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News vom 08.04.2004

Heizen mit Mehrwert


Brennwertgeräte erobern den Markt

Gut 1,7 Millionen Gas-Brennwertgeräte sorgen in der Bundesrepublik für Wärme und Warmwasser im Haus - Tendenz steigend. Allein im vergangenen Jahr kamen nach Informationen des Initiativkreises Erdgas & Umwelt 270.000 Wärmeerzeuger dieses Typs dazu. Inzwischen setzt jeder zweite deutsche Hauseigentümer beim Kauf eines Gas-Heizgerätes auf diese Technologie. Ein durchweg positiver Trend; spart doch die Brennwerttechnik nicht nur unnötige Schadstoffemissionen und schont so die Umwelt, auch der Geldbeutel wird spürbar entlastet. Angesichts der heutigen „Geiz ist Geil“-Mentalität vieler Verbraucher ein echtes Argument für den Austausch veralteter Heiztechnik.

Wie Brennwertkessel zu hohen Nutzungsgraden kommen, ist leicht zu erklären: Die Brennwerttechnik nutzt zusätzlich die im Abgas versteckt enthaltene Verdampfungswärme des Wassers, das bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht und bei herkömmlichen Heizkesseln ungenutzt über den Schornstein entweicht. Der Energiegehalt des Brennstoffs wird nahezu vollständig in Heizwärme umgesetzt.

Inzwischen haben auch die Hersteller von Öl-Wärmeerzeugern den Brennwert-Trend erkannt. Gut zwei Dutzend Anbieter haben inzwischen Öl-Brennwertgeräte in bodenstehender oder auch kompakter wandhängender Ausführung im Produktprogramm. Dabei sind einige Geräte so leise, dass sie auch in Räumen installiert werden können, die an Schlafräume angrenzen, versprechen die Hersteller.

Analog zu den Gas-Brennwertgeräten können die ölbetriebenen Varianten raumluftunabhängig betrieben werden, Abgas und Verbrennungsluft werden dabei über ein Luft-Abgas-System (LAS) geführt. Positiver Nebeneffekt dieser Betriebsweise: Selbst wenn Waschmaschine und Wäschetrockner im selben Raum stehen, gelangen weder Staub noch Waschmitteldämpfe in das Heizgerät. Es verschmutz nicht so schnell, zudem wird der Aufstellraum im Winter nicht durch die notwendige Frischluft ausgekühlt.

Die flächendeckende Markteinführung eines schwefelarmen Heizöls in Verbindung mit der Änderung des technischen Regelwerkes zur Kondensateinleitung in Abwasseranlagen sind zudem Garanten dafür, dass die Installation einer Öl-Brennwertanlage zukünftig genauso einfach zu realisieren ist, wie die Montage eines herkömmlichen Wärmeerzeugers. Die bisher aufwendige Neutralisierung des anfallenden Kondensats kann im häuslichen Bereich vielfach entfallen, wenn der schwefelarme Brennstoff eingesetzt wird.

Das Sanierungspotenzial indes ist enorm, wie die jüngsten Zahlen in der Statistik des Schornsteinfegerhandwerks zeigen: Etwa 1,54 Millionen Ölheizungen sind vor 1982 installiert worden und gelten nach heutigem Stand der Technik als Energieverschwender, belasten sie doch nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel ihrer Besitzer. Eine Investition in moderne Heiztechnik zahlt sich also in barer Münze aus. Bis zu 40 Prozent der Energiekosten lassen sich Schätzungen von Fachleuten zufolge durch moderne Brennwerttechnik einsparen.

Wer sich näher mit der Brennwerttechnik und ihren Einsatzfeldern auseinander setzen möchte, sollte die IFH/Intherm vom 21. bis 24. April 2004 in Nürnberg besuchen. Dort präsentieren Geräte- und Systemhersteller ihre Produkte und Dienstleistungen.

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P G schrieb: Hallo, ich hab irgendwie ein Verständnis Problem, ich möchte...
Sonnenschein123 schrieb: Hallo zusammen, ich habe einen älteren ETA PE 25, Baujahr...
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