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News vom 05.08.2026

Effizient heizen mit einer optimal ausgelegten Wärmepumpe

Wärmepumpen sind vor allem in dezentralen Gebieten das wichtigste Heizsystem der Zukunft. 2045 sollen in Nordrhein-Westfalen etwa 70 Prozent der Gebäudewärme von Wärmepumpen erzeugt werden. Damit sie effizient und kostengünstig arbeiten, kommt es auf die richtige Planung und Installation sowie einen optimalen Betrieb an. Im Interview verrät Carsten Petersdorff, Bereichsleiter Gebäude und Wärme bei NRW.Energy4Climate, welche Faktoren entscheidend sind und wie sich das Beste aus Wärmepumpen herausholen lässt.

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Quelle: HTD/KI

Welche Rolle spielen Wärmepumpen für die Wärmewende in Nordrhein-Westfalen?

Wärmepumpen sind entscheidend für die Wärmewende in NRW. Mit einer Effizienz von 300 bis 500 Prozent erzeugen sie aus einer Kilowattstunde Strom drei bis fünf Kilowattstunden Wärme und arbeiten damit effizienter als jedes andere Heizsystem. In dezentralen Gebieten, in denen es keine Wärmenetze geben wird, wird sie die Hauptrolle bei der Gebäudewärmeversorgung spielen. Durch den gerade von der EU-Kommission angekündigten Aktionsplan zur Elektrifizierung und dem darin enthaltenen Vorschlag zur Senkung der Stromsteuer würde der Vorteil von Wärmepumpen gegenüber fossilen Heizungen weiter steigen.

In welche Gebäude kann man Wärmepumpen einbauen?

Wärmepumpen lassen sich grundsätzlich in nahezu jedes Gebäude einbauen, vom modernen Neubau bis zum Altbau. Wichtig ist nicht das Gebäudealter, sondern dass das Heizsystem mit möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden kann, ideal sind weniger als 55 Grad Celsius.

Wärmepumpen funktionieren seit Jahrzehnten auch in viel kälteren Ländern als in Deutschland, ihre Technik ist unumstritten gut und ihre Wirksamkeit kann auf den Großteil der Gebäude individuell angepasst werden. Der Einsatz einer Wärmepumpe sollte vom Energieberatenden oder vom Handwerker daher immer als erste Option geprüft werden, wenn kein Wärmenetz zur Verfügung steht.

Wichtig ist, dass Verbraucherinnen und Verbraucher sich über seriöse, unabhängige Quellen wie der Verbraucherzentrale oder qualifizierte Energieberatende gut informieren, mit der Handwerkerin oder dem Handwerker ihres Vertrauens richtig planen, ein effizientes System auswählen und dieses auch während des Betriebs regelmäßig überprüfen lassen.

Worauf sollte man bei der Planung und Installation einer Wärmepumpe achten?

Eine ganzheitliche Planung und Installation sind maßgebend und legen den Grundstein für eine effizient laufende Wärmepumpe. Entscheidend ist zum Beispiel eine exakte raumweise Heizlastberechnung. Sie verhindert Effizienzverluste und eine Unter- oder Überdimensionierung der Anlage. Ebenso sichern ein sauberer hydraulischer Abgleich, niedrige Vorlauftemperaturen und eine korrekt eingestellte Heizkurve einen wirtschaftlichen Betrieb. Zudem sollten zum Beispiel auch der Aufstellort mit Blick auf Lärm und Luftführung, der Dämmstandard des Gebäudes sowie die verfügbare elektrische Anschlussleistung frühzeitig berücksichtigt werden. NRW.Energy4Climate unterstützt Fachkräfte mit einem neuen Leitfaden bei der Planung und Installation von Wärmepumpen.

Warum ist es wichtig, Wärmepumpen im Betrieb noch weiter zu optimieren?

Weil sich auch nach der Installation die Effizienz einer Wärmepumpe durch regelmäßige Überprüfung noch verbessern lässt. Das ist sogar zu empfehlen, da sich die realen Begebenheiten nicht exakt vorhersagen lassen oder es zu Fehlern kommen kann. Eindeutige Anzeichen für einen fehlerhaften oder suboptimalen Betrieb sind beispielsweise zu niedrige Raumtemperaturen oder ein erhöhter Stromverbrauch. Um Optimierungspotenziale oder einen möglichen Fehlbetrieb frühzeitig erkennen und gezielt beheben zu können, ist ein gutes Monitoring wichtig.

Was bedeutet Monitoring? Wie kann die Effizienz von Wärmepumpen im Betrieb überprüft werden?

Eine regelmäßige Kontrolle der Betriebsdaten und die Wartung von Filtern, Regelung und Sensoren sind Pflicht. Es gilt sicherzustellen, dass die Anlage effizient läuft und keinen unnötigen Strom verbraucht. Digitale Monitoringsysteme können Abweichungen frühzeitig erkennen.

Auch das Nutzerverhalten ist entscheidend: Nach der Installation sollten Handwerkerinnen und Handwerker den Betreibenden eine ausführliche Einweisung geben und Einstellungsänderungen sollten nur in Rücksprache vorgenommen werden, um die Effizienz sicherzustellen. Weitere Informationen zu dem Thema enthält unser neuer Leitfaden für Fachkräfte und Energieberatende.

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Thermosiphon schrieb: Also wenn ich den bekannten Schadensbericht und das verlinkte...
Ruediger1931 schrieb: Du musst doch nur denen obersten Schluck des Kessels ablassen....
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