
Kombination aus Plattenheizkörper, Lüftungseinheit und Wärmerückgewinnung: Olsberg präsentiert neue Generation von "AirCom zentral". Eine neue Generation seines Lüftungsheizkörpers "AirCom zentral" präsentierte jetzt der Heiz- und Lüftungstechnik-Spezialist Olsberg Haustechnik GmbH & Co. KG. Das System besteht aus einem Plattenheizkörper mit 633 W Heizleistung (bei 55/45°C) und einer integrierten Lüftungseinheit mit Kreuzstromwärmetauscher, der bis zu 70 Prozent Wärmerückgewinnung aus der Abluft erzielt. "AirCom zentral" wird anstelle eines herkömmlichen Heizkörpers montiert und an den Heizkreislauf der Warmwasser-Zentralheizung angeschlossen. So kann der Lüftungsbedarf stark gedämmter Neu- und Altbauten besonders einfach und wirtschaftlich erfüllt und eine ansonsten drohende Schimmelpilzbildung wirkungsvoll vermieden werden.
Das technisch anhand der bisherigen Praxiserfahrungen optimierte System verbraucht jetzt im Lüftungsbetrieb noch weniger Strom. In der kleinsten Stufe beträgt die Leistungsaufnahme lediglich 8W, dies entspricht in etwa der einer kleinen Energiesparlampe. Verbesserungen gibt es auch bei der Wartungsfreundlichkeit. Die Frontabdeckungen können mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug abgenommen werden, wobei die Stromzufuhr durch einen Sicherheitskontakt unterbrochen wird. Die Lüftungseinheit selbst kann jetzt durch einfaches Lösen eines Schnappverschlusses

komplett herausgenommen werden. Hierdurch wird der Zugang zu den Luftkanälen vereinfacht, was dem Nutzer eine eventuell notwendige Reinigung erleichtert. Soll der Kreuzstromwärmetauscher gereinigt werden, kann er ebenfalls einfach herausgezogen werden.
Neu ist darüber hinaus eine Elektronik, die einen besonders geräuscharmen und energiesparenden Betrieb der Radial-Lüfter ermöglicht. Sie stellt zudem einen relativ linearen Drehzahlverlauf von Stufe 1 (20 m³/h) bis 6 (60 m³/h) sicher. Ein integrierter Frostwächter schaltet den Zuluftventilator automatisch ab, sobald die einströmende Außenluft trotz Wärmerückgewinnung 3°C unterschreitet. Zudem wird der Nutzer in Abhängigkeit von Einsatzbedingungen und Betriebsdauer erinnert, wann ein Wechsel des eingebauten Frischluftfilter zum Schutz gegen Staub und Pollen erforderlich ist.
Auch das bei extremen Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschieden anfallende und in einer Auffangwanne gesammelte Kondensat kann jetzt leichter entfernt werden. Hierfür verfügt das Gerät über eine optische Anzeige an der Seite und einen Schlauch, mit dem das Wasser bei Bedarf abgelassen werden kann. Neu ist darüber hinaus ein integrierter Absperrschieber, mit dem Zu- und Abluftkanal z.B. bei starkem Wind oder zur Vermeidung von Zugerscheinungen bei abgeschaltetem Betriebssystem verschlossen werden können.
Wie Olsberg Haustechnik betont, ist "AirCom zentral" nicht nur für die kontrollierte Wohnungslüftung in EnEV-gerecht gebauten bzw. sanierten Wohngebäuden konzipiert, sondern bewährt sich auch und gerade in sanierten Altbauten, die der WSVO 1995 entsprechen. Denn auch hier kommt es nach einer Sanierung oft zu bauphysikalischen Problemen, wenn die vor allem in Badezimmer und Küche entstehende Luftfeuchtigkeit bei normalem Wohn- und Lüftungsverhalten nicht mehr abgeführt werden kann. Hier ist "AirCom zentral" die geeignete Lösung, um der immer weiter verbreiteten Schimmelpilzproblematik wirksam vorzubeugen.
"AirCom zentral" kann schnell und einfach durch das SHK-Fachhandwerk installiert werden. Hierfür ist eine Montageschablone in das Gerät integriert. Dabei müssen neben dem Anschluss an eine 230 V-Steckdose lediglich zwei kleine Mauerdurchbrüche – vorzugsweise unter dem Fenster – vorgesehen werden.