Energie sparendes Bauen hat sich in den letzten zwanzig Jahren durchgesetzt. Der Bauherr kann sich heute einer ganzen Palette von Gebäudekonzepten bedienen. Ob Niedrigenergiehaus, KfW-60- oder KfW-40-Haus, Drei-Liter-Haus oder Passivhaus - gemeinsam ist diesen Häusern, dass die Betriebskosten niedrig und Komfort und Behaglichkeit groß sind. Das neue BINE-Themen-Info "Energieeffiziente Einfamilienhäuser mit Komfort" stellt die wichtigsten Bauweisen, Materialien und Komponenten für das energiesparende Bauen vor. An sechs Beispielen wird gezeigt, was erreicht werden kann, wenn von der Gebäudehülle bis zur Haustechnik konsequent geplant und gebaut wird.
Grundprinzip des energiesparenden Bauens ist es, Wärmeverluste der Gebäudehülle zu minimieren. Dazu dient eine gute Wärmedämmung mit Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung und eine weitgehend wärmebrückenfreie, luft- und winddichte Gebäudehülle. Die Lüftung erfolgt meist mit Abluftanlagen – möglichst mit Wärmerückgewinnung. Der bauliche Wärmeschutz senkt aber nicht nur die Energiekosten, er bedeutet auch einen Zugewinn an Komfort. Beispielsweise sind die Rauminnenoberflächen auch an kalten Wintertagen angenehm warm. Um eine behagliche Wohnatmosphäre zu erzeugen, kann die Raumlufttemperatur daher niedriger gewählt werden als in einem schlecht gedämmten Gebäude.
Energiesparendes Bauen muss nicht teuer sein. Bei sinkenden Kosten für die Komponenten und tendenziell steigenden Preisen für fossile Energieträger lassen sich bereits heute die Ziele von Ökologie und Ökonomie verbinden. Gegenüber EnEV-Standard betragen die Mehrkosten für KfW-60-Häuser etwa 3 bis 6 Prozent. Für ein Passivhaus müssen 8 bis 15 Prozent Mehrkosten kalkuliert werden. Wer sich entscheiden muss, ist gut beraten nicht nur die Investitionskosten zu betrachten. Wichtig ist die monatliche Belastung inklusive Betriebskosten.
Detaillierte Informationen finden Sie im Themen-Info "Energieeffiziente Einfamilienhäuser mit Komfort". Das Info können Sie
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