
Zusatzfunktionen zu nutzen zu einem späteren Zeitpunkt bedeutet oftmals, auch gleich ein neues Basisgerät zu kaufen. Nicht so beim neuen Kompaktwärmezähler Integral-MK MaXX.
Heute als reiner Wärmezähler eingebaut, morgen für Datenfernübertragung zur Fernablesung oder im Rahmen der integrierten Gebäudeleittechnik genutzt: Der jederzeit nachträglich zu installierende Optionsstecker - in plug & playTechnik - macht das spielend einfach möglich, denn die erforderliche Intelligenz ist darin untergebracht. Und damit das dann auch bei sehr beengten Einbauverhältnissen möglich ist - wie z. B. in nur 85 mm flachen Einbauschränken - hat Allmess den Integral-MK MaXX „miniaturisiert".
Möglich wurde das durch die weltweit modernste, ASIC-basierte One-Chip-Technologie, die in dieser Form erstmalig zum Einsatz kommt.
Generell bestehen Wärmezähler aus drei Komponenten: Dem Volumenmessteil, dem Rechenwerk und den beiden Temperaturfühlern. Das Rechenwerk ermittelt dann aus Vor- und Rücklauftemperatur sowie dem Volumenstrom die abgenommene Wärmemenge und zeigt sie im Display an. Zusätzlich können moderne elektronische Rechenwerke eine Vielzahl von Messwerten erfassen, im Zwischenspeicher ablegen und bei Bedarf anzeigen: Beispielsweise Momentanwerte für den Durchfluss (in I/h oder m3/h), Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur oder den Zählerstand zu programmierbaren Stichtagen.
Mit dem Messkapsel-Wärmezähler Integral-MK MaXX geht Allmess-Schlumberger neue Wege, weit über den Standard hinaus: Dank der innovativen ASIC-Technologie (Allmess Super Integrated Circuit) konnte die gesamte Elektronik des MaXX miniaturisiert werden - was gravierende Auswirkungen hat: Statt auf mehreren, vergleichsweise voluminösen Leiterplatten sind alle elektronischen Komponenten auf einem kleinen, platzsparenden Chip hochintegriert untergebracht. Der Vorteil liegt auf der Hand, 85 mm tief braucht der Einbauschrank zur Installation des MaXX sein.
Ein weiterer Vorteil ist die dadurch erreichte hohe Prozesssicherheit und Reduktion von eventuellen, von aussen einwirkenden Störeinflüssen. Dieses kommt der Messstabilität und Messsicherheit in hohem Maße zu Gute!
Doch der speziell entwickelte ASIC-Chip spart nicht allein Platz, er kann mehr: Völlig problemlos können nachträglich im eingebauten Zustand (!) unterschiedliche Optionen durch einfachste Anbringung eines universellen Optionssteckers per „plug & play- Technik" an das Rechenwerk realisiert werden - so ist beispielsweise ohne
Ausbau des Wärmezählers der Anschluss an ein Kommunikations-System wie z. B. M-BUS möglich! Die ASIC-Technologie ermöglicht zudem per Optionsstecker den kostengünstigen Anschluss von bis zu vier Wasserzählern an den MaXX (Wasserzähler mit Impulsausgang genügen, elektronische Zählwerke sind nicht notwendig). Auch wenn der Betreiber sich zunächst für das kostengünstige Basisgerät

entschieden hatte, kann er es später jederzeit zu einem Fernauslesesystem für Wasser- und Wärmeverbräuche erweitern. Der MaXX ist also auch noch vor Ort jederzeit technisch ausbaufähig, denn die Intelligenz sitzt nicht nur auf der Hauptplatine, sondern auch im Optionsstecker!
Der MaXX deckt mit einem einzigen Gerät den Durchflussbereich zwischen ca. 3 I/h und 1200 I/h ab. Der Installateur kann somit die bei herkömmlichen Wärmezählern erforderliche Unterscheidung zwischen Qn=0,6 oder Qn=1,5 ignorieren: Der MaXX Qn=1,0 ist für nahezu alle Durchflüsse geeignet, Verwechslungen und Fehleinbauten sind praktisch ausgeschlossen. Der Vorteil im Alltag: Der Lagerhaltungsaufwand ist dadurch deutlich geringer, nicht bezahlte Korrekturmontagen gibt es nicht mehr.
Wichtig ist: Die Volumenmessung erfolgt beim IntegralMK MaXX rückwirkungs- und magnetfrei durch die elektronische Flügelradabtastung. Gegenüber mechanischen Zählwerken mit magnetischen Impulsgebern, bzw. sogar noch unter Verwendung einer früher gebräuchlichen Magnetkupplung bietet die elektronische Signalübertragung erhebliche Vorteile. Häufig kommt es im Heizungswasser zu Problemen mit Magnetit, das sich bei Einsatz von Magnetkupplungen an den Flügelradmagneten ablagert. Die vollkommen magnetfrei aufgebaute elektronische Flügelradabtastung von Allmess kennt dieses Problem nicht, Magnetitfilter sind überflüssig. Ein schöner Zusatz - Nutzen: Die Messwerte des MaXX lassen sich deshalb auch prinzipiell nicht durch externe Magnetfelder manipulieren (Abrechnungssicherheit für Wärmeerzeuger und Abnehmer!)
Die zu Abrechnungszwecken installierten Messgeräte unterliegen bekanntlich der Eichpflicht: Nur geeichte oder die der Eichung gleichgestellten beglaubigten Messgeräte dürfen verwendet` werden Das von Allmess entwickelte und bereits über eine Million mal bewährte Messkapsel-Prinzip stellt sicher, dass die Zähler gemäß Eichgesetz nach fünf Jahren schnell, sicher und sauber austauschbar sind. Denn der Kompakt-Wärmezähler Intergral-MK MaXX ist natürlich ebenfalls als Messkapselzähler konzipiert, der sich durch die spannungsfreie Montage mit
tels Einrohr-Anschluss-Teil (EAT) auszeichnet und sich dadurch wesentlich von Wärmezählern in Standardbauweise, d. h. mittels Verschraubungsmontage unterscheidet. Rohranschlussverschraubungen und Flachdichtungen entfallen. Somit ist ein sicherer, schmutzfreier und schneller Ein- und Ausbau des Messkapselzählers gewährleistet.
Der große Vorteil von Messkapselzählern ist die dauerhafte Verbindung der Anschlussgehäuse (EAT) mit dem Rohrsystem. Nur die Messkapsel selbst (also das eichfähige Messgerät) wird nach Ablauf der Eichgültigkeitsdauer getauscht. Die periodisch anfallenden Austauschkosten im Rahmen der Nacheichung bleiben gering und sind vom Installateur sehr präzise kalkulierbar. Und: Über viele Eichperioden hinweg können über das im Rohrsystem verbleibende EAT stets die neuesten Messkapseln der jeweils aktuellen Geräte-Technologie ohne Änderungen am System installiert werden. Das bietet dem Betreiber sowohl Investitionsals auch Innovationssicherheit - und erhöht den Komfort für den Bewohner.
Fazit:
Mit dem MaXX hat AllmessSchlumberger das flexible Wärmezähler-Konzept entwickelt, das allen Beteiligten eine optimale Nutzung garantiert: Ohne Ausbau ist das Gerät jederzeit erweiterungsfähig - vom kostengünstigen Basisgerät über die M-BUS-Option bis zum smarten Fernauslesesystem, die Montagefähigkeit ist ideal, die Kosten/Nutzenrelation ist optimal.