

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert weiterhin große Solaranlagen.
Neu sind jetzt die Schwerpunkte Heizungsunterstützung und die Klimatisierung von Gebäuden sowie Niedertemperatur-Prozesswärme. Das Förderkonzept wurde jetzt auf der "Erneuerbare Energie Tour" im Raum Stuttgart vorgestellt.
Gefördert werden Pilot- und Demonstrationsanlagen mit einer Kollektorfläche von mindestens 100 Quadratmetern, insbesondere:
- solar unterstützte, kombinierte Trinkwassererwärmungs- und Heizungsanlagen,
- solar unterstützte Wärmenetze und besonders kostengünstige und effiziente Speicherkonzepte zur zentralen Langzeitwärmespeicherung,
die Einbindung von solarthermischen Anlagen in Fernwärmenetze, - die Kombination von Solarwärme, Geothermie, Abwärmenutzung und energetischer Biomassenutzung,
- die solar unterstützte Klimatisierung und deren Kombination mit solarer Trinkwassererwärmung und Heizung,
- solare Prozesswärme z.B. in Großküchen, Wäschereien,
- aber auch andere Anlagen mit besonderer wissenschaftlicher, technischer oder wirtschaftlicher Bedeutung.
Neben der Planung und Installation werden auch gefördert:
- Die wissenschaftliche Begleitforschung
- Instrumente zum Energie-Contracting bei Vorhaben mit solar unterstützter Trinkwassererwärmung und Heizungsanlagen – Solares Contracting
- Untersuchungen zu rechtlichen Problemen
- Entwicklung von Entscheidungshilfen für die Investition in solarthermische Anlagen
- Vermittlung der Ergebnisse an Akteure, wie Planer, Architekten, Bauherren, Handwerker
Das Fördervolumen wird bei 4 Mio. € pro Jahr liegen. Ausführliche Unterlagen zum Förderkonzept finden Sie
hier.
Mit der Durchführung der Fördermaßnahme ist der Projektträger Jülich (PTJ) des BMU beauftragt (
www.fz-juelich.de/ptj).
Anfragen bzw. Förderanträge sind zu richten an:
Projektträger Jülich (PTJ)
Außenstelle Berlin
Wallstraße 17-22
10179 Berlin
E-Mail:
[email protected]