
Gas-Wärmepumpen von AISIN/Toyota. Es scheint, als ob die ökologisch sinnvollen Technologien nun endlich auch von ökonomischen Nutzen sind. Mit der Gaswärmepumpe von AISIN ist nun erstmals eine Technologie verfügbar, welche die Gebäudeklimatisierung nachhaltig verändern kann. Es handelt sich um eine Gaswärmepumpe, die nun auch optional wassergeführte Heiz-, bzw. Kühlsysteme, wie statische Heiz- / Kühlflächen, Baukernaktivierung oder Gebläsekonvektoren versorgen kann. Damit eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten in der Raumluftkonditionierung.
Natürlich, bleibt die bisher übliche Konditionierung über die Direktverdampfung bzw. Kondensation, über raumlufttechnische Einbaugeräte, mit all ihren bekannten Vorteilen als gleichwertige Option erhalten.

Neben dieser neuen Betriebsmöglichkeit, sind aber auch die klassischen Vorteile einer Wärmepumpe von Interesse, wie zum Beispiel die niedrige Lärmemission, oder aber auch die geringe Störungsquote, die ein Höchstmaß an Laufstabilität garantiert.
7 Modelle sind zur Zeit verfügbar, die Leistungen der Modelle beziffern sich auf (Kühlleistung / Heizleistung):
5HP = 14/18 kW;
7,5HP = 18/23,6 kW;
8HP = 22,4/26,5 kW;
10HP = 28/33,5 kW;
13HP = 35,5/42,5 kW;
16HP = 45/53 kW;
20HP = 56/67 KW.
Im Gegensatz zur bisher üblichen elektrischen Wärmepumpe, die bei –15°C Außentemperatur einen drastischen Leistungsabfall verzeichnen, für die Gas-Wärmepumpe kein Problem. Durch die Integration der Motorabwärme in den Kältekreislauf wird die Nennleistung der Geräte auch bei tiefen Außentemperaturen auf einem konstant hohen Niveau gehalten.
Zwei der wichtigsten Punkte die für die Gaswärmepumpe sprechen, sind jedoch wirtschaftlicher Natur. Durch den Einsatz von Gas als Primärenergie, zum Wärmepumpenbetrieb, wird nicht nur der CO2 Ausstoß reduziert, sondern auch die Energieaufnahme. Sie ist die geringste unter den zur Zeit zur Verfügung stehenden Systemen und erreicht Arbeitszahlen von 1,5. Dies bedeutet niedrige Betriebskosten und eine hohe Amortisationsrate.
Der andere Punkt von wirtschaftlichem Nutzen ist der Wegfall zweier getrennter Systeme zum Heizen und Kühlen, zugunsten eines Systems, welches sowohl den Kühl- als auch den Heizbedarf deckt. Das bedeutet niedrigere Investitionskosten, die GHP hat den Vorteil, das Wärme und Kälte immer in einem ausgewogenen Verhältnis zur Verfügung stehen, während man bisher beides getrennt und mit hohem Energieaufwand erzeugen musste.