe Verglasungen – gerade für Einrichtungen mit spektakulärer Aussicht von Bedeutung
- Transparente Fassadenlösungen
- Architektonische Bögen aus Glas
Insbesondere repräsentative Immobilien profitieren von großzügigen Verglasungen als wesentliches Gestaltungsmerkmal. Trotz ihrer filigranen und flexiblen Optik ermöglichen Aluminiumprofile eine hohe statische Sicherheit – und sind deshalb aus der modernen Objektplanung kaum noch wegzudenken.
Aluminium an sich gilt überdies als äußerst wartungsarm und zeichnet sich durch eine hohe Langlebigkeit aus. Die beschichteten Oberflächen trotzen jeder Witterung, ohne Korrosionen zu erleiden. Betreiber sehr komplexer Gebäude erfreuen sich eines geringeren Wartungsaufwands, wodurch auch Kosten im Facility-Management gesenkt werden können. Die lange Lebensdauer und Recyclingfähigkeit des Materials wiederum fördert eine ressourcenschonende Nutzung des Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus hinweg und ist in Sachen Nachhaltigkeit unerlässlich.
Energieeffizienz moderner Aluminiumfenster und -Türen
Dank moderner Profilsysteme können sich Aluminiumfenster und ‑türen in vielerlei Hinsicht gegen Klassiker aus Kunststoff oder Holz durchsetzen. Die Innen- und Außenschalen der Profile werden durch dämmende Kunststoffstege voneinander getrennt, was die Wärmeableitung nach außen verhindert. Hochwertige Dichtsysteme und Dreifachverglasungen runden die Systeme so gut ab, dass sehr gute Wärmedämmwerte erzielt werden können.
Planer und Bauherren können aufgrund ihrer Langlebigkeit und Eigenschaften in Bezug auf die Wärmedämmung Aluminiumsysteme flexibel in Konzepte mit hohen energetischen Anforderungen einplanen – beispielsweise für Unternehmen mit starkem Nachhaltigkeitsbewusstsein, die einen Beitrag zur Energiewende leisten wollen. Angesichts der in Europa und Deutschland immer strenger ausfallenden Regulierungen von Neubauten helfen Aluminiumfenster und ‑türen dabei, den hohen Anforderungen gerecht zu werden und Klimaziele im Gebäudesektor schneller zu erreichen. Schließlich soll der Gebäudebestand bis 2050 möglichst klimaneutral werden.