
Immer mehr Bauherren und Modernisierer entscheiden sich für eine Wandheizung. Dieses System bietet durch einen hohen Anteil langwelliger Strahlungswärme besonders viel Heizkomfort. Zugleich kann die Raumluft – bei gleichem subjektiven Wärmeempfinden – zwei bis drei Grad Celsius niedriger temperiert werden als bei Beheizung durch Radiatoren, wodurch sich langfristig bei den Gesamtkosten deutlich sparen lässt.
Da die Wandheizung somit für das SHK-Fachhandwerk zunehmend interessanter wird, waren hier auch zur SHK Essen 2004 überzeugende Produkte gefragt. Vor diesem Hintergrund präsentierte die KM Europa Metal AG zur Messe ihr Wandheizungssystem "Hypoplan". Es ist für niedrige Vorlauftemperaturen einer modernen Brennwert-Zentralheizung, aber auch für den Betrieb mit innovativen Wärmeerzeugern wie z.B. Solaranlagen oder Wärmepumpenheizungen besonders gut geeignet. Die Wärmeabgabe erfolgt über mineralische Heizflächen an Wand oder Decke, in die Kupferrohrregister eingebettet sind.
Entscheidend Vorteile hat das "Hypoplan"-System nach KME-Angaben bei der Montage. Mit nur sechs Registertypen lässt sich jede beliebige Einbausituation abdecken. Durch eine besonders geringe Aufbauhöhe kann die "Hypoplan"-Wandheizung in bauübliche Putzstärken von 15 bis 20 mm eingebettet werden.
Die "Hypoplan"-Wandheizung kann sowohl auf Außen- als auch auf Innenwänden angebracht werden. Alle mineralischen Putze, Gips, Gips/Kalk oder Lehmputze können eingesetzt werden. Das Oberflächenfinish ist frei wählbar, alle im Innen- und Ob-jektausbau üblichen Beschichtungen wie Feinspachtel, Tapeten und Farbbeschichtungen sind zulässig. Ein weiterer Vorteil ist, dass das System mit entsprechender Zusatztechnik auch zur zugfreien Raumkühlung im Sommer eingesetzt werden kann.