Seine neue Serie von Zentrallüftungsgeräten airtech hat Ciat erstmals auf der IKK 2004 in Nürnberg präsentiert.
Innerhalb des Gesamtkonzeptes zur zentralen Luftbehandlung des Unternehmens stellt diese Serie die modular aufgebaute Basis für alle Anwendungsbereiche dar.
Zentrallüftungsgeräte-Serie "airtech"
Vollständig neu entwickelt wurde nach Herstellerangaben das Filtersystem des Gerätes, das nun mit zwei unabhängigen Stufen auch höchsten Anforderungen gerecht wird. Die Dichtgrade übertreffen unter anderem die maximalen Anforderungen der EN 1886. Garanten hierfür sind in der Vorfiltration, Kompressions-Gleitstücke auf Gegenrahmen mit einer speziellen Umfangdichtung. In der Endfiltration werden für eine höhere Leistung eine doppelte Dichtsperre eingesetzt.
Darüber hinaus sind die Paneele konstruktionstechnisch völlig voneinander getrennt worden, um auch einer eventuellen mechanischen Verformung bei Wartungsarbeiten standzuhalten und so jederzeit die hohe Filterqualität zu gewährleisten.
Das Gerät ist Eurovent zertifiziert. Hierbei wurden beste Werte unter anderem beim Wärmeverlust über die Gehäusewand in der Güteklasse T2 und bei den Wärmebrücken des Gehäuses in der Güteklasse TB2 erzielt. Hierdurch werden zudem auch die Anforderungen deutscher Empfehlungen und alle gängigen europäischen Normen bei weitem übertroffen.
Die Produktreihe ist vollständig modular aufgebaut und umfasst elf Leistungsgrößen mit Luftvolumenstömen von 1.000 bis 66.000 m³/h. Durch doppelwandige Bleche mit dazwischen liegender 50 mm-Dämmung sind besonders niedrige Schallemissionen erreicht worden. Dies werden durch weitere konstruktive Details wie die Ventilator-Montage auf einem schwingungsfreien Lagerblock mit serienmäßigen Federdämpfern zusätzlich unterstützt.
Besonderes Augenmerk wurde auf den Aufbau des Zentrallüftungsgerätes hinsichtlich der Voraussetzungen für eine einwandfreie Hygiene gelegt.
"Hygiene entsteht dann, wenn der einwandfreie Aufbau des Gerätes die Basis dafür liefert und erstens absolut glatte Innenflächen nach EN 13053 bietet, ohne dass auch nur eine Schraube in den Inneraum hineinragt", so Gerhard Zug, Geschäftsführer der Ciat Kälte- und Klimatechnik, der weiter erläutert: "Fast noch wichtiger ist es aber, dass die Wartung über die gesamte Betriebsphase erleichtert wird und das Zentrallüftungsgerät genau die Anforderungen der Praxis an eine schnelle und absolut hygienische Wartung erfüllt."
Dieser enge Bezug zur Praxis war bei der Entwicklung der neuen Serie von Zentrallüftungsgeräten einer der wichtigsten Aspekte.
"Gerade derartige Details bieten eine Differenzierung zum Wettbewerb", so Zug weiter. Einrastgriffe mit einer 1/4-Umdrehung zum progressiven Anziehen, Spezialscharniere mit versetztem Bolzen, perfekte Dichtigkeit an den Hydraulikanschlüssen bei gleichzeitiger völliger Isolierung des Wärmeübergangs oder Hydraulikanschlüssse mit Gewinde etc. sind einige Beispiele für diese Ausrichtung an den Wünschen von Planern und Anlagenbauern.
Durch die Modul-Bauweise sind alle Optionen für eine indviduelle Auswahl der benötigten Leistungselemente sowie die Aufstellung des Gerätes offen. Die Montage ist vertikal, horizontal, neben- oder übereinander sowie innen und außen durchführbar. Selbst die Antriebsart lässt sich mit einer direkt- oder riemengetriebenen Variante frei wählen.