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News vom 20.07.2026

Tipps zum Energiesparen während des Urlaubs

Strom sparen leicht gemacht – auch in den Sommerferien

Nur noch wenige Tage, dann starten in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. „Bevor es in den Urlaub geht, lohnt sich ein kurzer Energie-Check zu Hause. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich während der Abwesenheit Strom sparen“, sagt Gerhild Loer, Energieexpertin der Verbraucherzentrale. „Ob Stand-by-Geräte, Kühl- und Gefrierschrank oder Warmwasser – schon kleine Anpassungen können eine spürbare Wirkung haben.“ So startet der Urlaub nicht nur entspannt, sondern auch mit dem guten Gefühl, Energie und Geld zu sparen. Dazu hat die Verbraucherzentrale NRW sechs praktische Tipps zusammengestellt.

Bild: VZ NRW/adpic
Bild: VZ NRW/adpic

Sommermodus für Kühlgeräte

Vor dem Start in den Urlaub lohnt es sich, Kühlschränke zu leeren und Gefriergeräte bei Bedarf abzutauen. Eine eisfreie Kühl- oder Gefrierkombination arbeitet nach dem Urlaub deutlich effizienter und benötigt weniger Strom. Außerdem empfiehlt es sich, den Kühlschrank auf eine niedrigere Kühlstufe einzustellen, da die Tür während der Abwesenheit geschlossen bleibt und das Gerät weniger Kühlleistung erbringen muss. Wer länger verreist und den Kühlschrank komplett ausschalten kann, spart zusätzlich Energie. Wichtig ist dabei, die Gerätetür leicht geöffnet zu lassen, um unangenehme Gerüche und Schimmelbildung zu vermeiden.

Stand-by-Funktion kostet bares Geld

Viele Elektrogeräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie scheinbar ausgeschaltet sind. Dazu gehören beispielsweise Internetrouter, Fernseher, Stereoanlagen, Netzwerkspeicher, Saug- und Mähroboter sowie Küchengeräte wie Mikrowellen, Kaffeemaschinen oder Warmwasserboiler. Gerade während eines längeren Urlaubs summiert sich dieser sogenannte Stand-by-Verbrauch. Wer die Geräte vollständig ausschaltet oder den Netzstecker zieht, spart ohne großen Aufwand Energie und senkt die Stromkosten. Steckdosenleisten mit Schalter erleichtern das vollständige Abschalten mehrerer Geräte gleichzeitig.

Sommerschlaf für die Heizungspumpe

Auch wenn im Sommer nicht geheizt wird, kann die Heizungsanlage weiterhin unnötig Strom verbrauchen. Häufig läuft die elektrisch betriebene Umwälzpumpe weiter, obwohl keine Heizleistung benötigt wird. Wer seine Heizungsanlage selbst steuern kann, sollte daher den Sommerbetrieb aktivieren. Moderne Heizungen verfügen oft über entsprechende Automatikfunktionen, die den Energieverbrauch reduzieren. Ein kurzer Blick auf die Einstellungen vor der Abreise kann deshalb bares Geld sparen.

Zweitgeräte aus dem Dauereinsatz nehmen

Ein zusätzlicher Kühlschrank im Keller oder in der Garage ist bei Familienfeiern oder Grillfesten praktisch. Nach dem Einsatz sollte das Gerät jedoch wieder ausgeschaltet werden, insbesondere wenn es sich um ein älteres Modell handelt. Ältere Kühlgeräte gehören häufig zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Wird das Zweitgerät nur bei Bedarf genutzt, lassen sich über das Jahr hinweg spürbare Energiekosten einsparen.

Stromzähler im Auge behalten

Es lohnt sich, vor der Abreise den Stand des Stromzählers zu notieren oder ein Foto davon zu machen. Nach der Rückkehr lässt sich so leicht überprüfen, ob während der Urlaubszeit tatsächlich kaum Strom verbraucht wurde. Fällt der Verbrauch höher aus als erwartet, kann dies ein Hinweis auf versteckte Stromfresser oder dauerhaft laufende Geräte sein. So lassen sich unnötige Energiekosten langfristig vermeiden.

Sicher ist sicher

Vor der Abreise empfiehlt sich ein letzter Rundgang durch Haus oder Wohnung. Dabei sollten Steckdosenleisten ausgeschaltet und die Netzstecker aller nicht benötigten Geräte gezogen werden. Das spart nicht nur Strom, sondern erhöht auch die Sicherheit, da elektrische Geräte bei Gewittern oder technischen Defekten keinen Schaden nehmen können. Gleichzeitig bietet der Kontrollgang die Gelegenheit, Fenster zu schließen, Wasserhähne zu überprüfen und unnötige Verbraucher auszuschalten.

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