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News vom 15.04.2004

Mit modernen Raumklimageräten der Hitze trotzen


Der Markt der Raumklimageräte boomt. Vorreiter war wohl die Autoindustrie. Kaum ein PKW, der heute noch ohne Klimaanlage verkauft wird. Und was im PKW funktioniert, muss auch fürs Haus taugen, scheinen die Verbraucher zu urteilen. Allein in der Bundesrepublik sollen in 2002 Schätzungen zufolge gut 120.000 – 140.000 Raumklimageräte über den Fachhandel verkauft und installiert worden sein. Dazu kommen noch die Geräte, die beispielsweise über Baumärkte vertrieben wurden.

Waren es in früheren Zeiten vielfach kleinere Büros, Einzelhandelsgeschäfte oder Arztpraxen, die mit Raumklimageräten ausgestattet wurden, so gönnen heute sich immer mehr Privatleute den Luxus einer angenehmen Raumkonditionierung. Der Trend zum Dachgeschossausbau und zu großen Fenstern sorgt ebenfalls für Nachfrage nach Klimalösungen. Denn die Temperatur- und Feuchtewerte in solchen Räumen erreichen im Sommer oftmals ein unerträgliches Maß. Moderne Klimalösungen zur Raumkühlung und -entfeuchtung können helfen, die Temperaturen auch an heißesten Tagen in behaglichen Grenzen zu halten. Geschwitzt wird dann nur noch in der Sauna.

Je nach Komfortanspruch und Einsatzzweck bietet der Markt unterschiedlichste Systeme - vom einfachen Mobilgerät bis zu Multi-Split-Systemen. Im Trend liegen derzeit Mobilgeräte. Sie kommen in Räumen mit geringen Kühllasten zum Einsatz, etwa in kleineren Büro- oder Wohnräumen. Ihre Kühlleistung liegt üblicher Weise im Bereich von 2 bis 3,5 kW. Ein Vorteil der Mobilgeräte liegt in der kompakten Bauform. So lassen sich die Geräte sobald sie nicht mehr benötigt werden beispielsweise in einem Abstellraum verstauen. Denkbar einfach ist auch die Handhabung: Es genügt eine Steckdose für den elektrischen Anschluss, der Abluftschlauch wird lediglich durch einen Fenster- oder Türspalt ins Freie geführt.

Bei den Kompakt- oder Fensterklimageräten ist die gesamte Technik in einem Gehäuse integriert, das in einem Fenster- oder in die Außenwand eingebaut wird. Die Kühlleistung dieser Geräte liegt im Bereich von 1,5 bis 7 kW. Vorteile diese Bauart sind die einfache Bedienbarkeit und der günstige Anschaffungspreis.

Werden größere Kühlleistungen benötigt sind Split-Geräte die geeignete Wahl. Dabei wird, wie der Name schon sagt, das Gerät in zwei Teile aufgesplittet. Der eine Teil befindet sich im Freien, der andere innerhalb des zu kühlenden Raumes. Bei Split-Geräten ersetzt eine dünne Funktionsleitung die bei Mobilgeräten üblichen Abluftschläuche. Durch diese Leitung fließt das Kältemittel, das die dem Raum entnommene Wärme nach außen abführt. Eine Sonderform bilden die so genannten Multisplit-Geräte, bei denen an ein Außenteil mehr als zehn Innenteile angeschlossen werden können. Diese Technik eignet sich besonders für den Einbau in Gebäuden mit mehreren zu klimatisierenden Räumen, wie etwa kleinere Hotels, Büros oder Arztpraxen.

Die Kühlleistung von Split- bzw. Multisplit-Geräten liegt zwischen 3 und 15 kW. Durch Kombination mehrerer Außengeräte können auch deutlich höhere Leistungen erzielt werden. Als Vorteile gegenüber Mobil- und Kompaktgeräten sind hier die höhere Kühlleistung und der geräuschärmere Betrieb zu nennen. Um die Innenteile für Splitsysteme unauffällig in das Gebäude zu integrieren, gibt es verschiedene Ausführungen: Stand-, Wand-, Kassetten- und Deckeneinbaugeräte, dazu zahlreiche Sonderformen. Somit lassen sich für jeden Einsatzzweck harmonische Klimalösungen auch für anspruchsvolle Einsatzzwecke realisieren.

Wer sich näher mit den Raumklimageräten und ihren Einsatzfeldern auseinander setzen möchte, sollte die IFH/Intherm vom 21. bis 24. April 2004 in Nürnberg besuchen. Dort präsentieren Geräte- und Systemhersteller ihre Produkte und Dienstleistungen.

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P G schrieb: Hallo, ich hab irgendwie ein Verständnis Problem, ich möchte...
Sonnenschein123 schrieb: Hallo zusammen, ich habe einen älteren ETA PE 25, Baujahr...
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