Spätestens mit Einführung der EnEV im Jahr 2002 war es für jeden Betreiber zur Pflicht geworden, Steigleitungen und Verteilleitungen von Heizungsanlagen im Geschosswohnungsbau zwischen verschiedenen Nutzern zu dämmen.
Optisch ansprechende und preiswerte Lösung: Verkleidung von gedämmten Steigleitungen mit HZ-Profilen
In den größeren Dimensionen auch gut zur Verkleidung von Sanitärleitungen, Fallleitungen und Lüftungskanälen geeignet
Allzu oft wurde in der Vergangenheit die Variante "Blank" oder "weiß gestrichen" praktiziert, und somit durch mangelhaft Wärmedämmung der Heizungsleitungen an der falschen Stelle gespart.
Der Mieter hat ein Recht auf Verringerung der Wärmeverluste, die er selbst nicht beeinflussen kann. So verpulvert beispielsweise eine ungedämmte Steigeleitung im gut gelüfteten Schlafzimmer jeden Tag und jede Nacht Watt für Watt ins Nichts.
Auch sind die Zeiten längst vorbei, in denen die Bewohner unverkleidete Leitungen optisch akzeptieren, Wohnkomfort wird immer mehr zum Markenzeichen vermietbarer Wohnungen.
Wie kann man nun also diesen Ansprüchen preiswert und optisch ansprechend gerecht werden?
Zunächst besteht die Pflicht seit 1.2.2002, alle Steigeleitungen und Verteilleitungen der Heizung auf der Wand bei Sanierungen oder Neubau zu dämmen, wenn deren Wärmeabgabe nicht vom Nutzer beeinflussbar ist. Die notwendigen Mindestdämmstärken ergeben sich dabei aus der Energieeinsparverordnung (EnEV: Anhang 5, Tabelle 1). Weiter besteht auch die Pflicht zur Nachrüstung bestehender Leitungen, sofern sie zugänglich sind. Der Gesetzgeber hat dabei eine Frist bis zum 31.12.2006 gesetzt.
Eine optisch perfekte und dabei preiswerte Lösung zur Verkleidung gedämmter Leitungen bietet HZ Hans Weitzel GmbH & Co.KG, Ingelheim, mit den Steigstrangprofilen "STP" in stabilem weißen Hohlkammerprofil in verschiedenen Abmessungen an.
Mit lichten Innenmaßen von 50 mm x 100 mm bis 150 mm x 200 mm werden 7 verschiedene Baugrößen als U- oder L- Profil (Eckprofil) angeboten.
Angerauht können die Profile sogar übertapeziert oder mit Acrylfarbe gestrichen werden, obwohl die werkseitig weiße Oberfläche bereits eine optisch sehr ansprechende Lösung bietet. Als Zubehör sind lieferbar: Dichtlippen zur Wand, Revisionstüren (für Zähler, und Absperrungen) Stoßabdeckprofil und Enddeckel. Die Befestigung der Steigstrangprofile auf speziellen Halteklammern schafft festen und sicheren Halt.
Die Vorteile gegenüber herkömmlichen, vor Ort gebauten Schachtverkleidungen aus Holz, Gipskarton oder Verbundstoffen liegen auf der Hand:
- kein Schmutz und keine zusätzlichen Baustoffe, ideal auch für die Nachrüstung
- schnelle und preiswerte Montage, einfach zu kalkulierender Materialbedarf
- im Bedarfsfall rasche Zugänglichkeit zur Leitung durch einfache Demontage
- die Verkleidung wird direkt im Gewerk Heizung ausgeführt und beweist sich im Bauablauf flexibel
Die Steigstrangprofile größerer Bauart (150 mm x 250 mm und 200 mm x 200 mm ) eignen sich auch hervorragend zum Verkleiden von Sanitärleitungen, Fallrohren und Lüftungsleitungen.