

Junkers/Bosch-Thermotechnik erweitert jetzt das Programm an Cerapur-Brennwertthermen um höhere Leistungsklassen: Die neuen Cerapur Maxx mit 65 und 90 Kilowatt können als Einzelgeräte auch große Wohnanlagen oder mehrere Gebäude mit Heizwärme und Warmwasser versorgen. Die Geräte sind trotz ihrer hohen Leistung kompakt und zudem einfach zu installieren. Junkers/Bosch-Thermotechnik ist unter den großen deutschen Anbietern der einzige mit einem kompletten Programm wandhängender Brennwertgeräte von drei bis 90 Kilowatt.
Im Altbau beheizt die große Cerapur Maxx mit 90 Kilowatt eine Wohnfläche bis zu 750 Quadratmetern, im besser isolierten Neubau bis zu 1.900 Quadratmeter. Bei einem "Energiesparhaus" (30 Watt Heizwärmebedarf pro Quadratmeter) versorgt sie sogar bis zu 2.800 Quadratmeter mit Heizwärme und warmem Wasser. Diese hohe Leistung ist vor allem für Bauherren, Planer und Architekten interessant, die große Wohnanlagen oder mehrere Gebäude mit nur einem Gerät beheizen wollen. Daher spielt die Cerapur Maxx 90 ihre Leistungsstärke besonders in gewerblichen und kommunalen Gebäuden voll aus. Um den unterschiedlichen Einbauanforderungen zu entsprechen, lassen sich die neuen Geräte sowohl raumluftabhängig als auch raumluftunabhängig betreiben. Die Cerapur Maxx beheizt zudem Warmwasserspeicher von rund 500 bis 1.000 Liter Fassungsvermögen. Entsprechend komfortabel ist auch die Warmwasserbereitung.
Die weite Modulationsspanne von 20 bis 100 Prozent der beiden Geräte erlaubt eine genaue Anpassung an den jeweiligen Wärmebedarf im Gebäude. Zusammen mit ihrem Vormischbrenner aus Edelstahl mit Metallvliesoberfläche erhöht dies den Wirkungsgrad der Brennwertgeräte und minimiert die Emissionen. Die Cerapur Maxx 90 erreicht einen Normnutzungsgrad von 109 Prozent, die Variante mit 65 Kilowatt Leistung bringt es sogar auf 110 Prozent: Das reduziert den Energieverbrauch, schont die Umwelt und senkt die Heizkosten.
In Bauart, Material und Regeltechnik unterscheiden sich die neuen Modelle nicht von den anderen Cerapur-Thermen. Alle Geräte sind wandhängend, und auch die Maxx-Ausführungen sind mit Abmessungen von 94 Zentimeter Höhe, 50 Zentimeter Breite und 35 Zentimeter Tiefe (45 Zentimeter bei 90 Kilowatt) kompakt und einfach zu installieren. Zudem sind sie kostengünstig in Reparatur und Wartung.
Die Cerapur Maxx 65 und 90 sind darüber hinaus ausgestattet mit:- hochkorrosionsbeständigen Aluminium-Silizium-Wärmeübertragern,
- einer Gas-Luft-Verbundregelung mit pneumatisch geregelter Gasarmatur zur Sicherstellung der Verbrennungsgüte,
- einer automatischen Hochspannungszündung mit Ionisationsüberwachung als Sicherheits- und Überwachungseinrichtung
- und einem Gebläse für die Zufuhr von Verbrennungsluft und die Abführung der Abgase.
Für eine flexible hydraulische Einbindung dieser Leistungsklasse wird eine Umwälzpumpe oder eine Speicherladepumpe außerhalb des Gerätes installiert, ebenso das Membranausdehnungsgefäß und das Sicherheitsventil. Zur Regelung der Heizsysteme steht das bewährte Thermotechnik-Reglerprogramm Ceracontrol zur Verfügung. Für die Regelung einzelner Heizgruppen sind die motorbetriebenen Mischersätze mit den passenden elektrischen Modulen erhältlich. Benutzer und Installateure können sich jederzeit und einfach einen Überblick über den Betriebszustand der Geräte verschaffen: Eine LED-Anzeige informiert über aktuelle Programmeinstellungen sowie Soll- und Ist-Temperatur. Dem Fachhandwerker assistiert die Cerapur Maxx über das Display zudem bei Inbetriebnahme, Wartung, Diagnose und Reparatur.