Zu Beginn des Jahres trat das Photovoltaik-Vorschaltgesetz (VG-PV) zum Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) in Kraft und bescherte der deutschen Solarstrombranche einen enormen Aufschwung.
Ingenieurbüros, die sich mit der Planung und der Realisierung von Photovoltaik (PV)-Anlagen beschäftigen, aber auch Handwerksbetriebe der Elektrotechnik, welche Solarstromanlagen in ihr Portfolio aufgenommen haben, verzeichnen seitdem volle Auftragsbücher. Kurzfristig sprachen die großen Modulhersteller sogar von Lieferschwierigkeiten. Immer mehr Hauseigentümer entschließen sich, die Vergütung des ins öffentliche Stromnetz eingespeisten Solarstroms zu nutzen, um die damit verbundenen Renditen zu erlangen.
Insbesondere die Groß-PV-Anlagen bereiten den Netzbetreibern jedoch zunehmend Probleme. Sie müssen laut EEG die gesamte Leistung abnehmen, unabhängig davon, ob diese gebraucht wird oder nicht. Zudem haben die Versorger auch für Zeiten geringer Sonneneinstrahlung Kraftwerkskapazitäten vorzuhalten, um die notwendige Elektrizitätsversorgung konstant zu gewährleisten.
Am 30. November 2004 findet in Hanau ein Informationstag statt, der einen grundsätzlichen Überblick über die physikalischen Hintergründe der Photovoltaik und die technischen Einsatzmöglichkeiten und die Komponenten einer Solarstromanlage gibt. Ebenso werden die verschiedenen Siliziumvariationen, ihre Wirkungsgrade und die damit verbundenen neuesten Entwicklungen in diesem Bereich vorgestellt. Diskutiert wird zusätzlich die Problematik der Einspeisung aus Sicht der Netzbetreiber. Des Weiteren steht der Besuch der Modulfertigungslinien der RWE Schott-Solar in Alzenau bei Hanau auf dem Programm.
Der Infotag richtet sich an Geschäftsführer, Vorstände und Bereichsleiter von regionalen und kommunalen Elektrizitätsnetzbetreibern.
Weiterhin angesprochen sind Ingenieure und Techniker von Photovoltaik-Planungsbüros und -Unternehmen sowie Mitarbeiter von Behörden und Ministerien.
Weitere Informationen sind erhältlich bei:
VWEW Energieverlag
Susanne Stock
Tel. 069/6304-315
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