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News vom 14.04.2004

Rückstauverschlüsse - die unsichtbaren Helfer im Keller


Bei Platzregen stehen die Telefone der Feuerwehren nicht still: Hier ein überfluteter Keller, dort eine voll gelaufene Waschküche. Das schmutzige Wasser bahnt sich seinen Weg aus dem öffentlichen Kanalnetz, quält sich durch die Grundleitung des Gebäudes und ergießt sich schließlich aus Bodenablauf, Ausgussbecken und WC in die tief gelegenen Räume. Die Feuerwehren sind pausenlos im Einsatz, um die unerwünschte Flut wieder aus den Häusern zu pumpen und das feuchte, arg verschmutze Inventar freizulegen. Dann können die Aufräumarbeiten beginnen. Schön, wenn da Versicherungsschutz besteht. Doch der ist keineswegs obligatorisch, wie Versicherungsgesellschaften mitteilen. Ein Blick in die Police der Hausrat- und Gebäudeversicherung schafft schnell Klarheit.

Ursache für den Rückstau ist eine Überlastung des öffentlichen Kanalnetzes bei Starkregen. Bedroht sind Gebäude, die unterhalb des Straßenniveaus (Rückstauebene) ungesicherte Entwässerungsgegenstände haben. Daher ist in solchen Fällen eine Abwasserhebeanlage mit Rückstauschleife vorgeschrieben, die das unterhalb der Rückstauebene anfallende Abwasser permanent in den Kanal pumpt; die Schleife selbst muss dabei höher liegen als die Rückstauebene. Eine recht kostenintensive Maßnahme.

Besteht aber Gefälle zum Kanal, dürfen unter bestimmten Voraussetzungen auch Rückstauverschlüsse in die Grundleitung eingesetzt werden. Im Normalbetrieb fließt das fäkalienhaltige und fäkalienfreie Schmutzwasser über den geöffneten Rückstauverschluss in den Kanal. Kommt es jedoch z.B. infolge eines Starkregens zu einem Rückstau, schließt das zurück strömende Wasser eine Pendelklappe, sodass eine Überschwemmung der Räume verhindert wird. Rückstauarmaturen sind grundsätzlich mit zwei unabhängigen Verschlüssen ausgestattet: einen automatischen Hauptverschluss und einen von Hand betätigten Notverschluss. Sind Exkremente im Abwasser enthalten, muss eine Motor betriebene Klappe eingebaut sein, weil hier höhere Kräfte auftreten können. Bei fäkalienfreiem Abwasser wird dies nicht gefordert.

Um Entwässerungsgegenstände auch bei Rückstau aus dem Kanalnetz betreiben zu können, hält die Industrie Rückstauarmaturen bereit, die mit einer Abwasserpumpe ausgerüstet sind. Wird also beispielsweise das unterhalb der Rückstauebene befindliche WC benutzt, drückt die Pumpe das Schmutzwasser gegen den Kanaldruck ins öffentliche Netz. Dem Nutzer wird mit dieser Variante eine hohe Sicherheit und ein besonderes Maß an Komfort geboten.

Die bis hierher beschriebenen Rückstauverschlüsse werden in aller Regel in die vorhandene Grundleitung eingebaut. Befindet sich im Rückstau gefährdeten Bereich nur eine Ablaufstelle in Form eines Ausgussbeckens, ist der Röhrengeruchverschluss mit Rückstausicherung die richtige Wahl. Auch diese Ausführung muss zwei Verschlussmöglichkeiten bieten (automatisch und von Hand).

Wer sich näher mit Rückstauverschlüssen, ihrer Technik und ihren Einsatzfeldern auseinandersetzen möchte, sollte die IFH/Intherm vom 21. bis 24. April 2004 in Nürnberg besuchen. Dort präsentieren Geräte- und Systemhersteller ihre Produkte und Dienstleistungen.

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P G schrieb: Hallo, ich hab irgendwie ein Verständnis Problem, ich möchte...
Sonnenschein123 schrieb: Hallo zusammen, ich habe einen älteren ETA PE 25, Baujahr...
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