Mehr Konzentration auf Premiumsegment, zielgruppengerechte Kundenbetreuung und Objektmanagement. 
Sanitärhersteller Grohe will sein Showroom-Konzept der "articulation Plaza" spätestens zum Ende des Jahres ausweiten. Laut Dr. Michael Pankow, Geschäftsführer von Grohe Deutschland, ist das Düsseldorfer Pilotprojekt so erfolgreich, dass eine zweite Articulation Plaza im "stilwerk" Hamburg eröffnet werden soll: "Genau wie bereits im Düsseldorfer ´stilwerk´, finden wir auch in dem Pendant der Hansestadt ein sehr Marken- und Stilbewusstes Publikum mit hohen Ansprüchen an Qualität und Design vor. Die Erfahrung zeigt uns, dass diese Zielgruppe kompetente Beratung in der Sanitärausstattung sehr zu schätzen weiß und gern annimmt. Diese Klientel spielt in unserer Marktbearbeitung seit Jahren eine zunehmend wichtige Rolle."
Fokus auf Premiumsegment Designarmaturen Insbesondere Designarmaturen, außergewöhnliche Badarchitektur sowie hochwertige Brausen und Duschsysteme bergen noch wichtige Potenziale, meint der Geschäftsführer. Die Ausweitung des Showroom-Konzepts sei daher nur folgerichtig.
In die Planung der Articulation Plaza Hamburg integriert sind kürzere Wege von den Marketing- und Vertriebsmitarbeitern zum Kunden. Deshalb zieht die Grohe Niederlassung Nord zeitlich parallel mit dem Flagship Store in das "stilwerk". Kundenansprache, Markenauftritt und letztlich auch die Weiterentwicklung des Premiumsegments finden darin zusätzlich ihren Ausdruck. Grohe hat sich seit den neunziger Jahren gerade auf diesem Gebiet ständig weiterentwickelt und sein Profil geschärft. Endgebraucher in und um Hamburg sollen dies mit entsprechenden Präsentationen und Service erleben können.
Zielgruppengerechte Kundenbetreuung Niederlassungsleiter Frank Klemm steuert von der Elbmetropole aus seine Marketing- und Vertriebsmitarbeiter für Handel, Handwerk, Planung und speziell für die Be-lange des Design-Sortiments "Articulation". Das Gebiet umfasst Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und den größten Teil Niedersachsens.
Einen regional leicht geänderten Zuschnitt erhält die Niederlassung "Mitte" mit Sitz in Porta Westfalica zur Jahresmitte. Unter Führung von Frank Jahns betreuen seine Mitarbeiter Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Nordhessen und einen Teil im Westen von Niedersachsen.
Im Süden der Republik nimmt Grohe zeitgleich eine umfangreichere Neuordnung vor. "Die ehemaligen Niederlassungen Süd-Ost und Süd-West verschmelzen zu einer neuen, noch schlagkräftigeren Einheit. Mit der Zusammenfassung der Organisationen am Standort Lahr bei Offenburg beabsichtigen wir keinesfalls einen Abbau von Arbeitsplätzen. Mit dem neuen Team wollen wir vielmehr unsere Nähe zu den Kunden erhöhen", erklärt Niederlassungsleiter Thorsten Schulte. Er ist für Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Südhessen verantwortlich.
Professionalisiertes Objektmanagement
Für alle drei Niederlassungen wird die Verfolgung von Bauprojekten in Porta Westfalica zentralisiert. Grohe verspricht sich davon eine professionalisierte und konsequent koordinierte Bearbeitung von Objekten mittlerer Dimension. Die Deutschland weite Objektverfolgung, Planungsdienstleistung sowie das Angebotswesen werden hier zusammengeführt und ausgebaut. Das Objektmanagement für Großobjekte wird in der bewährten Form weitergeführt.
"Ziel der veränderten Strukturen ist, die Marktbearbeitung zu verstärken und gleichzeitig die Kundenbetreuung vor Ort zu intensivieren. Das Zusammenwachsen der Wirtschaftsräume und der Ausbau der Filialnetze unserer Großhandelskunden haben uns zu dieser Entscheidung zusätzlich motiviert", so Dr. Pankow. Bei allen Neustrukturierungen sei jedoch die Kontinuität bezüglich der Ansprechpartner für die Kunden gewährleistet.