Übergabeveranstaltung im Viessmann Zentrum.
Bernd Abeln, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, ging in seiner Rede auch auf das Viessmann Brennstoffzellen-System ein.
Die Brennstoffzelle als Zukunftstechnologie wird in der Öffentlichkeit und in den Medien viel diskutiert. In einer gemeinsamen Aktion stiften das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, die IHK Innovationsberatung, der Verband der Chemischen Industrie Hessen und die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen, hessischen Schulen insgesamt 100 Brennstoffzellen¬Experimentiersets. Die Vertreter von 21 Schulen aus der Region Nordhessen erhielten Mitte Oktober im Viessmann Zentrum in Allendorf (Eder) ihre Experimentiersets.
Mit Hilfe dieses Lehrmittels soll das Interesse der Schüler für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gefördert werden. In einer hessenweiten Bewerbungsaktion mit Unterstützung des Kultusministeriums konnten sich Schulen ab der Jahrgangsstufe 11 um ein Experimentierset bewerben.
Ein von Viessmann hergestelltes funktionsfähiges Brennstoff¬zellen-System konnte während der Veranstaltung in Augenschein genommen werden. Im Rahmen eines seit Juli 2000 laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekts arbeitet Viessmann gemeinsam mit namhaften Partnern aus der Wissenschaft an der Entwicklung einer Brennstoffzellen-Hausenergieanlage. Erste Feldversuche sollen in Kürze gestartet werden.
Marktreife wird die Brennstoffzelle als Hausenergieanlage aber erst nach 2010 haben. Dafür müssen vor allem die Investitions¬kosten noch deutlich gesenkt werden - etwa um den Faktor 10-15. Aufgrund der heute absehbaren Einsatzmöglichkeiten wird aber auch dann die Brennstoffzelle einen Marktanteil von voraus¬sichtlich kaum mehr als zehn Prozent erreichen und damit nur in sehr eingeschränktem Maße an die Stelle bereits heute verfüg¬barer innovativer Wärmeerzeuger wie Brennwertheizkessel oder Wärmepumpen treten.