Am 22.10. wurde vom Bundestag die Abschaffung der Eigenheimzulage beschlossen.
Beuinvestitionen in Deutschland (Grafik vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe)
Vertreter der Bundesregierung halten die Eigenheimzulage für nicht mehr zeitgemäß. Bei der momentanen Situation auf dem Wohnungsmarkt und den enormen Wohungs-Leerständen sei es unangebracht, ein Eigenheim zu fördern.
Stattdessen möchte die rot-grüne Bundesregierung mehr Geld in das Bildungswesen investieren. Deutschland steht nach öffentlichen Angaben bei den Investitionen in Bildungsmittel europaweit an vorletzter Stelle.
Die Union denkt beim Eigenheim jedoch auch an Altersvorsorge und möchte die Eigenheimzulage Aufrecht erhalten. Sie argumentiert damit, dass Deutschland unter den alten 15 EU-Ländern auf dem letzten Platz beim Wohneigentum rangiere. Außerdem sei die Eigenheimzulage nicht nur eine Förderung in die Altersvorsorge, sondern auch in die Familienförderung und in die gesamte Wirtschaft.
Die Bauindustrie gibt unterdessen zu bedenken, dass eine Abschaffung der Eigenheimzulage zu Einbrüchen in der Bauwirtschaft führen wird. Die Bedeutung des Wohnungsbaus sollte unterdessen eigentlich auch den Politikern bekannt sein.
Eine endgültige Entscheidung ist jedoch noch nicht getroffen. Die Gesetzesvorlage steht Ende November im, von der Union dominierten, Bundesrat auf der Tagesordnung .