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News vom 09.03.2004

Beispielhafte Heizungssanierung bringt Komfortgewinn und deutliche Energieeinsparung


"Cuprotherm"- und "Hypoplan"-Flächenheizungen für historische Kirche in Auerbach.
Austausch einer 116 Jahre alten Dampfheizung / Flächenheizungen für Kirchenheizungen besonders gut geeignet / Optimierte Wärmeverteilung auch in hohen Räumen / "Cuprotherm"-Fußbodenheizung mit 540 qm Heizfläche für das Kirchenschiff / Ergänzung durch "Hypoplan"-Wandheizungen / Alle Flächenheizungen und Anschlussleitungen aus KME-Markenkupferrohren / Neuer Brennwertkessel mit 50 Prozent niedrigerer Nennwärmeleistung.


Ein fast schon "biblisches Alter" hatte die Dampfheizung, die bis 2003 in der Stadtkirche St. Laurentius im sächsischen Auerbach (Vogtland) lärmend und leckend ihren Dienst verrichtete. Das im Jahr 1887 installierte System bestand aus dampfbeheizten Rohren, die im Kirchenschiff und auf den Emporen installiert waren. Die Anlage war zwar 1991 von Festbrennstoff auf Erdgas umgestellt worden, dies änderte jedoch nichts an ihren systembedingten Nachteilen. Hierzu zählten unter anderem Zugerscheinungen und eine ungünstige Temperaturverteilung, die bereits zu feuchtigkeitsbedingten Gebäudeschäden geführt hatte.

Umfassende Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen im Innenraum boten der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Auerbach eine günstige Gelegenheit, auch die Kirchenheizung bei Komfort und Energieeinsparung auf den neuesten Stand zu bringen. Auf Basis der Flächenheizungssysteme "Cuprotherm" und "Hypoplan" der KM Europa Metal AG konzipierte das Ingenieurbüro Petzold & Rink (Falkenstein) eine nicht nur für Kirchenheizungen beispielhafte Lösung. Denn Flächenheizungen spielen ihre Systemvorteile – ein angenehmes Raumklima durch hohen Strahlungswärmeanteil und einen geringeren Heizenergiebedarf – auch und gerade in Gebäuden mit großen und hohen Räumen aus. So ist die Erwärmung eines großen Luftvolumens mit Konvektionsheizungen mit erheblich höherem Energieaufwand verbunden als die Erzeugung eines angenehmen Raumklimas mit Strahlungswärme. Bei historischen Gebäuden mit massiver Bausubstanz kann die Wandheizung zudem einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung leisten, indem sie bei der Vermeidung von Schäden durch feuchtes Mauerwerk hilft.

Im Falle der St.-Laurentius-Kirche in Auerbach waren neben der bedarfsgerechten Beheizung von 8.450 Kubikmeter umbautem Raum weitere kirchenspezifische Herausforderungen zu beachten. So sind z.B. zum Schutz der Einbauten in der Kirche – insbesondere einer historischen Jehmlich-Orgel aus dem Jahre 1842 – während der Auf- und Abheizphasen nur geringe Temperaturänderungen von maximal 2K pro Stunde zulässig.

Mit Markenkupferrohren von KME konnten die Anforderungen "aus einer Hand" abgedeckt werden. So bot die anstehende Erneuerung des Fußbodenbelages für das 685 qm messende Kirchenschiff die Gelegenheit zur Planung und Installation einer großflächigen "Cuprotherm"-Fußbodenheizung mit insgesamt 540 qm Heizfläche. Hierfür wurden die "Cuprotherm"-Markenkupferrohre in blanker Ausführung verlegt und in Gussasphalt eingebettet. Weitere 242 qm der vielfach bewährten Flächenheizung von KME wurden – in der ummantelten Variante – als Wandheizung entlang den Außenwänden ausgeführt. Außerdem kamen 40 qm Heizflächen des Hypoplan"-Wandheizungssystems zum Einsatz, bei dem Kupferrohrregister in eine Putzschicht auf Mineralbasis eingebettet werden. Die KME-Flächenheizungssysteme sind mit umfassendem Systemzubehör und hierauf abgestimmtem Werkzeug leicht und schnell zu verlegen, dabei korrosionsbeständig, unempfindlich gegen Hitze und Kälte sowie außerordentlich langlebig. Zudem tritt bei Kupferrohren keine Sauerstoffdiffusion auf, daher kann es auch nicht zum Verschlammen der Flächenheizungen kommen.

Das beauftragte SHK-Fachhandwerksunternehmen Reichenbacher HLS-Technik e.G. (Reichenbach) verwendete auch für die Verbindungsleitungen zwischen Heizzentrale und Flächenheizungen KME-Markenkupferrohre: 135 m "Sanco" im Abmessungsbereich 15x1 bis 76x2 mm sowie 1.285 m "Wicu Rohr" und "Wicu Extra" im Abmessungsbereich 15x1 bis 54x2 mm. So bestehen alle wasserführenden Teile der Heizungsanlage in der St. Laurentius-Kirche Auerbach aus Markenkupferrohren von KME.

Die "historische" Dampfheizung selbst wurde durch eine Gas-Brennwertkesselanlage mit 170 kW Nennwärmeleistung ersetzt. Diese wurde mit einer modernen, feuchte- und temperaturgesteuerten Regelung ausgestattet. Zugleich konnte die Nennwärmeleistung des Wärmeerzeugers halbiert werden, da durch die Wandheizung an den Außenwänden ein deutlich geringerer Energieeinsatz für das Aufheizen der Kirche erforderlich ist. Vor diesem Hintergrund macht sich die Heizungssanierung durch erheblich niedrigere Heizkosten langfristig praktisch von selbst bezahlt.

Weitere Vorteile der neuen Kirchenheizung sind eine gleichmäßige Temperaturverteilung in der Aufenthaltszone unter weitgehender Vermeidung kalter Fallluftströmungen sowie – durch Wegfall der Wasserdampfkondensation – eine deutliche Verminderung der Oberflächenverschmutzung an Wänden und Inventar. Unter dem Strich konnte so eine für die speziellen Anforderungen der Kirche St. Laurentius "maßgeschneiderte" Lösung realisiert werden, die aber zugleich Beispielcharakter für andere Sanierungsmaßnahmen in historischen Bauwerken hat.

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P G schrieb: Hallo, ich hab irgendwie ein Verständnis Problem, ich möchte...
Sonnenschein123 schrieb: Hallo zusammen, ich habe einen älteren ETA PE 25, Baujahr...
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