Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

News vom 04.11.2003

ZDB: Lage am Bau weiter ernst – Silberstreifen noch nicht in Sicht


"2003 wird noch einmal ein rabenschwarzes Baujahr. Bereits im ersten Halbjahr hatten wir bei den Bauinvestitionen ein Minus von 5,6% zu verzeichnen. Diesen Rückstand werden wir in den vor uns liegenden Monaten nicht ausgleichen können, die Bauinvestitionen werden daher von 217 Mrd. Euro bis zum Jahresende um minus 4,5% auf rund 207 Mrd. Euro zurückgehen. Und dies, nachdem wir in den letzten beiden Jahren bereits Rückgänge von 4,8% in 2001 und 5,8% in 2002 zu verzeichnen hatten." So die Einschätzung der Lage am Bau durch den Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Arndt Frauenrath, am Rande des Deutscher Baugewerbetag 2003 Berlin.

Auch beim Umsatz konnte der ZDB-Präsident nur Rückgänge vermelden: "Der Umsatz der Bauunternehmen ging in den ersten sechs Monaten um 8,7% zurück und wird am Jahresende wohl bei rund 80 Mrd. Euro liegen, was einem Minus von 7%, entspricht."

Dies hat Auswirkungen auf die Zahl der Beschäftigten: "Wir werden in diesem Jahr weitere 90.000 Arbeitsplätze verlieren und im Jahresdurchschnitt bei ca. 790.000 liegen, nach 954.000 Beschäftigten in 2001 und 880.000 im Jahr 2002." So Frauenrath weiter.

Der öffentliche Bau weist (mit einem Volumen von 11,8 Mrd. Euro) ein minus von 8,4% und damit die schlechteste Entwicklung der drei Bausparten auf. Hier zeigt sich die Investitionsschwäche von Bund, Ländern und Kommunen mehr als deutlich. Im Wohnungsbau verringerte sich das Volumen um 4,9% (auf 57,4 Mrd. Euro) und im Wirtschaftsbau um 5,7% (auf 30 Mrd. Euro). Der Wohnungsbau könnte, so der ZDB-Präsident, bis zum Jahresende 2003 auf Grund von Vorzieheffekten im Zusammenhang mit der Eigenheimzulage leicht gestützt werden, so dass Ende 2003 minus 3,5% erreicht werden könnte. Die gewerbliche Wirtschaft wird auch in den nächsten Monaten ihre Bauinvestitionen nur vorsichtig disponieren. Der Wirtschaftsbau wird daher wohl um 5% zurückgehen. Die Gebietskörperschaften werden angesichts ihrer Haushaltlage Mühe haben, die Haushaltsansätze bezüglich der Investitionsmaßnahmen auch tatsächlich umzusetzen, so dass der öffentliche Bau bei minus 7% zum Jahresende liegen dürfte.

Trotz steigender Baugenehmigungen wird sich der Wohnungsbau nicht nachhaltig erholen. Diese beruhen auf Vorzieheffekten aufgrund der Diskussion um die Zukunft der Eigenheimzulage. Die Baugenehmigungszahlen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern sind in den ersten sieben Monaten signifikant gestiegen: Diese nahmen um 18,6% auf 99.310 Wohneinheiten in den alten und um 24,6% auf 20.861 Wohneinheiten in den neuen Ländern zu.

Noch sind diese Genehmigungen nicht bei den Unternehmen angekommen, denn in den ersten sieben Monaten diesen Jahres wurden insgesamt 11,9% weniger Aufträge erteilt. Dies entspricht einem Auftragsvolumen von 27,5 Mrd. Euro. Das waren im Westen 13,2% und im Osten 7,5% weniger Aufträge.

Angesichts unsicherer politischer Rahmenbedingungen wie auch konjunktureller Unwägbarkeiten wagte Frauenrath keine detaillierte Prognose für das Jahr 2004: "Allerdings gehen wir davon aus, dass die Bauinvestitionen noch einmal zurückgehen werden. Wir hoffen darauf, dass sich der Rückgang deutlich verlangsamen wird und wir uns im übernächsten Jahr dann der Talsohle nähern werden."

Frauenrath geht im Wohnungsbau von einer vorübergehenden Stabilisierung aus, wenn die bereits erteilten Baugenehmigungen realisiert werden und in konkrete Aufträge einmünden werden. Der Wirtschaftsbau wird auch im kommenden Jahr unter der Investitionszurückhaltung der Unternehmen zu leiden haben. Der öffentliche Bau wird aufgrund der klammen öffentlichen Kassen weiterhin zu wenig investieren.

Für den ZDB-Präsidenten geht auch im kommenden Jahr der Arbeitsplatzabbau am Bau weiter. "Dieser wird sich auch bei Erreichen der berühmten Talsohle fortsetzen. Denn der sich weiter verschärfende Wettbewerbsdruck zwingt die Unternehmen zum Abbau ihrer Belegschaften und zum Einsatz kostengünstigerer Nachunternehmer."

Zur Besserung der Situation forderte Frauenrath positive politische Rahmenbedingungen, die Investitionen anreizen und nicht verhindern, eine deutliche Senkung der Lohnzusatzkosten, um die Unternehmen von den drückenden Arbeitskosten zu entlasten.
Frauenrath zog ein ernüchterndes, abschließendes Fazit: "Die Lage der deutschen Bauwirtschaft ist weiterhin ernst. Von einem Ende der Krise kann nicht die Rede sein. Der Silberstreifen am Horizont zeigt sich noch nicht."

Aktuelle Forenbeiträge
tepee schrieb: Es gibt ja einige wenige Fälle, bei denen der RGK nicht ganz...
ddjst schrieb: Die Bundesregierung beabsichtigt die Förderung von kleinen PV...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
 
Website-Statistik