Hewing baut MT-Verbundrohr-Fertigung aus. 
Ihre nunmehr fünfte Fertigungslinie für MT-Verbundrohre mit stumpf verschweißter Aluminiumschicht hat die Hewing GmbH in Betrieb genommen. Damit erhöht sich die Jahreskapazität des Ochtruper Unternehmens für diesen aus Kunststoff und Aluminium bestehenden Rohrtyp auf über 30 Millionen Meter. Eingesetzt werden MT-Verbundrohre vor allem in der Trinkwasserinstallation und in der Heizkörperanbindung, wo sie laut Kunststoffwochendienst (KWD) die höchsten Marktanteilszuwächse aller Rohrwerkstoffe verzeichnen.
Sehr gute Auslastung "Die spürbar gestiegene Nachfrage im 1. Halbjahr 2004 nach unseren MT-Verbundrohren aus physikalisch vernetztem Polyethylen und Aluminium ist das Resultat der übergreifend positiven Geschäftsent-wicklung in Deutschland und in den Exportmärkten", stellt Herbert Oßendorf, Sales Manager Customised Products bei Hewing, fest. "Die vom Markt geforderten, erhöhten Mengen decken wir durch die Inbetriebnahme der fünften MT-Fertigungslinie sicher ab. Die Auslastung der Anlage ist dabei schon jetzt sehr gut: Zurzeit arbeiten wir in diesem Bereich mit 144- bis 168-Stunden-Wochen."
Um auf spezielle Anforderungen insbesondere in den Exportmärkten eingehen zu können, hat Hewing die neue Fertigungslinie flexibel eingerichtet: Mit ihr ist es möglich, stumpf verschweißte MT-Verbundrohre auch mit dünneren Aluminiumbändern von 0,2 bis 0,4 Millimetern zu fertigen. Zudem besteht die Möglichkeit, mehrere Kunststoffmaterialien zu verarbeiten; in erster Linie allerdings physikalisch vernetztes Polyethylen (PE-Xc).
Die Hewing GmbH ist weltweit führender Hersteller von physikalisch vernetzten Polyethylenrohren (PE-Xc-Rohren). Weitere Schwerpunkte im Produktportfolio sind hochwertige MT-Verbundrohre sowie Systemplatten für die Flächentemperierung. Mit diesen Komponenten beliefert das Unternehmen Anbieter von Komplettsystemen für die Sanitär- und Heizungstechnik.