Hallen und Großräume...
stellen hohe Anforderungen an die Heiztechnik, besonders was die Behaglichkeit dort beschäftigter Personen betrifft. Auch der Aspekt der Wirtschaftlichkeit darf nicht unberücksichtigt bleiben.
Gerade in großen Räumen und Hallen können leicht Luftbewegungen entstehen, die negative Auswirkungen auf dort tätige Personen haben. Dadurch entstehende Staubaufwirbelungen sind für die Gesundheit des Personals und oft auch für den stattfindenden Produktionsprozess nicht wünschenswert.
Die für eine Halle optimale Beheizung sollte dort wirken, wo es gewünscht wird, verstärkt z. B, in den Aufenthaltszonen von Personen in:
• Werk- und Lagerhallen
• Großräumen wie Hochregegallager, Werften und Flugzeughallen
• Verkaufs- und Ausstellungshallen, -räumen
• Sporthallen, z. B. Reit- und Tennishallen
• offenen Räumen wie z. B. Verkaufspassagen
• Produktionshallen z. B. der Keramikindustrie
• Laboratorien und Reinräumen in der Elektronikbranche
• teilbeheizten Räumen und Hallen
Die Aufgaben im Einzelnen • Höchstmögliche Behaglichkeit durch gleichmäßige Wärmeverteilung ohne störende Luftbewegung.
• Keine Geräuschbelästigung durch die Beheizung im Raum.
• Wirtschaftlichkeit durch eine der Raumgröße angepasste Beheizungsmethode.
• Vermeidung von Staubverbrennung/-verschwelung (Kein Hochtemperatur- und Direktverbrennungssystem).
• Wartungsfreiheit.
• Raumersparnis, da keine Platzbeanspruchung auf Boden und an Wänden.
• Optimale Regelbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
• Verbindung der einzelnen Längenelemente auch ohne Schweißarbeiten mit Kosten- und Zeitersparnis durch einfache und schnelle Montage.
• RAL-Farbe nach Wunsch.
Kampmann Galaxis Deckenstrahlplatten Wirkungsweise von Deckenstrahlplatten
Die Sonne gibt ihre Energie durch Wärmestrahlung ab. Diese durchdringt die Luft und erwärmt angestrahlte Körper. Ist Wärmestrahlung vorhanden, spielt die Lufttemperatur für das Empfinden des Menschen eine untergeordnete Rolle. Ein Beispiel: Die Lufttemperaturen sind in der Sonne und im Schatten gleich. Bei Temperaturen um 0 °C fühlt man sich jedoch nur in der Sonne wohl, denn hier kommt die Strahlungswärme hinzu.
Auch Deckenstrahlplatten geben, wie die Sonne, Wärmestrahlung an die Umgebung ab. Wird die Strahlung von der Oberfläche eines Körpers aufgenommen, entsteht dort Wärme. Die Speicherfähigkeit dieser Körper bewirkt eine langsame und kontinuierliche Wärmeabgabe. Die Wärme wird g gleichmäßig verteilt und es kommt nicht zu Zugerscheinungen und Staubaufwirbelungen. Diese Faktoren zusammen bewirken die besondere Behaglichkeit bei der Beheizung mit Deckenstrahlplatten.
Das Phänomen ist:
Aktive befinden sich in kühlendem Luftstrom, Passive sind von wohliger Wärme umgeben.
Behaglichkeit - Energieeinsparung
Kampmann Deckenstrahlplatten geben ihre Heizenergie zu 60-70 % als Wärmestrahlung ab. Diese Wärmestrahlung wird beim Auftreffen auf Fußboden und Umgebung (Umschließungsflächen) in Wärmeenergie umgewandelt und an die Luft abgegeben.
Die tatsächlich empfundene Temperatur des Menschen entspricht dem Mittelwert aus Lufttemperatur und mittlerer Temperatur der Umschließungsflächen (DIN 4701 T 1). Direktstrahlung und die Erhöhung der Umschließungsflächentemperatur durch die Wärmestrahlung bewirken, dass die Lufttemperatur niedriger gehalten werden kann, ohne dass die Behaglichkeit verringert wird.
Beispiel: Ist die Luft 20 °C warm, sind üblicherweise die Umschließungsflächen kälter (z. B. ca. 15 °C). Haben durch Deckenstrahlplatten erwärmte Umschließungsflächen z. B. eine Temperatur von 20 °C, kann die Temperatur der Luft um 2-4 K niedriger gehalten werden. Bei ca. 16-18 °C Lufttemperatur stellt sich dann eine für den Menschen mindestens ebenso große Behaglichkeit ein.